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No Use For A Name
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3,5
Veröffentlicht am 11. September 2025
Es gibt ja die zwei obersten Grundregeln für Monster-Movies: "Don't show early" und "Don't show often!", also zeig dein Monster nicht zu früh, und nicht zu häufig... Das wird hier in diesem Film hervorragend umgesetzt, es dauert fast eine Stunde, bis wir überhaupt mal ein Monster angedeutet bekommen... Bis dahin gibt es gruselige Geräusche, wackelige Kameraufnahmen, viel Schatten und dazu interessante Charaktere.
Somit wird die Spannung schon einigermaßen hochgehalten, jetzt nicht so, dass man die Fingernägel abbeissen muss, aber doch angenehm, dass man den Film auch weiterschauen möchte. Interessant sind auch die zahlreichen Konflikte zwischen den Männern und auch ihre Begegnungen mit den Indianern. Überhaupt finde ich das Western-Setting angenehm erfrischend und unverbraucht.
Gelegentlich sind die Szenen in der Nacht aber dann doch repetitiv und auch etwas in die Länge gezogen, auch ist die Szenerie oftmals nicht gut ausgeleuchtet, so dass dochb gelegentlich der Überblick verloren geht.
FAZIT: Solider Monsterfilm, der vieles (leider nicht alles) richtig macht und dadurch doch die knapp 1 1/2 Stunden gut unterhält. Das Western-Setting macht Laune, das Monster ist herrlich fies!
Genres zu mixen kann ja manchmal ziemlich attraktiv sein, erst unlängst fand ich es Klasse wie bei „Cowboys vs Aliens“ ein Western und ein Alienfilm miteinander verknüpft wurden. Ob Horror und Western wirklich gut zueinander passen weiß ich soweit nicht, zumindest ist mir kein Gutes Beispiel bekannt. Offen bin ich dann auch für alles, hier war ich dann aber doch etwas überfordert. Vielleicht wärs mir leichter gefallen wenn ich auch nur einen der Darsteller kennen würde oder sonst irgendwie mit der Story warm geworden wäre. So sah ich ein paar bleiche möchtegern knallharte Männer die durch die Wildnis reiten, sich angiften und nachher in einen Monstershowdown geraten – da man sich aber für keinen der bleichen Charaktere irgendwie interessieren kann ist einem das ziemlich schnuppe. Schade. Aber man darf gerne weiter versuchen mich von diesem Genre zu überzeugen.
Fazit: Im Ansatz gar nicht so verkehrt, in der Umsetzung aber ne ziemliche Anstrengung für den Zuschauer!
Da ich ohne große Erwartungen an den Film heran gegangen war, war ich auch nicht enttäuscht..
Von den Schsauspielern kannte ich nur John Clay und auch den habe ich erst spät erkannt.
Für den Gruselfan ist der Film villeicht nur leichte Kost, allerdings ist es für meinen geschmack nicht ein völliger " No-Brainer ", da doch hin und wieder doch eine gewisse parodistische Struktur zu erkennen warund die Western Umgebung für ein Ungewohntes " Gruselumfeld sorgte".
Das auf kreischende Blondchen aus der Sternchenriege und hektische Schnitte verzichtet tat dem Film sehr gut.
Es scheint aber leider kein einziger Film zur Zeit mehr auf die obligatorische Foltereinlage verzichten zu können, das nervte schon.
Meiner Meinung nach kann man doch auf Grund der idee des Films knappe 2 Stunden Unterhalten werden, wenn man nichts bahnbrechendes erwartet.