Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
Das_Horn
39 Kritiken
User folgen
4,5
Veröffentlicht am 4. Oktober 2025
-positiv: -Schauspielerische Leistung (besonders Cilliam Murphy glänzt ->eine seiner besten Rollen) -Action -Spannung -Setting/Konzept ist sehr interessant und originell -Cinematographie -Soundtrack/Musik -Gutes Pacing/Tempo -Selbst bei mehrmaligem Schauen gut und ist nicht langweilig
ACHTUNG SPOILER:spoiler:
-negativ: -spoiler: Der Tod von der Mutter hätspoiler: te mehr behandelt werden können (andererseits passt es ja auch zum Ton und Thema des Films, das man eben wenig Zeit hat und man diese gut benutzen soll)
-Ein paar kleinere Logiklöcher über die man allerdings leicht hinwegsehen kann
-Finale ist sehr gelungen, jedoch bin ich kein Fan vom offenen Ende (weiß aber auch nich wie ich den Film von da aus weitergestalten würde ohne das das Pacing zu sehr gestrec kt wird, also ja...eigentlich doch ganz gut so wie es ist.
Ein wirklich guter Film, den man gesehen haben muss. Mit ,,In Time'' haben wir einen gefühlt einzigartigen Film erhalten. Mit guten Schauspielern und einer guten Storyline die eine große Kluft zwischen arm und reich thematisiert. ,,Zeit ist Geld'' war wohl noch nie passender. Mit dem Unterschied, dass wenn die Uhr auf 0 ist, dass Leben endet. So müssen in ,,In Time'' die armen Menschen hart schuften, um den nächsten Tag zu erleben. Doch die Superreichen haben ein sorgenloses und sogesehen unendliches Leben. Lohnt sich auf jedenfall mal anzuschauen.
In der ersten Hälfte bietet „In Time“ eine recht interessante Zukunftsvision: Man wächst bis zu einem bestimmten Lebensalter normal auf und hat nach diesem Zeitpunkt nur noch exakt ein Jahr zu leben. Diese verbleibende Lebenszeit wird wie eine sich stets verändernde Uhr am Handgelenk angezeigt. Die restliche Lebenszeit kann durch Einkäufe (Lebensmittel etc.) verkürzt oder durch Arbeit (Gehalt) verlängert werden. Geld als Währungsmittel gibt es nicht mehr, nur noch die verbleibende Lebenszeit auf dem eigenen Konto. Auch Diebstahl beschränkt sich ausschließlich auf die Lebenszeit.
Klingt alles wahnsinnig toll und innovativ. Man schmunzelt über die Ideen, obwohl es in Wirklichkeit ja auch so ist. Man kennt halt nur nicht seinen eigenen Lebenszeit-Kontostand. Es hätte in der Tat ein sehr guter Film werden können, doch leider geht „In Time“ in der zweiten Hälfte die Puste aus. Die Handlung wandelt sich in ein schwülstiges Liebesdrama (Bonnie & Clyde in der Light-Version?) und es kommen einfach keine neuen Ideen mehr. Schade, der Film hatte wirklich gut angefangen.
"In Time" bietet eine überaus interessante, wenn auch wenig realistische Vision der Zukunft: Das weltweite Währungssystem wurde abgeschafft und durch Lebenszeit ersetzt: Sobald man das Alter von 25 Jahren erreicht, wird (dank Genmanipulation) bei jedem Menschen eine digital ablaufende Uhr auf dem Unterarm freigesetzt, die den Countdown zum Tod darstellt. Um eine Überbevölkerung zu vermeiden, bleibt einem treuen Bürger genau ein Jahr bis zum Tod. Durch jegliches Bezahlen von Dienstleistungen wie beispielsweise einen heißen Kaffee trinken, Miete bezahlen (eine Busfahrt "kostet" eine Lebensstunde) wird dieses Jahr zusätzlich verkürzt. Durch ehrliche Arbeit kann diese Zeit jedoch verlängert werden. Die zweite Möglichkeit, seine Lebenszeit zu verlängern, ist seine Mitmenschen zu beklauen. Dies geschieht, in dem man den Unterarm des anderen greift, und ihm mit Gedanken (?) Zeit klaut. Dieses Paypal der Zukunft hat neben der Kriminalität auch ein weiteres Problem: Reiche Leute können praktisch 1000 Jahre und älter werden (ohne vom Äußerlichen zu Altern!), solange sie über genug Bodyguards verfügen. Arme Menschen leben "von Tag zu Tag". Damit Reiche und Arme nicht so oft in Kontakt kommen, hat man das ganze Gebiet in unterschiedliche Zonen aufgeteilt, die von Luxusland bis zu bettelarm geht. In solch einem Ghetto lebt Will (Justin Timberlake), der bei einer Rettungsaktion eines Fremden unerwartet 120 Jahre geschenkt bekommt und sich vornimmt, mit dieser geschenkten Zeit das System zu zerstören.
"In Time" ist ganz sicher kein schlechter Film, er ist sogar ziemlich gut und unterhaltsam, wenn man ihn als einfachen Actionthriller betrachtet. Er unterhält, ist spannend und hat Timberlake und Murphy im Petto, die Beide mit viel Einsatz agieren.
"In Time" hat eine sehr gute Grundidee. Hin und wieder flacht er etwas ab, hat aber viele starke Szenen. Die Darsteller sind solide, insbesondere Cillian Murphy sticht hervor. Der Soundtrack ist grandios!
Gute Prämisse, interessante Gedanken, aber leider vollkommen langweilig, uninspiriert und vor allem viel zu Klischeehaft umgesetzt um am Ende ein Film zu sein, den man wirklich gut finden kann.
Die Idee an sich, war eine ganz besondere. Neben den vielen, schon vorgemerkten Fehlern, fande ich die Idee sehr gut. Die Kritik ist ganz einfach und stark an den Kapitalismus gerichtet. Alle Menschen die sich schon über das Finanzsystem schlau gemacht haben, wissen von was ich hier schreibe. Es ist schade, dass sie die Zeit nicht genutzt haben, um etwas zu verändern in der Gesellschaft. Den Menschen den Fisch gratis zu geben ohne sie gelehrt zu haben wie man einen Fisch fängt ist pure Idiotie. Die Realität ist nun mal so, dass es Menschen gibt, die das Monopol haben Geld zu drucken. Es gibt keine Behoerde, welche eine Privat Bank oder private Zentralbank überwacht. Ich schreibe über die FED welche privat ist und nicht in oeffintlicher Hand. Der Film zeigt wunderbar wie die Menschen leben und reagieren, egal ob reich oder arm. Nur schade, dass dies so schlecht umgesetzt wurde
Den Film hab ich mittlerweile x-fach gesehen und er fesselt mich doch immer wieder. Besonders hervorzuheben ist bei diesem Streifen wirklich sein Tiefgang in der Story und die Story als solche, die wunderbar gesellschaftskritisch ist und in jede Zeit der Menschheit passt. Klar sind die Dialoge nicht alle perfekt, aber wann sind sie es denn in der Realität. Aufgrund kleiner Logikfehler und der im Hauptteil ein wenig abflauenden Spannung gibt es die Abzüge, aber die schmälern den Film und das Vergnügen keinesfalls. Unbedingt ansehen ist das einzige Fazit was man geben kann und darüber nachdenken.