Der abstinente Eugene lag vier Jahre im Koma. Als er von seinem Freund Tucker aufgeweckt wird findet er heraus, dass seine Freundin nun ein Playmate ist, begibt er sich auf die Suche nach ihr. Leider hat Tucker Probleme mit der Feuerwehr, welche den Roadtrip der beiden nicht gerade erleichtern...
Die Handlung ist so simpel wie sie sich ließt... keine Überraschungen, keinerlei Spannung und – leider – keinerlei Humor. Die meisten Gags waren wirklich unterste Schublade und teilweise einfach nur geschmacklos. Wenn die einzigen Bedeutenden Lacher ein Penisloser Rapper und eine auf den Boden kackende Jungfrau sind, sagt dies schon einiges über das Niveau aus.
Zu den Schauspielern kann man nicht viel sagen. Tucker war wohl ein Versuch eine Art Stifler zu kreieren, was mächtig daneben ging. Wenn Tucker wie ein ADS- Kranker auf Koks rumhampelt ist das meist nur peinlich. Trotzdem war es noch die witzigste Figur des Films, die ganzen Nebenfiguren gingen in die Hose...
Die Feuerwehrmänner waren zwar teilweise ganz amüsant, aber um ehrlich zu sein total sinnfrei, da sie nur zwei winzige Auftritte hatten. Horsedick.mpeg war ebenfalls bescheuert. Er stand eigentlich für die Geschmacklosigkeit des Films.
Die wenigen Gags wurden meist von amüsanten Ideen getragen. Egal ob ein epileptischer Anfall beim Blowjob oder eine aus dem Fenster fliegende... na ja, was auch immer... es war teils amüsant. Aber gut ausgedachte Gags und teils gute Ideen wurden in der nächsten Sekunde mit total Niveaulosen Kommentaren gewürdigt, wodurch das Gesamtbild wiederum abnahm.
Die wohl beste Szene des Films war das Gespräch zwischen Tucker und Hugh Heffner. Allein der Gastautritt war schon grandios, auch der Gag über die hässliche Nachbarin aus Kentucky und die (teilweise) logische Wandlung von Tucker waren wirklich gut.
Noch kurz ein paar Worte zur Technik: Das Komödien heutzutage meist ohne raffinierte Kniffe oder tolle Bilder auskommen ist Schade. Filme wie „Hot Fuzz“ oder „Snatch“ zeigen das es geht!
Fazit: Der Film war geschmacklos. Die Witze waren allesamt pervers oder eklig. Die Hauptdarsteller, Regisseure und Drehbuchautoren (in diesem Fall die gleichen Personen) hätten einfach etwas mehr Niveau ins Spiel bringen sollen. Manche mögen über solche Dinge lachen können, ich kann es nicht. Die wenigen Lacher machen den Film zu einer echten Katastrophe. Bis auf den wirklich tollen Heffner Auftritt war der Film einfach nur enttäuschend. Jeder der sich von Kot oder Perversionen nicht abschrecken lässt, findet vielleicht Gefallen an „Miss March“. Aller anderen: Finger weg!
American Pie ohne Niveau, dafür mit umso mehr Fäkalien... Geschmacklos! 2/10