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No Use For A Name
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3,0
Veröffentlicht am 3. März 2026
Opulent ausgestattetes und bunt aufwändig bebildertes Biopic, das sich aus nicht immer nachvollziehbaren Gründen einige Freiheiten in der Darstellung der historischen Geschehnisse nimmt. Die Handlung selbst ist so völlig ohne Vorwissen auch nicht so leicht verdaulich, es erfordert schon die volle Aufmerksamkeit des Zuschauers, um am Ball zu bleiben, wer jetzt hier mit wem und warum intrigiert. Das ist vielleicht auch gar nicht so wichtig, zumal das Ganze auch nur leidlich spannend inszeniert wird, denn bei diesem Film stehen offenbar ganz andere Dinge im Vordergrund.
Und das sind die atemberaubenden visuellen Eindrücke. Was hier so an Masken, Kostümen, Kleidern und Setpieces aufgefahren wird ist unfassbar. Dadurch ergeben sich tolle und geradezu berauschende Bilder, die dann aber auch ein ums andere Mal vom Inhalt ablenken. Somit kann man sich den Film auch anschauen, wenn man nicht so genau der Handlung folgt, und sich einfach nur an den tollen Bildern erfreuen. Insgesamt macht das Ganze dann aber einen etwas unausgegorenen Eindruck, vor allem, weil sich der Film dann doch etwas in die Länge zieht – wenngleich manche historischen Ereignisse ziemlich schnell abgehandelt werden, da wirkt der Film dann eher gehetzt.
Immerhin kann man auch einiges an großartiger Schauspielkunst hier sehen, allen voran natürlich Cate Blanchett, die zum Drehzeitpunkt gerade mal 28 Jahre alt war aber hier schon ihr enormes Talent zur Schau stellt. Auch alle anderen wichtigen Personen sind prominent besetzt, besonderes beeindruckend sind Christopher Eccleston, Joseph Fiennes und vor allem Vincent Cassel. Richard Attenborough wird für mich immer John Hammond, der Erfinder des Jurassic Park bleiben, selbst wenn er wie hier ein cooles Kostüm anhat. In einer kleinen Rolle ist kurz sogar der junge Daniel Craig zu sehen.
FAZIT: Visuell beeindruckendes, inhaltlich etwas zu wirres Historienepos mit einer fantastischen Cate Blanchett im Zentrum. Als Biopic nur eingeschränkt tauglich, als Augenschmaus taugt der opulente Kostümfilm aber allemal!
Mäßiger Kostümfilm, der in vielen Handlungsdetails (sexulalisierte Sprache, Transsexualität z. B. ) einfach unglaubwürdig ist. Die klopsige Handlung kann diesen Eindruck nicht relativieren. Nur für Fans des Genres.
Mitreißend inszenierte Historienopulenz um Ränkespiele, Verrat und den Reifungsprozess einer jungen Frau. Siebenfach oscarnominiert, leider nur einen bekommen.
Ein historisch wenig gewissenhaftes Bild vom englischen Königinnenhof des sechzehnten Jahrhunderts. Passende Kostüme und Kulissen nützen wenig, wenn die englische Königin wie eine unreife Magd und die französische Königin wie eine Kneipenwirtin dargestellt werden.
"Eliszabeth" ist ein grandioser Film. Sowohl die Hauptdarstellerin Cate Blanchett, die den Oscar verdient hätte, als auch die Kostüme, das Drehbuch, die Kulissen, die anderen Darsteller und die Filmmusik sind einzigartig!!! Diesen Film muss man gesehen haben, denn die englische Königin wird wohl niemals mehr so grandios dargestellt werden können, wie in diesem Meisterwerk!!!