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Philm
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4,0
Veröffentlicht am 13. Februar 2024
Schöner Film, der von seiner stimmungsvollen Umgebung und seinen charakterlichen Figuren lebt, aber dabei durchaus auch immer spannend bleibt. Ein Film den eigentlich jeder sehen kann.
Wunderschönes Drama mit einer Homage an die Liebe. Zwei Jungen finden den durchtriebenen Mud auf einer Fluß-Insel und freunden sich mit ihm an. Es stellt sich heraus, dass Mud auf seine Freundin wartet und mit ihr dann weiter flüchten will, weil er den Sohn eines Gangster-Bosses umgebracht hat. Während die Jungen bei den Vorbereitungen nun mithelfen, erfährt auch der junge Ellis die ersten negativen Seiten der Liebe. Er verliebt sich in ein deutlich älteres Mädchen, die seine Gefühle natürlich nicht teilt. Wie auch bei seinen Eltern, die kurz vor der Scheidung stehen, erkennt Ellis, dass die Liebe nicht immer nur ein schönes Märchen ist. Die Story und Botschaft werden super rübergebracht. Regie, Schauspieler und Soundtrack sind perfekt. Fazit: SUPER!
Mud wird klasse gespielt von Matthew McConaughey, als undurchsichtiger, gestrandeter Mann. (Scheint es...
Die Jungs sind auch top ausgewählt, die Locations sind spitze, hier passt eigentlich alles..
Das die Jungs ihm zwar relativ schnell vertrauen, ist zwar zuerst etwas komisch, die 2 Jungs gleichen es selber aber wieder aus, einer vertraut ihm schnell & findet in ihm einen Freund, der andere ist etwas skeptischer...
Und am Ende gibts dann auch ein bisschen Action! :D ;
Ein schöner Film über die Liebe, Familie & Freundschaft!
Auf den ersten Blick hin ein sehr kindlicher Film, der aber eigentlich eine sehr erwachsene Geschichte erzählt. Mit guter Regiearbeit verzaubert dieser Film und bleibt bis zum Ende spannend. Hervorheben muss man ganz klar Matthew McConaughey und den großartigen Jungstar Tye Sheridan.
''Mud'' ist ein bestechend fotografiertes und vor allem hervorragend gespieltes Drama mit Thriller-Elementen. Durch Tye Sheridans Auftritt werden zwar starke Parallelen zu dem (später gedrehten) Film ''Joe'' deutlich, welcher als Gewaltstudie besser ist. Aber dennoch überzeugt ''Mud'' als atmosphärisches Drama mit glaubwürdigen Konflikten und sympathischen Figuren.
MUD glänzt vorallem durch schauspielerische leistungen und vorallem durch deren charakterzeichnung, zudem wirkt die umgebung der bewohner subtil, sodass man sich als zuschauer ebenfalls authentisch fühlt. die story selber ist okay, aber doch etwas abenteuerlich für ein drama/ thriller an einigen stellen.
Starker aber kein herausragender Film mit Matthew McConaughey und Reese Witherspoon. Wer auf Natur, Boote und Südstaaten-Abenteuer steht ist hier genau richtig. Warum der Film nicht im Kino lief, sondern eine Direct-to-DVD Produktion war wundert mich. Eine gute Leistung auch von McConaughey den man ja eigentlich nur als Womanizer kennt.
Nach dem subtil-kranken Killer Joe und der grandiosen True Detective Season war "Mud" für mich längst überfällig, quasi ein McConaughey-Muss. Und ich will nicht lange drum herum reden: es war eine große Enttäuschung für mich! Nicht so sehr aufgrund McConaugheys schauspielerischer Leistung - die war durchaus in Ordnung bis überdurchschnittlich, denn er hat in seiner Art einfach diesen gewissen Charme, der seinen Charakteren immer wieder Authentizität und Originalität verleiht. Nein, es war schlicht und einfach die Story und deren Umsetzung, die mich über 2 Stunden in einen Kreislauf von Langeweile trieb. Ich gebe dem Film 20 Minuten, ich gebe ihm 30, schließlich 60 Minuten, aber er fängt einfach nicht an zu überzeugen und zu fesseln. Er plätschert daher, und nach einer gefühlten Ewigkeit hat man erkannt: Das ist es! So bleibt es! Da kommt nix mehr, was "zu blühen beginnt". Dabei ist der Haken die fehlende Identifikation mit den Menschen, die eigentlich diesen Film tragen sollten, sowie eine oft lächerlich wirkende Unglaubwürdigkeit und Naivität, die sich an einigen Stellen sogar zum puren Infantilismus hochzuschaukeln scheint - auch aufgrund teilweise sehr schwacher, fast sinnlos anmutender Dialoge. Wovor soll man Angst haben? Worüber soll man sich freuen? Wobei soll man mitfiebern? Man glotzt auf den Bildschirm wie ein emotionsloser Zombie. Zu guter letzt freut man sich, dass wenigstens die Lebensweisheit, die "Botschaft" des Films zu glänzen versucht und diese auch teilweise durchschimmert. Als gänzlich misslungen kann ich "Mud" dann aber auch nicht bewerten, da er irgendwie & irgendwo eine Art Magie transportiert, die sich nur schwer in Worte fassen lässt und die Produktion schließlich vor dem Vollflop bewahrt. Aus welchem Ärmel Nichols die nur geschüttelt hat, bleibt wohl ein Rätsel. Fazit: Langweilig, beliebig, austauschbar. Dabei ist die Kulisse der Südstaaten so zauberhaft atmosphärisch. Ein wenig wie Vorstadtkrokodile im dreckigen Süden, mit dem gescheiterten Versuch, sich subtil zu geben. Enttäuschend lau.
[...]„Mud“ ist zwar kein ganz so intensives Glanzstück wie Nichols‘ „Take Shelter“, aber dennoch ein höchst gelungener Jugendfilm im Geiste eines „Stand by Me“ oder Mel Gibsons „The Man Without a Face“.[...]Eine Suche zwischen Kindlichkeit und Erwachsensein, Entscheidungen, die dem Grad einer Vernunftsbegabung entsagen und aus etwas irrational-emotionalem im 14jährigen Ellis gebieren: eben wieder die Liebe. Der Junge glaubt, in Mud und seiner Liebe zu Juniper einen Halt zu finden, während die Welt um ihn auseinanderfällt. Seine Eltern trennen sich, das Hausboot auf dem Fluss wird per Gesetz Brett für Brett auseinander genommen und Nagel für Nagel abmontiert, sobald sie es verlassen und die Besitzrechte der Mutter erlischen, die es in die Stadt zieht, während sein Vater nur dasitzt. Mud hingegen bietet den Widrigkeiten auf dem Weg zu seiner Juniper die Stirn und Nichols mischt dem tragischen Paar klassische Märchen- und Romantik-Dramen-Motive wie die Trennung der Liebenden durch Raum und Umstände bei, ein Fluss, über den der eine nicht gelangen kann, eine Familie mit bösem König im Rücken des anderen, die eine Vereinigung zu verhindern sucht. Ellis der Knappe des unglücklichen Ritters und selbst der Ritter, der Helfer und Bote in diesem Märchen, dem zum Happy End zu verhelfen er bestimmt scheint. Währenddessen keimen in ihm selbst Gefühle für die zwei Jahre ältere May Pearl, in einem ritterlich-beschützerischen Ehrverständnis stürzt er sich in Prügeleien, um die holde Maid aus dem Turme der Misshandlung zu erretten. So wie Mud es vorlebt, den Ellis ob seines Motives in seinen Taten nie in Frage stellt: eben weil er es für die Liebe tut.[...]