Shame
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3,6
198 Wertungen

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No Use For A Name
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14 Follower 1.213 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 9. Januar 2026
Was für ein langweiliger, belangloser Quatsch! Ich mag Michael Fassbender sehr gerne, aber diesen Blödsinn hier kann nicht mal er retten. Also wir sehen einen Mann, der offenbar sex- und pornosüchtig ist, sich aber dank seiner emotionalen Kälte wohl ganz gut damit arrangiert hat und sich so durchs Leben schlägt. Einen wirklichen Leidensdruck hab ich da nicht gespürt, sein vermeintliches Leid bleibt bloße Behauptung. Dann kommt seine persönlichkeitsgestörte Schwester zu Besuch, die ihn offenbar auch nur nervt, die er aber aus irgendeinem Grunde nicht vor die Tür setzt. Tja, soweit. Dann sehen wir die beiden, wie sie durch ein belangloses Drehbuch eiern, wie sie belangloses oder alltägliches Zeug machen. Es gibt keine Charakterentwicklung, es gibt keinen Spannungsbogen, es gibt gar nichts Interessantes, der Film ist sowas von belanglos, das gibt’s gar nicht.
Keine Empfehlung von mir!
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 9. September 2017
Ein filmisches Konzentrat, in diesem Falle: Depressionen. Ehrlich, ich halte Michael Fassbender für einen großartigen Darsteller und das was er hier abliefert ist eine schauspielerische Meisterleistung die Preise verdient – doch daraus entspringt nicht unbedingt ein Film den ich gut finde oder empfehlen kann. Auch wenn Fassbender sich hier die Seele aus dem Leib spielt und ebenso Carey Mulligan als emotionale Schwester einen großen Part hat, für mich gibt dieser Film nichts weiter ab als Kummer, Leid und schlechte Laune. Man beobachtet hier einen herzlosen Kerl der sich ungehemmt durch New York poppt, die Sexszenen werden dabei mehr oder weniger recht freizügig dargestellt. Eine Handlung ist vorhanden, allerdings ziemlich dünn, es geht einfach darum nur den fiesen Hauptcharakter in Alltagssituationen zu zeigen und wie er sich sinnlos durch die Gegend vögelt und dabei doch emotional kalt bleibt. Freunde von Arthouse Filmen können dann aus der Nummer sicherlich so einiges mitnehmen – die breite Masse dürfte zurecht eher weniger davon haben.

Fazit: Scheußlich depressiver Film mit freizügigen Szenen und relativ wenig Story!
Lukas00
Lukas00

9 Follower 26 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 11. Juli 2016
Ich schließe mich den kritischen Stimmen zum Film an. Michael Fassbender spielt seine Rolle natürlich wie gewohnt gut und die Musik ist stets passend zu der gezeigten Szene, doch abgesehen davon gibt es leider wenig Positives über diesen Film zu berichten. Bisher sah ich von Steve McQueen nur "12 years a slave", welcher mich begeisterte, und mich dazu veranlasst hat nun auch sein oft als Meisterwerk bezeichneten Film "Shame" anzuschauen. Doch dies stellte sich schnell als großer Fehler heraus. Mir wurde schnell klar, dass das definitiv nicht die Art Film ist, die der Trailer dem Zuschauer suggeriert. "Shame" ist ein Film der möglicherweise für Zuschauer, die auf "kunstvolle" Filme stehen, geeignet ist, doch für den normalen Film-Fan ist dieser Film nichts außer reine Zeitverschwendung. Sinnlose Szenen, belanglose nicht enden wollende Dialoge und pure Langeweile sind das, was viele Zuschauer erwarten wird. Ich bin definitiv keiner, der "ruhige" Filme mit wenig bzw. gar keiner Action und vielen Dialogen scheut, doch das hier ist meiner Meinung nach einfach ein Film, der zwanghaft mehr als ein Film sein will. Doch dieser Schuss geht meiner Meinung nach mehr als deutlich nach hinten los.
MasterOfJokes
MasterOfJokes

8 Follower 27 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 14. August 2015
[...]„Shame“ ist ein langsamer Film. Er nimmt sich Zeit seinen undurchsichtigen Charakter ohne offensichtliche Mittel zu zeichnen, versteift sich in wenigen Moment jedoch etwas zu sehr darauf und sorgt damit für anstrengend langsam vergehende Minuten. Dabei mystifiziert er die Person Brandon aber und lässt ihn den Zuschauer gleichzeitig aus der uninvolvierten und der involvierten Perspektive betrachten. Die komplette Inszenierung lässt einen die Welt sehen, wie sie Brandon wahrnimmt, bringt dazu aber genau die richtige Dosis an Abstand hinein, um diese Figur analytisch - von weiter weg - betrachten zu können.[...]
Daniel P.
Daniel P.

89 Follower 227 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 19. Mai 2015
Flucht in die Verdrängung und die Sucht mit einem sehr intimen Michael Fassbender. Er will die Aufschreie seiner Schwester einfach nicht hören, es frisst ihn deshalb innerlich auf. Man kann sich als Zuschauer den Schmerzen nicht entziehen, dank Steve McQueen. Erstes Ausrufezeiche des kommenden Star-Regisseur.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 9. April 2015
Interessante Studie über das Leben eines Sexsüchtigen, die von McQueen gekonnt umgesetzt wurde und von Michael Fassbender und Carey Mulligan fantastisch verkörpert wurden.
Luke-Corvin H
Luke-Corvin H

405 Follower 474 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 20. März 2015
Fazit: Die Geschichte eine Sex-Süchtigen geht schleppend voran besonders werden Szenen in unmöglichen längen gezogen was somit den Film langweilig erscheinen lässt. Lob geht an Michael Fassbender der sich wirklich gut in der rolle versucht und es auch eine außergewöhnliche Rolle ist. Ein Erotik-Drama in voller länger des Langeweile durch gezogen.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 9. Mai 2014
[...]Über drei Dutzend Filmpreisauszeichnungen und –nominierungen sammelte der Schauspieler Fassbender in den bisherigen Werken des Regisseurs McQueen, einen Großteil davon für die Sexsucht-Studie „Shame“: darin macht der Michael dem Steve den Fassbanger, strippt physisch bis auf den blanken Dödel runter und liefert das Psychogramm eines schwanzgesteuerten Emo-Krüppels mit vollster Intensität. Umrahmt von seinen beiden historischen Stoffen schafft McQueen mit „Shame“ ganz klar einen tempus praesens-Film mit einem entromantisierten Gegenwartshelden, mal wieder ein Großstadt-Yuppie, wie er spätestens seit Bret Easton Ellis‘ „American Psycho“ als Sinnbild für moralische Entartung und radikale Gefühlsabstumpfung steht.[...]Diesen Diskurs an der Seite eines Trieb-Individualisten hält McQueen in kühlen, bisweilen in ihrer Emotionslosigkeit regelrecht katatonischen Sequenzen und einem geradezu antikathartischen Ereignisbogen fest und konterkonstruiert mit einer grau-blauen Farbpallette, kalten Flächen und langen, oft schattengetränkten Einstellungen die Bildsprache und die Tonspur mit der erwähnten Escott-Musik und den dramatischen Einschüben klassischer Stücke wie Glenn Goulds Johann Sebastian Bach-Klavierwerk.[...]Auch dem Handlungsort New York fällt dabei eine besondere Rolle zu, die Weltstadt an der US-Ostküste ist jedoch nicht der oft idealisiert skizzierte, hochfrequent pulsierende ♫concrete jungle where dreams are made♫, New York ist in „Shame“ nicht das schillernd-glitzernde ♫if I can make it there, I’ll make it anywhere♫-Wunderland, von dem die verlorene Sissy sehnsuchtsvoll in ihrer Frank Sinatra-Interpretation säuselt.[...]Die Stadt im Frühwinter ist trübe und wolkenverhangen, eine anoyme Kulisse für ein seelisches Inkognitodasein, im Geheimen ausgelebte Preoccupation, ohne sich der Scham, der Schande stellen zu müssen. „Sex and the City“ ohne Glamour und ohne Träume, das Märchen vom Prinzen verdrängt vom Verlangen erektiler Kompensation. Der Big Apple wird hohl gestoßen.[...]
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 2. Oktober 2015
Meiner Meinung nach ist der Film richtig gut. Nachdem das musikalische Hauptthema des Films nach wenigen Minuten einsetzte, war ich gefangen und blieb es auch. Michael Fassbender spielt unglaublich gut und trägt den Film ganz. Seine Sex-Besessenheit ist alles andere als Spaß und Freude für ihn oder etwas, worüber er gern gegenüber seinen Freunden prahlen würde. Shame ist dabei kaum ein Film über Sex-Sucht an sich, sondern eher über Einsamkeit. Fassbender porträtiert Brandon als sehr charismatischen, zurückhaltenden, etwas wortkargen Mann, sehrwohl gebildet und charmant, aber auch ziemlich ehrlich und nicht so aufdringlich wie seine Freunde. Seinem beruflichen Können, seinem sicheren sozialen Auftreten und dem Erfolg bei den Frauen, die er will, steht seine Traurigkeit gegenüber, die im Film niemals weicht. In Shame geht es auch hauptsächlich darum, dieses Gefühl zu vermitteln und das hat er bei mir erreicht.

Man merkt zwar, dass Steve McQueen noch ein ziemlich unerfahrener Regisseur ist und manche Szenen nicht ganz so metaphorisch und symbolisch wirken, wie sie es vielleicht sollten, aber er hat einen guten Film gemacht, der einige tatsächlich sehr schöne Szenen aufweist. Der Film nimmt sich eben auch mal Zeit, Brandon zu zeigen, wie er ein paar Minuten lang nachts durch New York joggt und spielt dazu ein bisschen klassische Musik. Und der Film beinhaltet mit zwei sehr schönen Szenen in der New Yorker Metro, in der Fassbender allein durch einen stetigen, bedeutungsvollen Blick Spannung erzeugt.

Bewusst lässt der Film auch Handlungsstränge ins Leere laufen und kommt dabei wieder an den Punkt, eher einen Zustand zu beschreiben als eine Handlung zu entwerfen. Diese Nebenhandlungen wirken an manchen Punkten etwas übergestülpt - die Probleme mit seiner Schwester zum Beispiel - aber sie sind szenisch gut umgesetzt und deswegen passend.

Shame ist ein sehr sehenswerter Film über Großstadt-Einsamkeit.
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

2.406 Follower 1.009 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 17. November 2015
"Shame" war ein Flop. Nach einem interessanten Trailer hat es Shame nicht geschafft das auch in den Film zu zeigen. Sehr langatmig und schlicht uninteressant. Sinnlose Szenen und das reichlich. Nur der cast hat überzeugt, aber dieser reist das Ruder auch nicht herum.
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