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Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2017
Was für ein Schwachsinn ! Nach knapp 30 Minuten weiß der Zuschauer um was es geht bei diesem 2 ein halb Stunden Epos. Welcher Kinderschüler hat hier den Film gemacht ? Oder was hat er geraucht? Damit er versucht einen 15 Minuten Akt innerhalkb von 2,5 Stunden zu verarbeiten.
Im Alten Film, gab es Aktion, Intelligenz, eine Story. Hier gibt es weder Aktion noch eine Story, eine Intelligenz. Man versucht irgend etwas zuu erzählen, doch was das sein soll ist selbst nach der hälfte des Filmes nicht klar noch nersichtlich. Anscheinend ist der Drogenkonsum so weit Fortgeschritten, das man den Zusammenhang des Filmes als nicht Drogensüchtiger nicht mehr erkennt., Mit dem ursprünglichen Film hat diese Version des Schwachfugs nichts mehr gemein. Man kann sich also den Besuch des Kinos getrost erparen. Es sei denn man will das Kindo in dieser Form unterstütrzen. " Keinen Sinn, keine Story, keine Aktion!"
Todlangweilig genauso konnte ich mir einen klassik radiosender einschlaten und zuhause auf der couch anhören...währe dann bestimmt auch nach knapp nee weile eingeschlafen.
Unfassbar das der film eine solche bewertung bekommen hat.
Mein kino-besuch war die reine geld- und zeitverschwendung.
Kein Wunder es ist der selbe regisseur wie der Film Arrival...Denis Villeneuve sollte es am besten seinlassen.
Arrival und blade runner 2049 sind syfy filme für Sozialpädagogen und überintelektuelle.
.....mir fehlen einfach die Worte wie man diesem Film mehr als 1 Stern geben kann! Ich bin echt hart im nehmen und sehr leicht zu unterhalten und gerne auch mal mit einem Durchschnittsfilm zufrieden... was da aber in 160min an Langeweile geboten wird ist eine Frechheit die ich noch nicht erlebt habe. 2 Von 10 Leuten im Kino haben geschnarcht und 3 sind vorzeitig raus. Bin echt sprachlos!!!!!!!
Und dann noch was zu den Menschen die hier 5 Sterne geben....das ist grosses Kino was ihr hier schreibt.....hahaha
Ein toller Film! Einer der besten auf jeden Fall! Wer allerdings auf Prügel-Proleten-Action hofft wird enttäuscht! Der Film hat nämlich statt niveau-losen Ballereien a la Avengers eine gute komplizierte Story und gewaltige Bilder!
Das Dilemma ist, dass man wohl immer versucht ist, einen Vergleich mit dem "Original" zu machen. Ich versuch aber mal hier den ersten Blade Runner mit keinem weiteren Wort zu erwähnen: 1. 2049 ist zu lang, d.h. es gibt einfach langweilige Bilder, in denen nichts passiert und man Gosling denken (?) oder uninteressante Räume sieht. 2. Die Musik ist nicht wirklich innovativ. 3. Das Auto von Gosling sieht einfach unästhtetisch, wenig futuristisch, oder mit einem Wort: K...e aus 4. Der Konflikt Vater-Sohn ist mindestens seit den Griechen, besonders aber seit Wagners Siegfried und Götterdämmerung ausgiebig dargestellt worden und wird in 2049 aufgewärmt und in die Länge gezogen 5. Mögliche Seitenhandlungen (z.B. Revolution der "Halb"-Replikanten mit Gosling und Co. als deren Anführer) werden bereits angedeutet, aber nicht ausgearbeitet, was auf einen Blade Runner 2050 hindeutet... spoiler: 6. Generell ist es absurd, dass ein Hologramm Körperlichkeit erlangt
7. Die Idee, dass ein Replikant ein "autonom denkendes" Kind bekommen kann, ist noch absurder
Dazu kommt, dass Robin Virginia Gayle Wright als Joshi eher unsympathisch rüberkommt/falsch besetzt ist und auch Jeto irgendwie nicht wirklich überzeugt. Immerhin ist Gosling nicht ganz falsch besetzt, was man eigentlich nach LALA Land befürchten musste, deshalb einen halben Punkt mehr. Eigentlich ist der
Ich gebe selten die Höchstwertung, aber dieser Film hatte vor allem wieder eins und das ist Originalität und eine Handlung, wo man nur mietfiebern kann mit sehr vielen Wendungen in der Geschichte. Dazu kommen die unglaubliche Optik und Kameraführung und Bilder, die ich in der Form vielleicht noch nie im Kino gesehen haben. Hierzu kommt ein Sounddesign, was mich in den Kinosessel gedrückt hat. Die Darsteller spielen gut, aber nicht hervorragend, aber das ist auch gar nicht notwendig, da der Rest des Films einfach perfekt ist. Der Film lebt von seiner Atmosphäre und nicht von sehr viel Aktion. Bloß diese Atmosphäre nimmt einen so mit, dass man jedes einzelne Bild nur genießen kann. Ganz wichtig ist, dass man den 1. Teil gesehen haben sollte. Ansonsten für mich der beste Film seit Jahren: Ein Meisterwerk!
Für ein Blockbuster Science Fiction Film sind die Actionszenen sehr dosiert gehalten und einen weitgehend ruhigen Aufbau, den der eine oder andere Zuschauer vlt. als zu langweilig empfinden wird. Dafür wird sehr viel Atmosphäre über die berauschenden Bilder und den gewaltigen Soundtrack geschaffen. Es lohnt sich daher im besonderen Maße diesen Film im Kino zu sehen oder wenigstens auf ein besseren Home Entertainment System. Andernfalls wird viel von der Wirkung verlorengehen unabhängig davon ob man nun die Story mag oder nicht. Für meinen Teil empfand ich ihn als sehr gelungen.
Schließe mich an. Der Film hat eine überragende Ästhethik, super Inhalt, einen tollen Score. Weiteres sollte man gar nicht sagen, da das nur spoilern könnte. Schon eine zu ausgiebige Plotsynopsis könnte das tun. Daher: spoiler: Es ist schon genial dieses mal mit K. einen Replikanten zu haben, der - letztlich - einen Menschen jagt, nachdem es im Original genau anders herum war.
Und genau von dieser Positionierung aus hängt so viel ab.
Der Film ist ein Sequel im besten Sinne: Er erweitert die Welt, durch neue Schauplätze, neue Ästhethiken (grandiose Kamerabilder!), neuen Figuren. Er baut aber auch auf Bekanntem auf (im Gegensatz zu manchen Meinungen sollte man den Vorgänger durchaus kennen - ich habe den Film inklusive den Kurzfilmen mal geschaut und das war sehr praktisch). Er lässt einen alte Figuren wiedersehen. Und er bietet durchaus auch das "Höher, schneller, weiter!"-Prinzip, z.B. durch mehr Action - ohne sich allerdings darauf zu verlassen.
Ein paar kleine Schwächen sehe ich auch. Das sind die oftmals erwähnten Logiklöcher, teilweise auch der Soundtrack, der gut ist, aber dem Vorgänger dann doch zu sehr ähnelt. Zudem fand ich schade: spoiler: Harrison Fords Deckard. Zum einen finde ich,
dass seine Figur besser hätte genutzt werden können.
Denn gegen Ende zeigt sich sehr stark, wie wichtig Deckard immer noch für die Welt ist. Dafür sieht man ihn leider zu wenig. Zudem finde ich Harrison Fords Leistung hier nicht so gut wie damals. Klar, sein Deckard hat sich verändert. Doch Ford spielt ihn leider ein wenig zu sehr wie Han Solo, meiner Meinung nach. Funktioniert alles und ist nicht schlecht, hätte aber besser sein können.
Im Endeffekt habe ich mich - überraschenderweise!
- doch viel mehr für K. interessiert, der von Ryan Gosling kongenial gespielt wird.
Fazit: Absolut würdiges Sequel und dem ersten Teil ebenbürtig, in manchen Belangen sogar besser.
Der kanadische Star-Regisseur Denis Villeneuve hat wieder geliefert. Ridley Scott ist für die Fortsetzung vom Regiestuhl in die Reihen der Produzenten gewechselt.
Los Angeles 2049: Blade Runner K (Ryan Gosling), ein Spezialist des LAPD, ist damit beschäftigt, fehlerhafte Nachbildungen von Menschen auszuschalten. Er selbst ist eine moderne Ausfertigung. Als das aufgefundene Skelett einer verstorbenen Replikantin unerwartet Anzeichen einer vollendeten Schwangerschaft zeigt, wird K von seiner Vorgesetzten (Robin Wright) auf den nun ca. 30-jährigen unbekannten Abkömmling angesetzt. Auch Replikanten-Produzent Wallace (Jared Leto) ist interessiert. Während der Recherche kommt K ein entsetzlicher Verdacht.
Denis Villeneuve ist ein meisterlicher Erzähler. Mit „Prisoners“ schuf er 2013 einen äußerst komplexen und fesselnden Thriller. Erst letztes Jahr begeisterte er mit „Arrival“ wiederum das Publikum. Nun hat der Kanadier richtig viel Budget an die Hand bekommen und eine Geschichte mit 163 Minuten Spielzeit auf der Leinwand zum Leben erweckt.
Wenn Filme Nummern bekommen und damit Sequels werden, haben die Nachfolger qualitativ überwiegend das Nachsehen. Oft liegt es daran, dass das Publikum die sich entwickelnde Zeichnung von Charakteren und deren Umfelder mit mehr Interesse verfolgt als das Agieren der Figuren in einer angehängten Story, die zur Erregung der Aufmerksamkeit schon sehr gut gestaltet sein muss.
„Blade Runner“ kam 1982 in die deutschen Kinos. Tiefgehende Charaktere gibt es nicht. Rutger Hauer besticht als durchgeknallter Replikant, darf dies aber erst spät zeigen. Die Story spielt im Jahr 2019. Zum Ende erfüllt Rick Deckard (Harrison Ford) seinen gefährlichen Auftrag, mehrere bekannte, als gefährlich eingestufte Replikanten zu finden und zu vernichten. Das Szenenbild mit der Kamera von Jordan Cronenweth, kombiniert mit der Trickkiste von Douglas Trumball und die Musik von Vangelis wurden mit vielen Preisen belohnt. Die Kritiker lobten erst die 10 Jahre jüngere Version des Gesamtwerks. Also leichtes Spiel für Villeneuve? Nun sagt der Kalender 2017 und die Menschheit hat neben Klonschaf Dolly bis heute keine replizierten Hirten geschaffen. Mit „Blade Runner 2049“ wird der Handlungszeitpunkt 30 Jahre weitergeschoben. Die Anfangssequenz und viele kleine Details sind dem Vorgänger entlehnt worden. Das Wesentliche hat sich nicht geändert und Harrison Ford darf als gealterter Deckard nochmals vor die Kamera.
Villeneuve wählt einen äußerst ruhigen Erzählrhythmus. Die Trailer täuschen dagegen leider ein riesiges Action-Spektakel vor. Zu Beginn hat die Geschichte noch wenig Komplexität und beginnt mit der zu beschwerlichen und theatralischen Eliminierung eines Replikanten durch den Polizisten K. Die nachfolgenden Minuten können noch als etwas zu langatmig empfunden werden. Villeneuve tut aber gut daran, sein Tempo beizubehalten, denn alles was danach kommt, ist ganz großes Kino: Die gewissenhaft gewählten Dialoge und Aktionen zeigen sich als monumentale Komposition, unterstützt durch die versierte Bildkunst von Altmeister Roger Deakins, der als Director of Photography zum Stammpersonal der Coen-Brüder gehört und auch für Denis Villeneuve einige weitere Werke fotografiert hat. Die gewaltigen Synthesizersounds von Benjamin Wallfisch und Hans Zimmer haben ebenfalls ihren Anteil am Gelingen der Geschichte um den neuen Blade Runner und klingen härter, weniger verspielt als die Klänge von Vangelis.
Neben K‘s hübscher Holo-Geliebten Joi (Ana de Armas) sind weitere geheimnisvolle Mitspieler/innen installiert. Der Plot wird mit zunehmender Spielzeit durch die aufkommenden Rätsel, Zwischenlösungen und Wendungen vertrackter, wirkt aber nie überladen und ist nachvollziehbar. Die innere Zerrissenheit des K ist infolgedessen deutlich spürbar und produziert sich nicht nur über den herausragend aufspielenden Ryan Gosling. Nochmals: Die ruhige, breit ausgeführte Darstellungsweise gibt Villeneuves Film die erzählerische Wucht und Eleganz, die Ridley Scott’s Film überlegen ist.
Der Abspann ist wegen des immensen technischen Aufwands und dem damit verbundenen Mitarbeiterstab entsprechend lang. Doch auch der lohnt sich für einen nochmaligen Genuss der kraftvollen Synthies.
Mit „Blade Runner 2049“ offenbart Denis Villeneuve einmal mehr seine Erzählkunst.
Als die Meldung rumging, Blade Runner bekäme eine Fortsetzung, war mein erster Gedanke: Bitte nicht, jetzt verhunzen sie den auch noch - siehe Alien. Kurz darauf folgte die Info, Ridley Scott würde den Regie-Posten abgeben. Gut so. Mr. Scott fabriziert ja nur noch teure B-Movies. Dann folgte der Name des Regisseurs: Denis Villeneuve. Meine Skepsis wich der Neugier. Bei ihm hatte ich Zuversicht, dass er daraus kein bombastisches und hirnloses CGI-Feuerwerk à la Alien: Covernant machen würde. In einem Interview mit Villeneuve las ich dann, dass er bei Blade Runner 2049 weitgehend auf CGI verzichten und nur dezent einsetzen wolle. Jetzt hatte ich echten Grund zur Vorfreude.
Villeneuve hat es wirklich geschafft, den Geist und die Essenz des Vorgängers einzufangen. Allein die Tatsache das fast ausschließlich auf hervorragende Kamera-Arbeit gesetzt wurde, gelingt es ihm tatsächlich, die altbekannte Future-Noir-Stimmung aufkommen zu lassen. Und mehr noch: er erweitert die gesamte Szenerie gewaltig und dennoch glaubhaft. CGI ist hier gekonnt unaufdringlich, der Stimmung und der Story dienlich, eingesetzt. Hier und da wird mal schneller geschnitten und auch die Action ist ausgefeilter, hält sich aber sehr in Grenzen. Es dominieren die langsamen Bilder mit wirklich brillantem Licht- und Schattenspiel. Die 163 Minuten waren daher nötig. Aus meiner Sicht ist er auch nicht langatmig, wie oft kritisiert wird.
Die Story wird interessant weitererzählt und hält wirklich gute Wendungen und Ideen parat. Blade Runner 2049 gelingt die Balance zwischen Eigenständigkeit und Rückbesinnung perfekt. Ich wüsste nicht, wie man dieses Problem besser hätte lösen können, in die Fußstapfen eines so einflussreichen Films zu treten. Villeneuve beweist hier großes Können und Respekt.
Zur Musik: Der alte Soundtrack von Vangelis ist natürlich eine Klasse für sich und eine Neuauflage wäre unglaubhaft gewesen. Die Musik von Hans Zimmer ist zwar sehr stimmig, funktioniert aber nicht losgelöst vom Film.
Sehr gut fand ich, dass einige musikalische Themen von Vangelis wieder aufgenommen und teils verfremdet eingestreut wurden, was übrigens auch in die Thematik des Filmes passt. spoiler: Der Film spielt nach einem sogenannten Blackout, der alle Daten, die die Menschheit besaß, vernichtet hat. Daher klingen die Vangelis-Soundfetzen schon im Trailer so, als habe man fast zerstörtes Soundmaterial rekonstruieren müssen. Sie klingen wie Erinnerungen aus einer alten Zeit. Dieser geniale Kniff wurde mir schon im Trailer klar. Reminiszenzen auf den alten Film sind hier nicht nur mediales Zitat, sondern auch in die Story eingebunden.
Unterm Strich: Sehr gelungene Fortsetzung einer meiner absoluten Lieblingsfilme.