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Thomas Z.
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3,0
Veröffentlicht am 6. Dezember 2025
"The Call - Leg nicht auf" von Brad Armstrong punktet durch gutes Schauspiel und ein enormes Spannungslevel. Wenn der Streifen nicht im letzten Drittel und insbesondere im Finale mit doch erheblichen Plausibilitätsproblemen zu kämpfen hätte, wäre durchaus eine bessere Wertung möglich gewesen. Schade!
Keine Frage: 'The Call' ist ein Film, der auch handwerklich sehr gut umgesetzt wurde. Das steigert den Unterhaltungswert zusätzlich - sogar dann, wenn der Film zum Ende hin seine zunächst fast minutiös aufgebaute Glaubwürdigkeit fast komplett in den Sand setzt. Da greift man dann nicht nur für das an den Haaren herbeigezogene Motiv des Entführers und Mörders in die Klischee-Kiste, sondern lässt Frau Berry urplötzlich (zu) aktiv in der Handlung mitmischen - und bedient sich sogar recht schamlos bei Das Schweigen der Lämmer. Es ist dann aber vor allem der (abrupte) Schluss des Films, der so gar nicht zu überzeugen weiss und den ansonsten hervorragenden Eindruck dieses sehr spannenden und kurzweiligen Films nachhaltig beeinträchtigt. Vom fragwürdigen Ende sollte man sich aber nicht abhalten lassen, sehenswert ist 'The Call' trotzdem!
Wenn die Spannung gewinnt unterliegt leider manchmal die Logik – und selten bestätigt sich das so sehr wie hier. Wobei man fair sein sollte: bequem auf dem Kinositz fällt es natürlich leicht das Leinwandgeschehen zu kommentieren und zu betonen wo die Protagonisten sich falsch oder dämlich verhalten, aber trotzdem wirkt dieser Film dabei wie ein Sampler von Klischeesituationen: ein Mann entlarvt den Entführer und ruft Hilfe und merkt nicht wie sich der Täter derweil anschleicht, ein anderer nähert sich dem Auto mit Opfer so bedenkenlos dass der Täter im Nahkampf dann zuschlagen kann – und auch ansonsten gibt es eine Menge Szenen und Momente wo der Gedanke „Mann, wie dooooof!“ recht schnell durch den Kopf geht. Wenn man all das ausblenden kann und auch sonst nicht so auf Denken steht kann man einen passablen Film schauen, der das Rad nicht neu erfindet, aber zeitvertreibend dreht: eine solide abgeschmeckte Mischung aus Thrill, einer traumatisierten Hauptfigur und etwas Action. Über Darsteller braucht man nicht zu reden, der Böse ist relativ bleich und Halle Berry kann ich selber nicht leiden, erkenne aber an dass eine Rolle wie diese hier kaum Anstrengung ihrerseits bedeutet. Als großartig erweist sich aber Abigail Breslin, die seit „Litte Miss Sunshine“ merklich älter geworden ist und sich auch für die Zukunft empfiehlt.
Fazit: Geradliniger Thriller bei dem man verloren hat wenn man versucht mitzudenken
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich zittere immer noch und wenn in dieser Kritik Rechtschreibfehler auftauchen, liegt das bestimmt daran. Der Film ist so gut gemacht. Ich habe noch nie einen spannenderen Film gesehen, als diesen. Wenn man ein schwaches Herz hat, sollte man diesen Film besser nicht gucken, aber er ist definitiv etwas für Hardcore-Krimi-Fans!
Wenn man mal davon absieht, dass sich "The Call" quasi jedem existierenden Klischee der Thriller-Filmbranche bedient, handelt es sich hier um einen extrem spannenden und packenden Film. Halle Berry macht ihre Sache sehr gut. Die Story ist intelligent durchdacht, wartet zwar nicht mit großartigen Twists auf, überzeugt aber dennoch auf ganzer Linie. Insgesamt also ein Stück gute, kurzweilige Kinounterhaltung.
Mit The Call hat WWE Studios einen sehr ordentlichen Thriller geschaffen.
Ein junges Mädchen wird entführt und kann aus dem Kofferraum des Autos die Notrufzentrale anrufen. Von da an beginnt eine spannende Verfolgung.
Abigail Breslin und Halle Berry harmonieren gut miteinander. Der Film ist mit einigen Action Einlagen inszeniert und zum Schluss geht es auch etwas härter zur Sache.
Sicher war The Call zurecht ein Überraschungshit im Kino.
Meiner Meinung nach ein durchweg gelungener Film. Die Schauspieler (Halle Berry, Abigail Breslin und Morris Chestnut) überzeugen und spielen Ihre Rolle sehr authentisch. Die Kameraführung und Geräuschkulisse ist gut umgesetzt und baut die nötigen Spannungsmomente auf. Der Film geht zwar nur 84 Minuten, aber dafür kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf und man fühlt sich den ganzen Film über gut unterhalten. Vor allem das Ende fand ich gut umgesetzt… Also ich kann den Film nur empfehlen…