Auf diesen Film bin ich durch den Trailer aufmerksam geworden, der ziemlich cool aussah. Und der Film war dann am Ende eigentlich auch genau so, wie es der Trailer versprochen hat: Liam Neeson als Sky Marshall, der mit einer massiven Bedrohung in einem Flugzeug auf einem Transatlantikflug fertig werden muss. Dabei wird das Setting ziemlich cool etabliert, der Sky Marshall bekommt Textnachrichten auf sein naja, Smartphone war es damals noch nicht, vielleicht am ehesten so ein OldSchool-Blueberry-Gerät.
Der Plot entwickelt sich nach kurzer Zeit so, dass auch der Protagonist selbst in Verdacht gerät, der Erpresser zu sein. Leider wird diese Spur aber nicht weiter verfolgt, Liam Neeson wird als so sympathischer Gutmensch dargestellt, dass es klar ist, dass er nicht der Schurke sein kann. Das finde ich ein bisschen schade, aus dieser Nebenstory hätte man viel machen können, da wurde viel Spannungspotenzial verschenkt. So entwickelt sich die Story einfach schnurgerade weiter, wie man es von einem Hollywoodfilm erwarten würde. Es gibt wenig Überraschungen, die Twists kommen zwar, sind aber problemlos antizipierbar. Das Ganze ist dann zwar schon spannend und auch unterhaltsam, aber eben auch nichts Besonderes.
FAZIT: Spannender und aufregender Thriller mit einem tollen Liam Neeson, dem es aber dann doch an dem gewissen Etwas mangelt, um sich von der Masse vergleichbarer Filme abzusetzen. Dennoch kann man den Film gut schauen, in die Sammlung kommt er aber nicht.