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Horror-Fan
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4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ohne Zweifel ein sehr guter Film. Die Längen und der etwas schwer nachvollziehbare Wandel von Michael und auch der Geschichte allgemein lassen mich "Der Pate" aber nicht als Meisterwerk sehen. Goodfellas ist besser.
Der Pate ist ein absolutes Meisterwerk. Ich will gar nicht groß schreiben wie gut er ist. Das würde zuviel Zeit in Anspruch nehmen. Das Wort "Meisterwerk" sagt ja schon alles.
Was soll man hierzu schreiben, außer: Ein Meisterwerk! Die Schauspieler, das Drehbuch, die Bilder, die Locations, der ganze Film ist genial! Und das knapp 3 Std. lang ! :)
Das Problem bei dem Film ist einfach der unglaubliche Kult-Status. Oder wohl eher mein Problem, da ich so nur sehr schwer Objektiv in den "Genuss" dieses "Meisterwerks" kommen konnte. Das war schließlich dann auch der Grund weshalb ich etwas entäuscht den Bildschirm ausschaltete.
Nur um es mal klarzustellen: Ich fande den Film nicht schlecht, aber auch nicht grandios. Dafür war der Spannungsbogen einfach zu niedrig. Die Dialoge waren gut, die Charaktere ebenfalls, besonders Al Pacino hat mir sehr gut gefallen. Aber die Entwicklung der ganzen Lage war mir etwas zu undurchsichtig. Bitte nicht falsch verstehen. Ich liebe Filme bei denen der Ausgang der Geschichte nicht von vorneherein klar ist. Für mich ist so etwas eine Grundvorruassetzung für einen guten Film, aber die Anzahl der Personen die eine wichtige Rolle spielen war mir etwas zu unüberesichtlich. Wenn 2 Charaktere "Sonny" und "Jonny" heißen ist das erst einmal kein Problem, aber wenn man im Laufe der Zeit ein wenig durcheinander kommt weil es noch 10 andere wichtige Familienmitglieder oder Gegner gibt, fühlt man sich ein bisschen konfus.
Die Gewaltdarstellung ist noch ein sehr positiver Aspekt. Nicht weil ich pervers oder ein Sadist bin, sondern weil es plötzlich kommt und real wirkt. So ist man wirklich geschockt, wenn ein liebgewonnener Charakter stirbt. Das der Pate nicht 100% im Mittelpunkt steht, fand ich auch gut und überraschend.
Am Ende bleibt also ein für mich überdurchschnittlicher Film der aber kein Meisterwerk ist, mich jedoch positiv für den 2. Teil stimmte.
Einfach ein zeitloses Meisterwerk. Hier passt einfach alles. Marlon Brando spielt die Rolle des Paten brilliant. Bester Mafiafilm und generell einer der besten, wenn nicht sogar der beste Film überhaupt.
Mit sorgfalt inszenierter Film, von Gordon Willis mit einer betont dunklen Farbpalette bebildert. Dennoch ist The Godfather im Grunde ein kommerzielles Gewaltepos.
Alle 3 Pate Filme sind aus der Ferne betrachtet heute kaum noch unterhaltsam. Warum sie jemals so hohe Wertungen erhielten ist nicht nachvollziehbar. Einzelne Schauspieler sind großartig, mehr nicht. Und selbst Al Pacino hat schon mehr überzeugt. Und was Regie, Kamera, Drehbuch angeht sind HEAT und ES WAR EINMAL IN AMERIKA für mich die weil besseren Gangster-Epen.
Super langweilig und schlecht geschauspielert. Ich kann den ganzen Hype über diesen Film nicht verstehen. Ich musste mich so zusammen reißen diesen Quatsch zu Ende zu sehen. Nur weil er Kult ist muss er noch lange nicht gut sein.
Fazit: Ein wahres Klassiker und zurecht eines der besten Filme aller Zeiten. Unerreichbare Schauspielleistungen, Hochspannung und erschreckende Nüchternheit sind die Zutaten dafür.
Angeblich wollten die Produzenten Brando erst gar nicht besetzen. Sie kannten ihn eher als einen Star der eher schwierig im Umgang war. Ebenfalls waren sie nicht so sehr von dem noch unbekannten Al Pacino überzeugt. Glücklicherweise konnte Regisseur Coppola beide Schauspieler durchboxen.
Für seine Rolle als Vito Corleone stopfte sich Marlon Brando jeweils einen Ballen Watte in die rechte und linke Wange. Marlon Brando war nämlich der Auffassung, dass Vito Corleone das Gesicht einer Bulldogge haben müsste. Das Ergebnis war schier unglaublich. Nie zuvor hat jemand einen Mafiosi so wie Marlon Brando gespielt. Mimik, Gestik und seine ganze Sprechart sind genau auf den Punkt. Oft kopiert bleibt seine Meisterleistung unerreicht. Zurecht wurde Marlon Brando für die Rolle des Vito Corleone mit dem Oscar ausgezeichnet.
Jedoch sind die anderen Nebendarsteller auch verdammt gut. Robert Duvall als der Berater Tom Hagen ist einfach umwerfend, James Caan wahrscheinlich in der besten Rolle seines Lebens und natürlich Al Pacino, dessen Wandel zum Collegeboy zum Mafiaoberhaupt vortrefflich gelungen ist.
Die Optik/Atmosphäre ist wie in allen drei Pate Teilen sehr gelungen. Insbesondere gefällt mir die Szene am Anfang in Vito Corleones schummrigen Arbeitszimmer, wo die Bittsteller nach und nach eintreten dürfen. Während er ihnen zuhört, streichelt er eine weiße Katze: das ist für mich Perfektion. Ebenfalls die Filmmusik von Nino Rota anvancierte zum Klassiker.
Wer sich selbst ein Gefallen tun möchte, sollte sich schleunigst alle drei Pate Teile anschauen. Auch wenn der dritte Teil nicht ganz die Klasse der zwei anderen Teile erreicht.