Sphere - Die Macht aus dem All
Durchschnitts-Wertung
2,7
70 Wertungen

5 User-Kritiken

5
1 Kritik
4
1 Kritik
3
2 Kritiken
2
0 Kritik
1
1 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.213 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 15. Februar 2026
Auf jeden Fall wesentlich besser als sein Ruf, wenngleich ich ihn von damals besser in Erinnerung hatte. Aber auch heute funktioniert der immer noch ganz gut. Nach einem ziemlich zügigen Start, geht es recht schnell direkt rein in die Story, dennoch dauert der Film 2 Stunden und gerade im Mittelteil schleichen sich dann einige Längen ein, da verliert der Film deutlich an Spannung und an Drive. Die letzte halbe Stunde gibt er dann aber nochmal Vollgas und wird richtig spannend und dramatisch.

Ein bisschen schwierig gestaltet sich doch die filmische Inszenierung, die sich etwas unentschlossen zwischen “The Abyss”, “War Games” und “Event Horizon” einordnet. Das liegt noch nicht einmal an der Buchvorlage, denn die legt den Schwerpunkt deutlich mehr auf unheimliche Atmosphäre und Horror. Das geht ja hier völlig verloren, zudem zeigen sich auch beim Spannungsaufbau und der Dramaturgie deutliche Defizite, so dass der Film weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Ähnlich verhält es sich mit dem Cast, der mit hochkarätigen 90ies-Stars besetzt ist, aber dennoch nicht wirklich überzeugen kann. Am besten hat mir tatsächlich noch Liev Schreiber gefallen (der hier noch richtig jung ist!), Samuel L. Jackson passt so gar nicht in die Rolle des Mathematik-Nerds, holt aber souverän das Maximale aus der schlappen Figur raus. Sharon Stone wirkt vollkommen deplatziert und fühlt sich so richtig fremd an, außerdem scheint sie als Biochemikerin auch über umfangreiches medizinisches und pharmakologisches Wissen zu verfügen, was irgendwie komisch ist. Dustin Hoffman ist als Psychologe indes ganz gut besetzt, wenngleich die gemeinsame Vorgeschichte mit Sharon Stone ebenso unglaubwürdig wie unnötig ist.
eTraxx DJTeam
eTraxx DJTeam

7 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. März 2024
Ich habe den Film bereits mehrere Male gesehen. Die durchaus beängstigende Atmosphäre wird absolut glaubwürdig transportiert. Es ist aber wie bei allen Roman-Adaptionen natürlich immer ein gigantischer Sprung zum Kinofilm. Den Roman habe ich nie gelesen, wie ich zugeben muss. Der Film aber hat es mir direkt bei der ersten Sichtung angetan. Anders als filmstarts sehe ich in "Sphere" einen atmosphärisch dichten und gut gemachten Sci-Fi-Thriller, der gerade durch seine offensichtliche Normalität, die vor allem Dustin Hoffman gut rüberbringt, im Kontrast mit der düsteren, undurchsichtigen Gefahr im Innern des Raumschiffs zu fesseln weiß. Das hier soll keine "Kritik von der Kritik" werden, was bedeutet: Ich will nicht die Worte des FS-Redakteurs in Frage stellen, der hier 2 Sterne vergab, aber eine Sache fiel mir auf, die ich dann doch erwähnen muss: Der Vergleich mit "The Abyss" von James Cameron hinkt hier meiner Meinung nach, weil die Grundthematik vielleicht ähnlich ist und es gerade in der langen Tauchszene zum versunkenen Atom-U-Boot in "The Abyss" schon recht horrorlastig zugeht, der Plot an sich aber dennoch ein komplett anderer. Ist "The Abyss" mehr ein Sci-Fi-Abenteuerfilm mit nur wenigen Horrorelementen, versteht sich "Sphere" als klassischer Sci-Fi-Horror und auch wenn es nicht haufenweise Jump Scares gibt und der Film auch sonst nicht die ganz großen Gruselmomente liefert, so ist allein die Unwissenheit über das, was in der Tiefe im Habitat vor sich geht, schon horrorlastig genug - zumindest für die Psyche. Und so kann man "Sphere" vielleicht besser als Sci-Fi-Psychothriller bezeichnen und weniger als Sci-Fi-Horrorthriller. So oder so ist es durchaus spannend. Das Einzige, was irgendwann nervt, ist die immer wiederkehrende Frage "Warst du in der Kugel?", die vor allem Hauptdarsteller Dustin Hoffmann gerne und oft stellt. Das beginnt irgendwann in der zweiten Hälfte des Films und zieht sich. Es nervt dann irgendwie auch. Die Besetzung passt für mich, allerdings hätte man eher keinen so namhaften Cast ordern müssen, denn keiner der Stars muss über sich hinaus wachsen, wobei jeder von ihnen (Hoffmann, Jackson, Stone und auch Schreiber) absolut in der Lage ist, Charakterrollen zu spielen. Hätte man auf einen etwas weniger namhaften Cast gesetzt, wäre das Budget von 80 Millionen Dollar vielleicht auch nicht so explodiert.
Thomas Z.
Thomas Z.

139 Follower 653 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 22. November 2023
Trotz der äußerst kritischen Filmstarts!-Besprechung von Carsten Baumgardt, habe ich heute "Sphere" von Barry Levinson nachgeholt.
Eigentlich konnte da ja nichts schiefgehen:
Michael Chrichton schrieb die Romanvorlage, Barry Levinson (geschätzt für "Rain Man", "Enthüllung", "Sleepers") konnte für den Regiestuhl gewonnen werden und Hollywood-Schwergewichte, wie Dustin Hoffman, Samuel L. Jackson und Sharon Stone gaben sich als Akteure die Ehre.
Was einigermaßen spannend beginnt, wird mit zunehmender Spieldauer so dermaßen vor die Wand gefahren, wie man es aufgrund der glänzenden Voraussetzungen und eines enormen Budgets, wirklich nicht erwarten konnte.
Der Vergleich mit dem sehr starken James Cameron-Film "The Abyss" liegt auf der Hand und ich gebe Herrn Baumgardt in allen Punkten recht, vergebe allerdings nur 1,5 ☆ für diesen unsäglichen Murks.
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 29. Dezember 2020
Basierend auf einem Roman von Michael Crichton konnte mich dieser packende Science-Fiction-Horror-Thriller durchgehend fesseln. Besonders positiv zu erwähnen sind Dustin Hoffman und Samuel L. Jackson, die die Zuschauer an ihrer eigenen Verwirrung und Ratlosigkeit teilhaben ließen. Ich fragte mich ständig, welche Erklärung es für die seltsamen Vorkommnisse geben könnte. Die finale Auflösung erinnerte mich dann sehr an „Event Horizon“ (nur ein paar Stufen besser). Spannend bis zum Schluss.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Gerade eben hab ich zum 5ten mal Sphere angeschaut, und ich musste einfach direkt im Internet nachschauen, ob es nicht vielleicht irgendwann mal sogar einen 2ten Teil gegeben hat.



Letztendlich stieß ich dann auf diverse Filmkritiken im I-Net und ich konnte es nicht fassen... Fast überall wurde der Film schlecht bewertet. Woran liegt das?



Nun, hauptsächlich wahrscheinlich daran dass immer die Romanvorlage erwähnt wird.



Ich selber habe bis heute nicht mal gewusst dass dieser Film die verfilmung eines Romans ist.



Ich kann es absolut nachvollziehen wie das ist wenn man auf eine Romanverfilmung wartet, letztlich diese dann aber sowas von schwach ausfällt...



Ich gehe mal einfach davon aus dass der Roman wirklich um Meilen besser ist als der Film, aber wie gesagt, ich habe den Roman nicht gelesen und so kann ich nur den Film an sich bewerten, und meiner Meinung nach ist der Film an sich absolut TOP.



Jedes mal, wenn ich Filme diesen Formats (überwiegend aus den 90'ern hab ich gemerkt) sehe, denk ich mir "wo sind diese Filme heutzutage geblieben?".



Die Story ist absolut genial und ja, das Ende... Ich finde das Ende an sich wirklich gut, sehr gut. Man denkt WIRKLICH nach!, darüber wer oder was diese Kugel ist.



Ich mein... So wie diese Kugel könnte auch Gott sein, oder?



Andererseits ist es natürlich schade dass man nichts weiter darüber erfährt, aber ok.



Wer den Film zum ersten mal sieht, wird voll weggeblasen von der Story, wer ihn das 2te und öfters sieht... der Film ist einfach gut, kann man sich ruhig öfters mal anschauen.





Mir hat er sehr gut gefallen, wohlgemerkt dass ich aber nicht den Roman gelesen hab.



Von mir volle 10 Punkte für einen guten Film.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme