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3,5
Veröffentlicht am 5. August 2026
Ich glaube, „Midnight in Paris“ ist ein eher untypischer Woody Allen-Film… Anders kann ich mir nicht erklären, dass er mich wirklich gepackt hat und nicht – wie sonst bei seinen Filmen – genervt hat. Auch Owen Wilson zählt nicht wirklich zu meinen Lieblingsschauspielerin, ich kenne ihn eher aus albernen Comedy-Nummern (. die „Hochzeits-Crasher“ oder „Shanghai-Noon“). Und auch hier musste ich mich erstmal etwas eingewöhnen, so wirklich sympathisch war mir seine Figur nicht – und wurde sie auch bis zum Schluss nicht. Wo mich der Film aber wirklich begeistert hat, ist diese Zeitreise zurück in die 1920er Jahre, die weniger ein historisch akkurates Bild der wirklichen damaligen Zeit zeichnen will, sondern eher als süßlich-sinnliche Metapher einer allgemeinen Sehnsucht funktioniert. Dem Alltäglichen, dem Gegenwärtigen entfliehen, eintauchen in eine im besten Sinne Parallelwelt, visuell berauschend, geistreich und intellektuell fordernd.
Dabei begegnet Gil zahlreichen mehr oder weniger historisch korrekten Persönlichkeiten: Salvador Dali, Pablo Picasso, Ernest Hemingway, F. Scott Fitzgerald und einige mehr. Das ist unterhaltsam, leichtfüßig, manchmal auch tragisch, auf alle Fälle aber magisch. Eine Liebeserklärung an die Kunst und die Literatur, aber auch an die Nostalgie und einfach an alles Schöne.
Woody Allen sagte letztens, er wisse nichts, was er sonst tun sollte, ausser Filme zu drehen. Unser Reviewer fragt sich, wie es mit dem Saxophon spielen aussieht, schliesslich spielt der Großstadtneurotiker Montags in einem tollen Restaurant in New York. Hat der Regisseur in diesem Film selbst die Musik eingespielt? Die Idee des Werkes ist genauso genial wie die Arbeit der Besetzung, von Hauptrolle Owen Wilson und Americas Liebling Rachel McAdams bis zu Carla Bruni und Michael Sheen. Adrien Brody sowie Kathy Bates sind mal wieder einmalig. In Los Angeles fanden zu Ehren des Werkes ,,Midnight in Paris" Geburtstagsfeten statt und bei jedem anschauen kann man etwas Neues entdecken. Paris selbst spielt die Hauptrolle, gefolgt von den goldenen Jahren, wie auch David Bowie sagen würde. (Nach dem Thin White Duke wird wohl demnächst in Paris eine Strasse benannt.) Wann genau waren die goldenen Jahre? Wiederholen sich die goldenen Zwanziger etwa gerade zum Beispiel? U.E. war ,,Matchball" bereits einzigartig wie auch viele andere Filme des Regisseurs, auch wenn die Veröffentlichungen zum Privatleben sowie private Entscheidungen wohl zumindest einen Schatten oder bitteren Beigeschmack erzeugen.
Ein Film für Nostalgiker. Woody Allen schafft es verdammt gut, Nostalgie-Fan Jil Pender (Owen Wilson) in eine sehr reale Vorstellung der 20er-Jahre hineinzuversetzen. Szenenbild sowie auch die angehauchte Musik der 20er-Jahre im Film, versetzen selbst mich in die Stimmung, in die 20er-Jahre reisen zu wollen. Wirklich fantastisch umgesetzt! Owen Wilson überzeugt in seiner Hauptrolle als nachdenklicher & primitiver Mensch. Ebenfalls sorgt auch Rachel McAdams als Inez dafür, dass man das Gefühl bekommt, das beide in einer Ehe nicht glücklich wären, weil die Chemie zwischen ihnen nicht stimmt. Außerdem schafft es Allen, Inez, ihre Eltern & Freunde so in ein negatives Licht zu stellen, dass ich im Laufe des Films begonnen habe, sie alle zu verabscheuen. Woody Allen überbringt ebenso gut seine Botschaft, dass Menschen aus Natur dazu neigen, die Gegenwart zu verfluchen und sich nach einem Leben in der Vergangenheit sehnen. Das wird einem in der Szene klar, als Jils neue Romanze Adriana (Marion Cotillard) & er in der Renaissance landen & Adriana bleiben möchte, weil sie sich von ihrer Gegenwart, die 20er, fürchtet. Des Weiteren bringt der Film auch einen gewissen Charme & Humor mit sich. Besonders lustig finde ich die Szene, wo Jil mit Inez & ihren Freunden in der Ausstellung sind & Jil Paul (Michael Sheen) bei einem Bild Picassos, welches Jil noch am Vortag in den 1920er betrachtete, ausbesserte, obwohl er doch so ein Kunstbanause doch sei. Ein wirklich gelungene, abenteuerliche Romanze. 4 Sterne.
Woody Allen liefert mit der Präzision eines Uhrwerks jedes Jahr einen neuen Film ab, meistens gucke ich sie aber ich werde wohl kein großer Woody Allen Fan mehr. Zumal für mich die Filme vollkommen unterschiedlich ausfallen und mal ein richtiger Hit wie auch ein totaler Blindgänger dabei ist. Ich verstehe auch nicht warum gerade dieser hier der erfolgreichste ist den allen hingekriegt hat – für mich ist er ein routinierter Film mit ein paar Pluspunkten, nicht mehr. Schön zu sehen dass man Owen Wilson mal richtig schauspielern sieht, auch schön dass hier Paris märchenhaft abgefilmt wird (ich war da: mir hat die Stadt nichts gegeben) und ebenso schön dass mal wieder ein fettes Staraufgebot in den Nebenrollen aufmarschieren darf. Trotzdem hat sich mir der tiefere Sinn nicht so restlos erschlossen, wohl zwar die finale Erkenntnis der Hauptfigur aber nicht das was sie dahin führt. Ich bin kein Fan und Experte der Pariser Künstlerszene von vor 100 Jahren und somit in dem „Milieu“ in dem der Film spielt hilflos alleine und aufgeschmissen. Was bleibt sind ein paar sympathische Figuren, geschliffene Dialoge und eine lockere, leichte und optimistische Inszenierung die so manch einem sicherlich ne Menge bieten kann – ich zähle eben nur nicht dazu.
Fazit: Woody Allens Paris-Märchen ist ein Fantasyfilm mit Niveau für Erwachsene – also definitiv was wo ich nicht zur Zielgruppe zähle!
Midnight in Paris offeriert einen durch und durch romantisierten, sentimentalen Blick auf die Vergangenheit und auf die Schönheit der Stadt Paris, aber er serviert diese verträumte Perspektive nicht ohne einen Blick auf die Härte der Realität, die mit Erfolgsdruck und unerfüllten Wünschen ständig präsent ist und die Gils nächtliche Ausflüge einrahmen. In dieser Hinsicht zelebriert Midnight in Paris wie kaum ein anderer Film von Woody Allen die heilende Kraft der Fantasie, ist dabei überzeugend gespielt und genussvoll überzogen und brilliert mit einem Humor zwischen Slapstick, Pointen und Kunst-Referenzen.
"Midnight in Paris" ist ein Film bei dem ich die ganzen guten Bewertungen nicht verstehen kann. Meiner Meinung nach ist dieser Film ziemlich langweilig und lustig ist er auch nicht wirklich. Die story ist schlecht umgesetzt. Meiner Meinung nach ist dieser Film nicht zu empfehlen.
Zeigt Paris mal von einer anderen, und meiner Meinung nach, schöneren Seite als sonst. Paris als Inspiration für Künstler und die Allgemeinheit. Für Paris-Liebhaber genau richtig.
Ein Film zum Träumen. Finde auch, dass es einer der weniger starken Woody Allen Filme ist. Aber durch die tollen Bilder und die guten Schauspieler immer noch sehenswert!
Der Film hat mir wirklich wahnsinnig gut gefallen. Die Schauspieler liefern eine Top Leistung ab, die Story ist wirklich schön und die Atmosphäre ist wirklich klasse. Der Film ist einfach nur zum träumen, mehr nicht. Kann nur jedem mal raten, sich den Film anzusehen. Daumen hoch!