Hier hat sich Lasse Hallström, der für eine Menge ganz großartiger Filme verantwortlich ist, nicht so sehr auf seine wunderbaren Bilder verlassen, sondern er hat eine Mordserie und einen Fall von Kidnapping miteinander verknüpft. In diesem Krimi baut er solide Spannung auf und mischt noch echte menschliche Tragik mit hinein, die am Ende eine kranke Täterin offenbaren wird.
Drei Morde an verschiedenen Orten, eine Familie wurde brutal ausgelöscht. Ein Hypnotiseur Dr. Erik Bark (Mikael Persbrandt) bekommt unter Hypnose Details aus dem einzigen Zeugen Josef heraus. Als Eriks Sohn Benjamin entführt wird, sieht Kommissar Linna (Tobias Zilliacus) einen Zusammenhang. Jetzt kommt Eriks Ehefrau Simone (Lena Olin) mit ihren Emotionen ins Spiel. Die Malerin will eine Auszeit von der Ehe.
Durch blitzschnelle, schockierende blutige Schnitte, die immer wieder mal eingestreut werden und einem Unbekannten, den man nur im Halbdunkel und mit Hoody sieht, wird die Spannung effektiv aufgebaut. Der komplexe Plot, in dem auch die Nebenberufe der Barks voll zum Tragen kommen, gipfelt in einem spannenden Finale, als ein Bus im Eis einbricht. Grandioser Überlebenskampf aller Beteiligten. Mit an Bord sind Benjamin und eine Krankenschwester Lydia, die wir schon einmal kurz zuvor durchs Bild laufen sahen…
Erik muss seine Frau hypnotisieren, um seinen Sohn zu finden. Simone zeichnet ein Portrait, das der Hypnotiseur in der Realität wiederfindet. Ist es Lydia oder Magdalena? Brechen sich da fehlgeleitete Mutterkomplexe eine mörderische Bahn? Die Mädels ähneln sich fast wie ein Ei dem anderen.