Blade
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Lemmiblog
Lemmiblog

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3,5
Veröffentlicht am 23. Juni 2026
SCHMIER DICH MIT SONNENCREME EIN, MIMÖSCHEN

Sie sind unter uns, regieren bereits über die halbe Welt: Vampire. Deacon Frost will den Blutgott erwecken und die Menschen zu dem machen, was sie in Wahrheit für ihn sind, simples Vieh. Nur einer kann ihn aufhalten: Blade, der Daywalker.

Blade von 1998 geht ca. 110 Minuten und ist ab 18 Jahren freigegeben. Wir haben hier den Marvelhelden der ersten Stunde, den ersten schwarzen Hauptdarsteller einer großen Comicverfilmung und eine Legende. Nostalgisch ist der Film definitiv, aber gut gealtert eher weniger. Die Figur Blade und Wesley Snipes, der sie verkörpert, sind noch heute der Hammer. Wortkarg, mit einer Aura so einschüchternd wie eine Steuerprüfung und sein erster Auftritt im Blutclub gehört zu den besten Einführungen aller Zeiten.
Die Story selbst ist kein Meisterwerk, aber die Mythologie ist hervorragend. Die Idee einer Vampirbibel, ist spannend, auch wenn sie danach wieder vergessen wird. Bösewicht Deacon Frost ist innerhalb der Vampirgesellschaft ein Rebell. Obwohl er kein Reinblüter ist und will er seinen Platz an der Spitze.
Die Action sitzt für eine Comicverfilmung aus den 90ern gut. Egal ob Martial Arts, Schwertkämpfe oder Geballer, hier knallts.
Was mich maximal gestört hat, ist die völlige Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit. Blade kann mitten in der Stadt rumballern, Cops verprügeln und niemand reagiert. Als die Polizei fröhlich auf Blade und seine Geisel schießt, dachte ich mir allerdings: Gut, amerikanische Cops also. Zumindest in diesem Punkt ist es realistisch.
Das Finale bietet leider richtig miese Computereffekte. Gerade der Endkampf sieht so aus, als hätte man die Effekte auf einem Taschenrechner gerendert.
Unterm Strich bleibt ein Werk, das auch heute noch ordentlich Laune macht. Mit etwas Wohlwollen kann man über einige Schwächen hinwegsehen. Blade ist cool, Wesley Snipes trägt den gesamten Film und die Vampirmythologie macht Spaß. Die Effekte dagegen altern ungefähr so würdevoll wie Milch in der Sonne.

7/10 Punkten. Gelungen fand ich die Musik und den Sound. Dieser dumpfe Bass, wenn Blade am Ende auf Whistler zuläuft, ist einfach fantastisch.
Maddin
Maddin

313 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 22. Oktober 2025
Mit Blade legte Regisseur Stephen Norrington 1998 den Grundstein für das moderne Superheldenkino – noch bevor das MCU überhaupt existierte. Der düstere Mix aus Action, Horror und Comic-Ästhetik machte den Film zu einem echten Kultklassiker und zu einem der ersten erfolgreichen Marvel-Verfilmungen.

Wesley Snipes verkörpert den „Daywalker“ mit beeindruckender Coolness und physischer Präsenz. Seine Performance ist kompromisslos, charismatisch und ikonisch – die perfekte Mischung aus Antiheld und Rächer. Besonders hervorzuheben sind die Kampfszenen: rasant, brutal und für die damalige Zeit visuell spektakulär inszeniert. Der legendäre Eröffnungsszene im Blut-Club ist bis heute ein Highlight des Genres.

Die Story ist simpel, aber effektiv: Blade bekämpft Vampire, die heimlich die Menschheit unterwandern. Der Film lebt weniger von komplexer Handlung als von Atmosphäre, Stil und Haltung. Stephen Dorff als Bösewicht Deacon Frost liefert dabei einen überzeugenden, slick-gefährlichen Gegenspieler.

Klar, aus heutiger Sicht wirken einige Effekte etwas veraltet, und die Dialoge sind stellenweise klischeehaft. Doch Blade punktet mit seiner kompromisslosen Tonalität, seinem Soundtrack aus Techno und Industrial und seiner düsteren Comicenergie, die späteren Filmen wie The Matrix oder Underworld spürbar den Weg ebnete.

Fazit: Ein stilprägender, harter und charismatischer Vampir-Actionfilm, der Marvel den Weg ins Kino ebnete. Blade ist bis heute ein Klassiker und einer der coolsten Comicfilme seiner Zeit.
Damon Salvatore
Damon Salvatore

49 Follower 195 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. April 2024
Blade nach einem Marvel Comic gilt ja schon als kleiner Klassiker und ja der Film kann immer noch überzeugen und das nicht ohne Grund. Die Idee mit dem Daywalker fand ich als Comic schon eine klasse Idee, der Look des Film passt auch immer wieder aufs neue perfekt zu diesem Film. Der Bösewicht Deacan Frost ist mal ein progressiver Obervampir und so agnz anders als der klassische Dracula (den ich aber auch gern mag Christopher Lee, zb oder die vielen anderen die ih schon verkörpert haben u. a. Gerard Butler, Frank Langella) und der passt einfach perfekt in diese moderne Welt. Kirs Kristofferson als Mentor von Blade ist auch klasse der eigentliche Schwachpunkt von Blade ist Blade selbst zumindest seine aufgesetzte Coolness wirkt meist overdone und too much. Die Action ist ansehnlich sicher nicht bahnbrechend wie in den Matrix Filmen aber beeinflusst wurde die Wakovskis oder inspiriert davon schon. Die Idee mit dem Vampirgott La Magra ist auch ein weiterer Punkt der für den Film und seine vielen positiven Aspekte und Punkte. So bleibt es letztendlich wirklich nur an übertrieben Coolness die in seiner Form als ganzes zu dick aufgetragen ist. Blade ist ein Marvel Film lange, lange vord en Avengers Filmen der auch ein Weg hätte sein können wie die spärteren Marvel Filme aussehen. düster, stilprägend, für ein erwachsenes Publikum. Tja das wäre auch eine Möglichkeit gewesen.
PostalDude
PostalDude

1.043 Follower 1.119 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 12. Januar 2021
Blade. Der Mythos. Der Daywalker.

Wesley Snipes ist cool as fuck, Kris Kristofferson kommt auch fast dran und N'Bushe Wright als toughe Ärztin macht auch viel Spaß!

Generell geht´s die ganze Zeit irgendwie gut ab, fette, blutige Action, blutrünstige, geschäftige, böse Vampire und eine 08/15-Story um einen Vampir-Gott :D

Selbst der Elektrosoundtrack gefällt mir als Metaller \m/

Und als Bonus: Udo Kier spielt mit ! Hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm :D
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 28. Dezember 2020
Dieser Film gehört zu den wenigen Comic-Verfilmungen aus dem Marvel-Universum, die mir ausnahmsweise mal richtig gut gefallen haben. Wesley Snipes war die perfekte Wahl für den grimmigen und obercoolen Vampirjäger. Lässige Sprüche waren stets an der Tagesordnung. Leider war es manchmal aber doch zu viel des Guten: Die übertriebene Coolness wirkte in einigen Szenen zu aufgesetzt und deshalb unfreiwillig komisch. Die tollen Kampfszenen, in denen Blade seine Spezialausrüstung ausgiebig einsetzten konnte, waren gut choreographiert und mit fetziger Musik unterlegt. Insgesamt ein guter Film-Spaß für Fans von Comic-Verfilmungen.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 2. Dezember 2020
Blade ist alles andere als ein konventioneller Vampirfilm. Mit denen hat er eigentlich, bis auf den Blutdurst der Hauptdarsteller nichts mehr gemein. Die mystische Atmosphäre, das unterschwellige Gruseln fehlt völlig. Deshalb sollten alle, die sowas von einem Vampirfilm erwarten, Blade ganz schnell zurück ins Regal stellen. Allen anderen wird ein richtig guter, düsterer Actionfilm geboten, der das Thema "Vampire" eigentlich nur als Aufhänger benutzt. Da wird geschossen, zerteilt, geprügelt (martial-arts) und gefochten. Die Schauspieler erledigen ihre Arbeit ganz gut, obwohl Stephen Dorff zu sehr wie ein verwöhntes Müttersöhnchen daherkommt und Wesley Snipes den Blade für meinen Geschmack etwas zu cool spielt. Da weiß man von Anfang an, dass Blade nix passieren kann. Kris Kristoffersen macht es sichtlich Spaß, den auch sehr "coolen" Whistler zu spielen. Die Story ist auf überdurchschnittlichen Actionfilmniveau, etwas Spannung kommt hier und da auch auf, erkennbare Logik oder Realismus ist aber leider oft nicht vorhanden. Der Splatteranteil ist für einen Hollywoodfilm sehr hoch, leider sind die Splattereffekte aber meistens per Computer gemacht, weshalb sie unrealistisch und manchmal sogar lächerlich aussehen.
Insgesamt ist Blade ein ziemlich durchgestylter, zeitgemäßer Film, der Spaß macht und den man sich auch mehrere Male ansehen kann (allein schon wegen der Eröffnungsszene in der Disko), der ansonsten aber nichts mit Vampirfilmen zu tun hat und der steril und, wie für einen Actionfilm üblich, ziemlich oberflächlich geraten ist.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.857 Follower 5.069 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 3. Januar 2018
Mit einem Wort: Cool!!!! Wesley Snipes liefert als eiskalter, sturer Vampirschlächter eine Glanzleistung sowie einen ultracoolen Filmhelden ab, dazu gibt’s ein passendes Gegenstück in Form von Stephen Dorff, der einen ungemein lässigen und zynischen Fiesling abgibt (ich als Mann kann ihn zwar nicht sexy finden, aber das haben wohl genug andere getan).Der Streifen darf sich zu den großen Actionhighlights zählen: wann immer es in die Schlacht geht (und das tuts häufig) rumst und scheppert es gewaltig , die Kämpfe sind rasant, phantasievoll und handwerklich genial inszeniert – allerdings auch ultrabrutal. Aber: es ist eine Comicverfilmung, demzufolge würde ich das Gemetzel unter Comicgewalt abhaken zumal der Streifen es auch schafft im größten Blutbad noch kleine Gags einzustreuen.Die generelle Handlung ist zwar eigentlich nur das xte mal die alte „Gut gegen Böse“ Leier, trotzdem gibt es bis zum gigantischen Showdown bei dem sich Snipes und Dorff gegenüberstehen eine logische und Abwechslungsreiche Handlung mit Kniffen und Wendungen. Im Endeffekt also eine harte, aber rundum gelungene Sache.Fazit: Brutales Schlachtfest mit starkem Helden, tollen Effekten und ungemein cool inszenierten Kampfszenen – ein einziger Action und Horrorrausch!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 20. März 2012
mein absoluter lieblings "billig" film:) oberflaechlich gesehn nicht gut aber verdammt cool und stramm erzaehlt!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 28. Dezember 2011
Der Beste (Anti-) Vampirfilm aller Zeiten! Jawohl, so deutlich muss man es sagen, wenn Wesley Snipes zu Blade wird (die Rolle ist wie für ihn geschaffen). Der Film ist dunkel, beklemmend und hat eine atmosphärische Dichte die ihres gleichen sucht. Blade ist innerlich zerrissen, ein Außenseiter, alleine gegen eine Übermacht an Vampiren und mit dem unnachgiebigen Willen seine (innere) Mission zu erfüllen. Die Kampfszenen sind absolut top und auch hier hebt sich Wesley Snipes von vielen anderen Actionsstars wohltuend ab. Durch die düstere und manchmal sehr schnelle (Techno) Musik wird die Handlung be- oder entschleunigt. Am ende geht es jedoch um gute Action und das gute bei diesem Film ist, das sich auch die Charaktere ausbilden können, da jeder seine eigene Geschichte hat und so diese parallel ablaufen und am ende zuammenlaufen können. Viel spass beim besten Blade aller Zeiten!
Nicole D
Nicole D

7 Follower 41 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 8. April 2013
Der Film beginnt so, wie er sich auch durchzieht. Mit viel Action und Blut. Wer hier eine romantische Vampirverfilmung erwartet ... ist auf dem Holzweg!
Blade geht nicht gerade zimperlich mit seinen Feinden um. Actionfans sollten aber auf ihre Kosten kommen. Außerdem überzeugt die lässige, coole Art des Helden, nie um einen coolen Spruch verlegen. Ebenso wie sein Partner Whistler. Dadurch hat man auch immer wieder was zum Schmunzeln.
Und natürlich ist Blade nicht einfach nur ein gefühlskalter Klotz, wie es erst den Anschein hat. Immer wieder bemerkt man, dass er durchaus auch Gefühle hat, ob diese nun willkommen sind oder nicht.
Dies merkt man immer wieder, wie z. B. spoiler: als er die verletzte Dr. Jenson nicht einfach liegen lassen kann, als er den im Sterben liegenden Whistler zurück lassen muss oder er seiner vermeintlich toten Mutter begegnet.


Was ich absolut nicht verstanden habe, war das komische Blumengesteck, das immer wieder geteigt wird und das Blade kurz vor dem finalen Kampf "entwurzelt" in dem er diese abhackt... Sinn????

Ansonsten fand ich den Film ganz gut, ein Film den man sich immer wieder mal ansehen kann ;)
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