Handwerklich einer der schlechtesten deutschen Filme, die ich seit langem sehen musste. den blaubeerkuchen spruch aus pulp fiction zu klauen und die anmacheabfuhr ("...gehen sie dahin zurück und beobachten sie weiter") von bruce willis hätten mich bald soweit gebracht den kinosaal zu verlassen.
emma hin, süß her - für eine 8jährige war die babysprache zu viel und die sprüche zu teeniehaft.
Ein witziger, turbolenter aber auch herzhafter Film , besetzt mit einem hervorragendem Til Schweiger in seiner Tochter Emma, die den Film durch ihre außergewönlich tolle Art erst zu dem macht was er ist. Hervorragend ergänzt ist das Schauspielteam von der charmanten Jasmin Gerat und Samuel Finzi.
Merkwürdig wie alle diesen Dreck feiern können. Till Schweigers schauspielerisches Talent wieder einmal verschwendet. Naja, immerhin hat er es selbst entschieden. Die Frage warum im Film ständig Randgruppen niedergemacht werden, wie z.B. die türkischen Autohändler, oder die Mutter mit Kind aus einer sozial schwächeren Schicht, lässt sich leicht beantworten: Es kommt gut an! Till Schweiger setzt auf das Prinzip unserer Gesellschaft - nach oben Buckeln und nach unten treten. Sein Publikum stammt zum großen Teil aus der Mitte der Gesellschaft und diese Mitte fühlt sich im Allgemeinen besser, wenn sie etwas hat auf das sie herunterschauen kann. Diese Tatsache macht sich Schweiger zu Nutze und baut hier und da eben diese Szenen ein. Das Kinopublikum dankt es ihm mit einigen Lachern. Sehr traurig, denn auf diesem Hintergrund lassen die wenigen akzeptablen Szenen im Film auch nicht mehr genießen. Für mich eine subtile Form der Volksverhetzung. In diesem Sinne: Heil Schweiger!
4 von 5 Sternen bekommt dieser neue Film von Til Schweiger von mir und das überhaupt nicht unberechtigt.
Ich bin eigentlich oft eher schlechter Meinung gegenüber deutschen Filmen, jedoch bekommt es Herr Schweiger immer wieder hin mich gut zustimmen. Sehen wir mal von 1/2 Ritter (ging gar nicht) und , Zweiohrküken (war "okay") ab, so kann der neuste Schweiger Film auf die gleiche Stufe wie Keinohrhasen gestellt werden.
Die Story ist "schön", die wichtigsten Punkte der Handlung werden gezeigt, unwichtige weggelassen (Vaterschaftstest) und längere Zeiträume werden im schnell durchlauf gezeigt.
Obwohl man an einigen Stellen schon merkt, wie Schweigers Tochter "spielt" so kann sie über den ganzen Film weg eigentlich eine gute Schauspielerische Leistung bieten...niedlich, auch in diesem Kindesalter ^^
Til Schweiger hat eine Rolle wie immer gespielt, erst Arschloch, dann super...doch die Aufmachung und Story des Filmes lässt den Zuschauer seinen Alltag vergessen und die Filmzeit genießen. Klar kann man schon das Ende erahnen, aber trotzdem hat der Film was sehr charmantes und deswegen kann ich ihn nur herzlichst empfehlen...selbst mich als Schreiberling hat er inspiriert.
Ein Film, nicht nur für Frauen...denn auch diesmal hat Schweiger die gute alte "Frau vs. Mann" Geschichte einbauen können, so wie schon in Keinohrhasen....ach ja...ich find es nicht doof, dass Til seine Kinder in seinen Filmen spielen lässt...in Kokowääh hat SIE zb. super Talent gezeigt, und wenn sie das möchte...find ich das okay...