Erschreckenderweise wurde das, was in diesem Film geschildert wird, noch viel erschreckender von der Wirklichkeit eingeholt, wenn man den Fall aus Österreich denkt. Denn die Kinder der Familie hier werden zwar von ihren Eltern von der Welt getrennt, haben jedoch relative Bewegungsfreiheiten und werden nicht wie Tiere gehalten. Dennoch ist das Schicksal sehr krass, man erfährt leider auch nicht, was die Eltern denn antreibt eben dies zu tun, warum sie so leben. Sehr eigenartig ist die Verbindung zwischen dem grotesken Humor und den wirklich düsteren Szenen, die so aber nie direkt in Erscheinung treten. Aber auch viele andere Aspekte wie z.B. die Sprache, lassen den Film eigentlich zur Pflichtlektüre für Sprachphilosophie-Seminare werden, die so dann eine praktische Verknüpfung sehen. ;) -
Die schauspielerischen Leistungen sind gelungen, aber nicht perfekt, finde ich. Das mag auch an der eher mauen deutschen Synchronisation sowie dem Stil gelegen haben. Mir war dieser etwas zu klinisch. Auch bleibt, wie schon angesprochen, vieles leider zu vage. -
Fazit: Ein sehr sehenswerter, grotesker Film mit vielen unterschwelligen Bedeutungen.