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Maddin
231 Kritiken
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4,0
Veröffentlicht am 7. Mai 2025
Brian De Palmas Mission: Impossible markiert den Beginn einer der langlebigsten und erfolgreichsten Actionreihen der Kinogeschichte – und liefert bereits im ersten Teil eine clevere Mischung aus Spionagethriller, Hochglanz-Action und doppeltem Boden.
Tom Cruise spielt Ethan Hunt, einen Geheimagenten der Impossible Mission Force (IMF), der nach einer missglückten Mission in Prag unter Verdacht gerät, ein Maulwurf zu sein. Fortan agiert er auf eigene Faust, um seine Unschuld zu beweisen und den wahren Verräter zu enttarnen. Dabei wird er in ein Netz aus Täuschung, Verrat und spektakulären High-Tech-Coups verstrickt.
Was den Film auszeichnet, ist sein deutlich kühlerer, stilisierterer Ton im Vergleich zu den späteren Teilen. Brian De Palma verleiht der Inszenierung eine fast Hitchcock’sche Spannung – besonders deutlich in der berühmten Einbruchsszene im CIA-Hauptquartier, die mittlerweile Filmgeschichte geschrieben hat. Gleichzeitig sorgen Actionmomente wie die finale Zugverfolgung im Eurotunnel für den nötigen Adrenalinschub.
Der Plot ist komplex, manchmal fast verwirrend, aber gerade das passt zum Spionage-Genre und verlangt Aufmerksamkeit vom Zuschauer. Die Besetzung mit Jon Voight, Ving Rhames und Emmanuelle Béart rundet das Ganze solide ab.
Fazit: Ein stilvoller, intelligenter Thriller mit ikonischen Szenen und einem charismatischen Hauptdarsteller. Mission: Impossible ist mehr als nur ein Actionfilm – es ist ein raffiniertes Spiel mit Identitäten, Vertrauen und Verrat, das den Grundstein für eine erfolgreiche Filmreihe legte.
„Mission: Impossible“ (1996, FSK: 12) ist ein US-amerikanischer Agentenfilm und Thriller von Brian De Palma mit einer Länge von 110 Minuten. Der Film zeichnet sich durch ein klischeehaftes Schauspiel aus, wobei aber vor allem Tom Cruise und Henry Czerny positiv hervorstechen. Die Leistung Jean Renos hingegen enttäuscht überraschend. Die Storyentwicklung und die Handlung als ganzes sind stimmig und absolut wunderbar gelungen. Der Film ist ein klassischer Agentenfilm mit coolen Ideen, dem allerdings die Originalität auch im Hinblick auf den Hinterhalt fehlt. Die Kameraeinstellungen und -perspektiven sind gut gewählt. Das Gesamtbild erscheint filmisch altertümlich, was zu Entstehungszeiten durchschnittlich war. Die Farbigkeit ist ausreichend gestaltet. Verbesserungspotential liegt bei der Ausgestaltung der Effekte. Die Stimmenvertonung ist nicht ausreichend überzeugend gelungen. Musikalisch kann der Film überzeugen, wobei die Varianz des Soundtracks ausgearbeitet werden hätte können. Die Gesamtqualität des Films ist also vor allem in Hinblick auf die Effektarbeit verbesserungswürdig. Schließlich handelt es sich bei diesem Film daher um einen wirklich befriedigenden Film. (6.25/10) → 6.5 /10
Brian De Palmas Mission: Impossible ist der packende Auftakt einer der erfolgreichsten Action-Franchises der Filmgeschichte. Tom Cruise überzeugt in seiner ikonischen Rolle als Ethan Hunt, der als Geheimagent in eine tödliche Verschwörung verwickelt wird.
Der Film brilliert vor allem durch seine Mischung aus Spionage-Thriller und spektakulären Action-Sequenzen. Die berühmte Szene, in der Ethan Hunt lautlos in den Hochsicherheitsraum der CIA abseilt, gehört zu den spannendsten Momenten der 90er-Jahre. Die Inszenierung ist atmosphärisch dicht, mit cleveren Twists und einem Hauch von Noir.
Was Mission: Impossible besonders macht, ist sein Fokus auf Spannung und Intrige statt auf reine Explosionen – eine Qualität, die späteren Teilen der Reihe manchmal fehlt. Die Kameraarbeit, der ikonische Soundtrack von Lalo Schifrin und die doppelten Böden der Handlung machen den Film zu einem zeitlosen Klassiker des Agentengenres.
Fazit: Ein stilvoller, cleverer und nervenaufreibender Thriller, der den Grundstein für ein Franchise gelegt hat, das bis heute begeistert.
immer mit blick auf die tatsache, dass die jugend zwischen film und filmkunst für gewöhnlich keine besondere differenzierung vornimmt, erinnere ich mich gerne an die zeit zurück, als de palma diesen lässigen agentenhriller über die leinwand jagte. doch trotz der vielleicht durch meine positive rückblende getrübten schönfärberei, kann ich den ersten teil der mission-impossible-trilogie nur exzellent finden. angetan hat es mir insbesondere der fabelhafte cast um cruise und voight, sowie die legendere einbruchssequenz, die - unüblich und doch so unübertrefflich brilliant - NICHT mit musik zugeballert ist. ferner haben auch (was insbesondere in der zug-hubschrauber-szene stark zur geltung kommt) die soundeffekte richtig schicken wumms; die kameraführung ist dabei größtenteils mehr als sehr gut.
die story mag einen zwischenzeitlich aus den socken knocken, aber beim zweiten gucken spielt das keine rolle mehr. der film macht einfach spaß, weil er einfach gut ist.
Eine echte Beleidigung des halbwegs intakten Menschenverstandes. Es muss nicht superrealistisch sein oder immer Sinn ergeben aber diese „Version“ ist einfach nur Trash. Schade - Top Gun fand ich gelungen.