Eigentlich schade, der Film hat durchaus das Potenzial gehabt, eine richtig Guter zu werden. Nach 5 Minuten fällt Alice (Dakota Johnson) ihr Laptop aus dem Fenster im 3.Stock..., hm..., warum nicht? Passiert ja jedem mal. Nach 20 Minuten gibt es ein richtig süßes Baby zu sehen..., hm..., warum nicht. Vielleicht ist es Leslie Mann (als Alice Schwester Meg), die einen in genau dieser Baby-Szene Hoffnung macht, dass der Film sich entwickelt. Und richtig, der Film wird besser. Eigentlich versucht der Film ziemlich oft, ziemlich gut zu sein. Die Ansätze sind definitiv da. Leider haben es die Drehbuchautoren nicht geschafft, genau diese Ansätze zu einem guten Ende (und damit zu einem guten Film) zubringen. Immer wenn man denkt, der Film wird jetzt besser, kommt wieder ein Hänger. Der Film lebt eigentlich nur von den soliden Schauspielleistungen, welche das Drehbuch unberechtigter Weise aufwerten. Vor allem Leslie Mann und Jake Lacy, sowie Anders Holm als der mit Weisheiten um sich schmeißende Barkeeper machen einen tollen Job. Dakota Johnson als Alice..., ja, ich mag die und ähnlich wie bei "50 Shades..." bin ich durchaus von ihr als Schauspielerin überzeugt. Da kommt noch was. Irgendwann wird auch sie mal ein ordentliches Drehbuch zwischen die Hände bekommen. Mit Rebel Wilson tue ich mich immer ein wenig schwer. Ich finde die jetzt schauspielerisch nicht so überragend. Sie macht ihr Ding, das ist auch gut so, und sie sorgt für den einen oder anderen Lacher. Auch wenn es meistens sexistische Zoten sind. Wie gesagt, Potenzial verschenkt, Film steigert sich, kann man, muss man nicht sehen.