Berlin: Hasenheide
Filmposter von  Berlin: Hasenheide
14. Oktober 2010 Im Kino | 1 Std. 22 Min. | Dokumentation
Regie: Nana A.T. Rebhan
User-Wertung
2,8 1 Wertung, 1 Kritik
Filmstarts
3,5

Inhaltsangabe

Dokumentarfilm von Nana A. T. Rebhan über Neuköllns größte Liegewiese: Die Hasenheide, unendliche Weiten (rund 50 Hektar!), bevölkert von fremden und gar-nicht-so-fremden Wesen. Hundefrauchen und Fußballspieler, Türken und Nudisten, Papageien und andere komische Vögel. Nana Rebhan hat sie mit der Kamera besucht, die Leute in diesem großen Park zwischen Neukölln und Kreuzberg, der in den Medien nur als riesiger Drogendiscount vorkommt. Für die Menschen aber, die Rebhan zeigt und zu Wort bringt, ist die Hasenheide Sportplatz, Kneipe, Wohnzimmer, Laufsteg und Multifunktionsarena, wo jeder sein Eckchen und Fleckchen findet.

Und Eckchen und Fleckchen hat dieser Park weiß Gott genug, auch dies zeigt Nana Rebhan, die Wiesen, Baumgruppen und Wege im Wechsel der Jahreszeiten, und es ergibt sich ein vielfarbiges, vielstimmiges Bild vom Leben im Park, dem Neben- und manchmal auch dem Miteinander. Ein Bild, das -- einerseits -- dieses Leben dieser bestimmten Menschen in diesem bestimmten Park zeigt, der Hasenheide, in dieser bestimmten Stadt Berlin. Andererseits aber und weit darüber hinaus von allen Parks in allen Großstädten erzählt, die deren Bewohnern einen Freiraum geben, einen Ort, wo sie in aller Öffentlichkeit ganz privat nur sie selbst sein können, so stinknormal oder schwer exzentrisch, wie sie nun eben einmal sind.

Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

3,5
gut
Berlin: Hasenheide
Von Christian Horn
Das Neukölln der Boulevard-Medien ist ein finsterer Ort: Dieser Anfangssatz der Filmstarts-Kritik zu „Neukölln Unlimited" passt auch zu „Berlin: Hasenheide." Denn auch die Hasenheide, der rund 50 Hektar große Park im Norden Neuköllns, ist in den Boulevard-Medien ein finsterer Ort, bisweilen sogar eine No-Go-Area. Große Überschriften in großen Zeitungen sagen und zeigen jedoch nicht immer, wie es wirklich ist, heißt es einmal im Film. Das hat auch Nana A.T. Rebhan erkannt, die seit mehreren Jahren im Schillerkiez unweit der Hasenheide lebt. Also begab sich die ehemalige dffb-Studentin und langjährige Filmkritikerin im Zweierteam mit ihrem Tonmann Alfred Exner in den Park vor ihrer Haustür, um den weit verbreiteten Klischees etwas entgegenzusetzen: Ein Bild der Hasenheide nämlich, das dem realen Empfinden der Menschen näher kommt als die übliche mediale Panikmache.Dafür hat Nana A.T. Rebha

Trailer

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Berlin: Hasenheide Trailer DF
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Weitere Details

Produktionsland unbekannt
Verleiher -
Produktionsjahr 2010
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen -
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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