Mit The Gray Man bekommen wir das neueste Netflix Meisterwerk geliefert mit einer rießigen Reihe von großartigen Darstellern und einem der höchsten Budgets der bisherigen Netflix Filme. Dabei führen die Russo Brüder Regie und zeigen erneut ihr Können in diesem rasanten Actionkracher.
Naja schon wärs, denn ein Meisterwerk ist der Film keinesfalls. Die Darsteller sind zwar grundsätzlich gut, aber davon merkt man nichts. Das Budget war wohl verdammt hoch, aber man merkt es ebenfalls zu keiner Sekunde. Tja und ihr Können beweisen die Russo Brüder auch keinesfalls. Und nicht zuletzt gibt es natürlich auch Action, aber eben Netflix Action. Also könnt ihr eure Erwartungen schon einmal zurückschrauben.
Ehrlich gesagt habe ich auch nichts anderes von diesem Film erwartet, denn Netfix hat in letzter Zeit öfters bewiesen, dass deren Filme einfach nur für die Mültonne sind. Tja und die Russo Brüder sind meiner Meinung nach auch keine guten Regisseure. Ich mag zwar die Captain America Filme und Avengers Filme von ihnen, aber nicht wegen deren Regie. Die beiden Geschwister sind definitiv gut darin viele Charaktere zusammenzuführen und daraus dann viel Fanservice herauszuholen. Aber mal ehrlich, ich sehe in den Avengers Filmen keine Vision von einem oder zwei Regisseuren, sondern von einem Studio. Deshalb finde ich einfach, dass man an diesen Filmen nicht wirklich das Können der beiden Brüder erkennen und kritisieren kann. Tja und mit The Gray Man sehen wir was eben passiert wenn die beiden einmal ihre Vision durchsetzen können. Denn Netflix interessiert es eigentlich nicht wirklich was im Endeffekt dabei herauskommt. Hauptsache sie haben neuen Content. Aber jedenfalls sieht man, dass die beiden wohl nicht wirklich viel Talent haben, denn The Gray Man ist generische, langweilige und geradezu schon nervige Unterhaltung, ob wohl ich nicht wirklich unterhalten wurde. Also nur generisch, langweilig und nervig.
Aber genug davon, denn der Film selbst ist eben genau das was ich davon erwartet habe. Die Handlung ist schon einmal komplett generisch und etwas derartiges habe ich auch schon oft genug gesehen. Der Film bietet einfach nichts Besonders oder etwas was den Film einzigartige macht. Deshalb ist der Film komplett generische Unterhaltung und bietet keinerlei Mehrwert.
Das liegt auch zum einen daran, dass das Wichtigste in diesem Film einfach nicht funktioniert. Und was ist das wichtigste in einem Actionfilm? Natürlich die Action und diese ist vollkommen zerschnitten und verwackelt. Zwischendurch merkt man, dass es Choreografien gab, denn Ryan Gosling und der Rest machen die Bewegungen die deutlich einstudiert aussehen. Aber trotzdem sind die Actionsequenzen vollkommen zerschnitten. Also wer wirklich gute Action will ist mit diesem Film definitiv falsch beraten worden.
Genauso störte mich aber auch der Humor im Film. Auch wenn es nicht viel witzige Szenen gab, so hat es doch ein paar lustigere Momente gegeben um den Film aufzulockern. Aber diese Szenen sind vollkommen störend und haben einfach nur dafür gesorgt, dass ich noch mehr aus dem Film geworfen wurde, als ohnehin schon.
Tja aber was noch ein weiteres großes Problem sind, dass sind die Charaktere. Denn die Charaktere sind zum einen so generisch wie der Film selbst. Also Ryan Gosling spielt einen uninteressanten, typischen Ationhelden der keinerlei Tiefe besitzt. Tja und der Rest der Charaktere ist mindestens genauso generisch und eintönig.
Die Darsteller des Filmes sind grundsätzlich wirklich gut. Also ich mag wirklich alle der größerern Darsteller des Filmes und es haben auch schon alle ihr Könnnen in anderen Projekten bewiesen. Ryan Gosling beispielsweise in Drive, Blade Runner, La La Land usw, aber hier ist er keinesfalls in irgendeiner Weise preisverdächtig oder derartiges. Ja, er ist überzeugend und auch nicht schlecht, aber gut auch nicht wirklich. Chris Evans als der Gegenspieler will einmal eine etwas andere Seite von sich zeigen udn das merkt man auch. Aber er passt einfach nicht in die Rolle des Schurken und seine Art wird im Laufe des Filmes auch recht anstrengend.
Ana de Armas ist auch noch dabei und auch sie ist weder wirklich gut noch schlecht. Sie ist einfach da und taucht ein paar Mal auf während des Filmes und das war es auch schon. Das gilt übrigens für den Großteil des Casts. Vor allem betrifft das Jessica Henwick die ich wirklich mag als Darstellerin, aber sie macht in dem Film einfach gar nichts und ist einfach so überflüssig.
Tja der Film hat viele Probleme aber das wichtigste ist wohl, dass der Film mich einfach komplett kalt gelassen hat. Weder Handlung, Charaktere, Darsteller, ACtionszenen, Soundtrack, die Effekte oder einfach der gesamte Film haben mich mitreißen oder begeistern können. Der Film war einfach so überflüssig, so unnötig, ohne Sinn und Zweck, so wertlos, so leer,… eben ein typischer Netflix Film.