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    Heat
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    4,6
    1297 Wertungen
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    37 User-Kritiken

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    thomas2167
    thomas2167

    User folgen 389 Follower Lies die 582 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 10. Januar 2012
    Es fängt an wie ein normaler Gangster - Action - Thriller und entwickelt sich dann zu einen komplexen Meisterwerk. Eine moderne Gangsterballade mit gigantischen Darstellern : de Niro und Al Pacino in einen Film = Weltklasse! Auch wenn sie nur 2 Szenen zusammen haben. Auch die anderen Darsteller von Val Kilmer bis Tom Sizemore sind gut besetzt. Der Film ist eine gelungenen Mischung aus Drama , Krimi und Action. Unvergessen die 6 Minuten Schiesserei nach'm Banküberfall... Ein wahres Meisterwerk von Michael Mann !!!
    Spawncl
    Spawncl

    User folgen 2 Follower Lies die 10 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 4. August 2011
    Absoluter Klassiker!!! Muss man gesehen haben... :)
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 4. Januar 2011
    Dieser Streifen ist sowas von genial: knapp 3 Stunden Hochspannung und zwei absolut hevorragende Darsteller. Ich will mehr davon!
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 29. August 2010
    Manns Opus Magnum

    "Heat" ist nicht nur einfach das erste gemeinsame Aufeinandertreffen der beiden größten Schauspieler unserer Zeit vor der Kamera, es ist schlicht und ergreifend der beste Thriller dieser Dekade und der unangefochtene Primus dieses Genres.

    De Niro und Pacino entfesseln in jeder Szene ihr ganzes Können, welches in der Cafészene den Klimax für Schauspielkunst überhaupt setzt.

    Der gesamte Cast liefert eine exzellente Vorstellung ab.
    Dieser Fakt gepaart mit der herausragenden Kameraarbeit von Dante Spinotti und einen Soundtrack sondergleichen machen "Heat" zu einem Meisterwerk und einem Klassiker
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 28. Juli 2010
    Top Film. Einer der Besten dieses Genres.
    Kino:
    Anonymer User
    3,5
    Veröffentlicht am 2. November 2015
    Michael Mann ist, obgleich er im Gegensatz zu den anderen Meistern des Fachs noch nicht mit dem OScar honoriert wurde, ein Virtuose. Er ist ein Regisseur, der seine ganze Kraft, seinen ganzen Enthuisiasmus in seine Filme legt, was schließlich auch der Grund für die Enzigartigkeit seiner Werke sein dürfte. Denn ungeachtet der Qualität, die seine Filme am Ende habe, dürfen sie sich alle als rauschhafte Erlebnisse bezeichnen lassen. Mann denke nur an die emotionale Bedrückung aus ''Insider'' oder rufe sich die betörenden Shootouts aus ''Collateral'' in den Kopf.

    In ''Heat'' zieht Mann das Porträt einer von Korruption verseuchten Hölle an der Beziehung zweier Männer auf, die trotz ihrer augenscheinlichen Ungleichheit doch viele ungeahnte Gemeinsamkeiten besitzen, wie sich im Laufe des Films herausstellt. So fügt ''Heat'' dem klassischen Heist-Movie eine Prise Drama an, die den Film auf zwei Ebenen funktionieren lässt. Mann mixt die Zutaten seiner Geschichte gekonnt zu einem homogenen ganzen Gericht zusammen, welches er gleichermaßen gekonnt servieren lässt, denn neben dem typischen Blaustich weiß speziell die starke Kameraarbeit von Dante Spinotti zu gefallen.

    Auch die Schauspieler tragen einen entscheidenden Teil zu dem Gesamtwerk bei, denn die charismatischen Titanen Pacino und DeNiro spielen ihr ganzes Können aus und verleihen ihren Figuren viele Facetten. Wer von den beiden stärker ist, ist meiner Meinung nach schwer zu sagen. DeNiros Figur ist einen Tick komplexer, aber auch Pacino spielt seinen wichtigen Part mit großer Leidenschaft. Zwar können die Nebendarsteller da nicht mithalten, aber auch sie (Kilmer, Voight, Sizemore etc.) spielen engagiert.

    Die oben angesprochene Verbindung gestaltet sich aber in gewisser Hinsicht als problematisch. Mann will zwar, so will einfach unterstellen, in erster Linie einen Actionfilm drehen, aber er legt auf die Ausarbeitung der Charaktere gleichermaßen großen Wert wie auf die Thrillerkomponente, sodass er auch die Beziehungen der Figuren konsequent beleuchtet. Allerdings ist es kaum möglich, in einen Actionfilm die psychologische Tiefe eines guten Dramas reinzupacken. Nicht, dass ''Heat'' zu oberflächlich wäre, aber trotz der deutlich zu erkennenden Ambitionen, den Figuren ein gewisses Maß an Profil zu verleihen, beschlich mich während des Sehens doch hin wieder das Gefühl, dass sich Mann leicht übernommen hat. Dieser teils der Verbinung der Genres geschuldete Mangel wäre aber überhaupt nicht schlimm, würde Mann nicht versuchen, auf jeden Charakter einzugehen. Das Bestreben, auch die Nebenfiguren gut zu beschreiben ist zwar durch und durch lobenswert, aber die Ausarbeitung kann auch in Form von knackigen, ausdrucksstarken Dialogen geschehen (wie dies ebenfalls temporeiche Filme wie ''Inception'' oder ''The Departed'' vormachen), anstatt einer Unzahl zusätzlicher Szenen.
    Denn diese behindern leider in ihrer Häufigkeit zu oft den Erzählfluss. Vielleicht hätte es dem Film gut getan, auf die Protagonisten zu fokussieren, die anderen Figuren hinten an zu stelllen und den Plot um Nebenstränge und Nebencharaktere zu entschlacken. Im Klartext: es bringt nicht viel, auf jeden Typen eine Szene zu verwenden, wenn sie dann nicht weiter auftauchen, denn das lenkt nur ab von dem Plot, der von den Beziehungen der Figuren überlagert wird.

    FAZIT: ''Heat'' zählt trotz seiner unnötigen Länge zu den besseren Actionthrillern, was insbesondere den großartigen Schauspielern und der virtuosen Umsetzung zu verdanken ist. Gelungen.
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 1. Juli 2010
    Wieso ist "Heat" von Michael Mann aus dem Jahre 1995 eine besondere Perle? Weil das Werk ein brilliant inszeniertes Action-Drama mit einem Meisterregisseur hinter der Kamera und zwei der herrausragendsten Schauspielern der Filmgeschichte auf dem bis dato letzten Höhepunkt ihrer Karriere darstellt? Ja, aber nicht nur deshalb!
    Selten wurde die Absurdität ( im phil. Sinne) der menschlichen Existenz so stilvollendet in einem Hollywood Blockbuster auf die Leinwand gebannt.
    Zur Handlung: Bankräuber Neil McCauley (DeNiro) ist ein Perfektionist wenn es um seine Berufung geht. Mit seinen Bandenmitgliedern führt er der Reihe nach erfolgreich lukrative Coups im Großraum Los Angeles durch. Nachdem ein neues Mitglied beim jüngsten Raubversuch durchdreht und einen unbewaffneten Polizisten ermordet ihnen der fanatische Cop Vincent Hannah (Pacino) auf den Fersen.
    Hannah hat eine Frau und eine Stieftochter. Vordergründig ein harmonisches Leben, doch Hannah ist getrieben davon seinem nächsten Ziel hinterherzujagen. Sein Familienleben ist nur zweitrangig. McCauley hat zwar keine Familie, jedoch sind beide Einzelgänger und finden nur Sinn in ihrer Arbeit. Was unterscheidet beide nun? Hannahs Arbeit als Cop gleicht der Strafe des Sisyphos ,einen Felsbrocken immer und immer wieder einen Berg hinaufzutragen, denn ist der eine Verbrecher gefasst steht auch schon der nächste parat. Rastlos rast er von Ziel zu Ziel ohne jemals Befriedigung oder geschweige denn ein höheres Ziel zu erlangen. McCauley will nach seinem letzten großen Coup mit seiner neugewonnenen Freundin auf eine Insel auswandern um fern von der Arbeit sein Leben geniessen zu können, das ist das Ziel und der Sinn, welches er seinem Leben gegeben hat. Aber ist dies nicht ein unerreichbares Ideal? Eine Idee die sich jeder Mensch in einer ähnlichen Form entwickelt hat? Der Schrecken der ewigen Arbeit wird durch den Schrecken der Langeweile ausgetauscht, weswegen beide Charaktere doch Brüder im Geiste sind, da Ihnen dieses Dilemma bewusst zu sein scheint. Die Frage die sich jeder selber beantworten muss ist, ob das Ende nun als Neils Scheitern oder als seine Erlösung anzusehen ist.
    Keine Frage dürfte sich nach der Bewertung dieses Werkes stellen: ein Meisterwerk!
    Kino:
    Anonymer User
    1,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Was hier dargestellt wird, sind zwei archetypische Männlichkeitsbilder, die an keiner einzigen Stelle gebrochen werden.

    Es geht um animalische Instinkte, die die Männer zu großen Vaterfiguren machen, wenn sie in der Lage sind, die Triebe unter die Kontrolle von Vernunft und Moral zu bringen.



    Die potenz und Macht der beiden wird an keiner Stelle hinterfragt.

    Die beiden werden wie folgt eingeführt: Der eine beim ficken, der andere bei einem Überfall als logistisches Großhirn. Wenn sie nicht ihren Schwanz in der Hand haben, haben sie eine Waffe in der Hand, was aufs selbe hinausläuft.



    Das Scheitern der Figuren wird nur dadurch begründet, dass ihre Entscheidungen nicht anerkannt werden: die Frau von Val Kilmer geht nicht zu ihrem Mann zurück, weil sie eben zu blöd ist und die eindeutige Sinnfälligkeit der Entscheidung und ihre Verantwortung als treusorgende Ehefrau und emotionale Stütze nicht anerkennt. "Der sensible Chris würde an der Trennung zerbrechen – und doch kann er nicht anders, als weiterhin für McCauley zu arbeiten und der Spielsucht zu frönen."

    Der Geldtransporterüberfall scheitert, weil einer von denen seine Triebe nicht unter Kontrolle hat.



    Der Film erzählt uns nicht, dass die Vaterfiguren scheitern, sondern, dass die Welt im Chaos versinkt, weil sie nicht mehr auf die Väter (=Führer) hört. Und das ist ein Thema, das vielleicht vor 120 Jahren neu war (vgl. August Strindberg: Fräulein Julie, 1888).



    Die Frauen sind ebenso archetypisch dargestellt: als Heimchen am Herd, als Sexobjekt, als emotionale Stütze, wo man(n) auch mal weich sein kann und als große Verführerinnen, die die Männer ins Verderben stürzen. (vgl. "Der Sündenfall" In: Die Bibel, 1.Mose 2.3, ca. 1000 v.Chr.)

    Die Frauen bewegen sich überhaupt nicht in dem Film. Sie stehen, sitzen oder liegen und sehen gut aus. (Wenn sie mal rennen, dann nur in die Arme von Männern.) Sie sind IMMER zu Hause (unterwegs NUR in Begleitung ihrer Männer) und warten auf das Erscheinen ihrer Männer, ihre Anrufe, sie kochen für sie, lassen sich vögeln und kümmern sich um die Kinder. Sie schmelzen dahin, wenn ihre Männer sie als Lustobjekte bezeichnen (Eady ist ein bißchen abgestoßen, dass ihr Freund ein Mörder ist, aber als er ihr sagt, dass er sie liebt, da KANN sie gar nicht anders und kommt mit.)

    Die Unzufriedenheit der Frauen rührt einzig daher, dass sie ihre Frauenrolle nicht richtig ausüben können, weil die männer nie zu Hause sind. Somit wird die Frau hier nur über den Mann definiert. Allein kann und will sie nicht existieren.

    Die einzige Frau, die aus der zugeschriebenen Rolle versucht auszubrechen, ist die von Val Kilmer. Und das dieser Ausbruch zutiefst verwerflich ist, muss man nicht erklären, oder? Das ist eben der klassische Sündenfall. Zumal sie ihrem Kind den Vater raubt und wo das hinführt, sieht man an Natalie Portman - das Mädchen, das verzweifelt ihren Vater sucht, ihn nicht findet und sich deshalb umbringt (es zumindest versucht).



    Ebenso männlich ist die Kameraführung: der Blick von oben auf die Stadt, die Close-ups auf die stehenden Männer, ansonsten Totale auf Männer in Bewegung, Inszenierung von Frauen als Standbilder, Inszenierung von Autos, Fluzeugen, Waffen usw., die alle von Männern gelenkt werden.



    Diese Väterverherrlichung als Führerverherrlichung hat schon beinahe etwas Faschistisches.



    Das Verlassen der Frauen am Ende ist eben nicht als Scheitern dargestellt, sondern als Pflichterfüllung. Die beiden müssen jeweils ihren Auftrag zuende führen, ihrer Mission, Bestimmung als übergeordnete Patriarchen folgen. Sie dürfen sich eben nicht ins Private zurückziehen, weil das nicht die Aufgabe der Patriarchen ist. Ein Patriarch muss herrschen, Entscheidungen treffen, alle anderen müssen folgen, dann funktioniert das System. Die Frauen sind hier eingesetzt als das personifizierte Private, dass man eben leider aufgeben muss, wenn man etwas wirklich Großes erreichen will.

    Die Notwendigkeit ergibt sich aus der Dramaturgie des Films. Was wäre das für ein Ende, wenn sich beide in den Schoß der Familien legen würden? Dann würden sie ja ihre Machtpositionen aufgeben. Denn im Privaten = Emotionalen herrschen die Frauen über die Männer (nicht, weil sie irgendwas TUN würden, sondern weil sie die männlichen Triebe auf sich fokussieren). Die Vorherrschaft der beiden Männer begründet sich eben darin, dass sie ihre Triebe unter Kontrolle bringen und ihrer öffentlichen männlichen Bestimmung folgen.

    Im Grunde liegt das ganze Übel darin, dass die Frauen die Männer nicht verstehen.



    Wir haben in diesem Film also folgende Rollenverteilung:



    frau - mann

    objekt - subjekt

    stehen - bewegen (sowohl in bewegung sein als auch andere bewegen)

    privat - öffentlich

    wollen - müssen

    unkontrollierter trieb - kontrollierter trieb

    mitfühlend - verantwortungsbewusst

    = fühlen - handeln



    Vorgeführt wird eine Welt, die kaputt geht, weil die Macht der Väter nicht mehr anerkannt wird.



    Botschaft: Das kommt davon, wenn man die Paten entmachtet.



    Fazit: Haarsträubend chauvinistisches Heldenepos. Trotzdem die 3, weil handwerklich einwandfrei gebaut, gefilmt, gespielt.
    Kino:
    Anonymer User
    2,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    So, jetzt habe ich endlich zeit gefunden. Jetzt gibt es keinen Ausweg mehr, jetzt hab ich wirklich einmal 3 stunden zeit, um mich dem so durchweg euphorisch bewerteten Film zu widmen. Ich bin voller Vorfreude, und:ich werde belohnt, klasse erste szene, durchdachter raubzug bis ins detail. So kanns weitergehn, und, so gehts leider nicht weiter. Ich bin wahrlich kein mensch, der Action einer guten, sich aufbauenden story vorzieht, doch der anfolgende teil ist ganz einfach zäh und voller längen, gespickt mit unnötigen nebenhandlungen wie der Ehekriese Pacinos oder der Romanze um De Niro. Das zieht den Film nur unnötig in die Länge, naja ein Lichtblick, das feine Cafegespräch der Kontrahenten, doch dann plätschert alles wieder vor sich hin. nach gut anderthalbstunden ist für mich zeit, den stecker zu ziehn, so stelle ich mir einen spannenden Filmabend zweier Leinwandlegenden nicht vor. wenn ich eine wirkliche hetzjagd mit guter handlung und starken darstellerleistungen sehen möchte, dazu gewürzt mit raschen actionszenen und raffinesse, sehe ich mir lieber zum xten mal Auf der Flucht an, als mich von diesem "Werk" einschläfern zu lassen. Das klappt mit diesem Streifen traurigerweise nicht einmal so gut wie mit der gesegneten ZDF-Serie "Der Alte".
    udo43
    udo43

    User folgen 6 Follower Lies die 46 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Ich kann nicht sagen, dass ich ein

    großer Freund des Actionkino bin.



    Allerdings gibt es wenige Ausnahmen,

    die mich überzeugten. Heat gehört auf

    jeden Fall dazu. Wegen seiner Länge,

    seiner dramaturgischen Perfektion, seiner

    "Nebenschauplätze", seiner Stimmung, wegen

    der faszinierenden Kameraarbeit und wegen

    seiner großartigen Darsteller ist Heat einer

    der besten Actionfilme die ich gesehen habe.



    Vielleicht liegt es daran, dass die Action

    nie zum Selbstzweck verkommt und der Film

    sowohl Drama, Thriller, Psychogramm und Krimi

    in einem ist und sich gekonnt die Waage hält.

    Selbst die-an sich völlig überzogene-Ballerei

    wirkt trotzdem glaubwürdig und fügt sich nahtlos

    in das Geschehen ein. So etwas mus man erst mal

    hinbekommen.



    Bestes Actionkino.



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