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Luphi
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4,5
Veröffentlicht am 26. November 2011
"Midnight in Paris" ist ein weiteres Glanzstück in der Filmografie des Woody Allen. Von den hervorragend gecasteten Schauspielern, über die grundsympathischen Charaktere, die herrlich naiv-romantische Story bis hin zu den Schauplätzen des modernen Paris und des Paris der goldenen Zwanziger - es stimmt einfach alles. Allen bietet einmal mehr einen kurzweiligen Film, der prächtig unterhält und durch einen wunderbaren Humor viele Lacher zu bieten hat.
Ins Kino lockte mich zunächst der Name „Woody Allen“. Abschreckend hingegen empfand ich die Plastik-Hollywood-Helden a` la Owen Wilson und seine weibliche Kumpanin. Doch der Kinobesuch lohnte sich, da die Idee dieser Geschichte nett ist und irgendwie den Traum so wahr werden lässt vieler (zu mindestens auf der Leinwand) … ein Zeitsprung in eine andere Zeit/Epoche in der man zu glauben scheint, dass sich die eigene Persönlichkeit wie ein Puzzleteil harmonisch zu den anderen einfügt. Ein durchweg unterhaltsamer Film zum Träumen und Hinterfragen: In welcher Zeit hätte ich gerne gelebt? Welche Personen, die mich heute noch nachhaltig inspirieren, hätte ich gerne kennengelernt? Resümee: zwar kein „großes“ Kinoerlebnis, aber das ist ja auch nicht immer notwendig, solange man sich trotz allem niveauvoll unterhalten gefühlt hat.
Höchstwertung. Schon lange keinen so guten Film mehr gesehen! Gute handwerkliche Umsetzung aber eben auch eine neue, interessante Story, gut gespielt schaffen die Schauspieler eine symphatische Darstellung.
Soviel vorab: Ich habe mich lange nicht mehr in einem Film dermaßen gelangweilt. Nun renne ich ich seit Jahren brav in jeden neuen Woody-Allen und viele seiner Filme bereiten einem auch einen vergnüglich leichtgewichtigen Kinoabend, aber Midnight in Paris ist für mich ein kompletter Rohrkrepierer. Das beginnt bei den mittlerweile sattsam bekannten Klischeefiguren und -orte (amerikanisches Pärchen kurz vor der Heirat, ein Partner ist straight-bieder, der andere romatisch-verwirrt; der Businessschwiegervater!; durchgeknallte Künstler!; Spaziergänge über Flohmärkte und durch Museen), geht über die unendlich nervige Woody-Allen-Parodie, die der Hauptdarsteller abliefert (zielloses Gefasel, holpriges Fastgestotter), führt zu einem unerträglichen Name-Dropping in den 20er-Sequenzen und endet mit der in GROSSBUCHSTABEN UND FÜR DOOFE vorgetragenen Message des Filmes. Sorry, "Vicky Christina Barcelona" war noch eine leichtgewichtige Fingerübung mit bestens aufgelegten und sexy Darstellern, aber Midnight in Paris ist einfach nur langweilig und uninspiriert.
Ich fand den Film ziemlich langweilig. Die Handlung ist ab einem gewissen Zeitpunkt vorhersehbar. Irgendwann nervt es nur noch wie die Hauptperson über die damaligen Künstler anfängt zu schwärmen. Ich kann den Film nicht weiterempfehlen.
Eine großartige Liebeserklärung an eine Stadt, die Kunst und das Leben!! Dazu noch jede Menge klasse Darsteller und ein feiner Soundtrack. Danke Woody Allen.
Ein wunderbar leichter Sommerfilm, intellektuell und ohne die manchmal nervigen Allen-Überdrehtheiten! Und - erfrischend, dass neue Gesichter im Film zu sehen sind und nicht immer nur die "üblichen Verdächtigen"! Also, der Kinoabend hat Spass gemacht!
Ein sehr sehenswerter und kurzweiliger Film. Er entführt einen mit einer unglaublichen Leichtigkeit in das Paris der zwanziger Jahre. Unbedingt ansehen!