Blade Runner 2049
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4,2
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Xollee
Xollee

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5,0
Veröffentlicht am 10. Oktober 2017
Ich bin von Beginn an ein großer Blade Runner - Fanboy gewesen. Mir gefiel die Geschichte, die Welt, die Musik und vorallem die Charaktere. Zugegeben, der Plot war etwas verwirrend und der Film wollte weder durch Action noch durch Horror alleine begeistern. Ein Cyberpunk Krimi Thriller, ein ganz neues Genre damals. Viele Sachen spielten sich im Kopf ab, aber genau das ist für mich ein Indikat für einen guten Film.
Als ich hörte das man Blade Runner fortsetzt war ich zuerst zwiegespalten. Mehr Story, Figuren, Atmosphere aus dieser Welt, Hammer! Die Sorge das es vermasselt wird und in Richtung "Mainstream" geht hatte ich ebenfalls. Als ich dann aber hörte das Villeneuve es macht wurde ich euphorisch und erwartetet plötzlich einfach alles. 2049 muss besser werden wie der erste Teil. (Er wird, allen Anschein nach, Dune neu verfilmen...wie geil ist das denn?

In meinen Augen hat er es auch geschafft. Blade Runner 2049 ist ein Meisterwerk. Zu keiner Zeit langweilig. Eine geniale Geschichte die sehr gut in das Universum passt. Neue Figuren, neue Ideen die die Welt weiter ausbauen. Musik und Sound die das Vorbild nocheinmal toppen. Der Film wirkt zu keiner Zeit kitschig oder übertrieben. Man wird mit Szenen zubombardiert die Optisch und Inhaltlich einem das Gehirn wegpusten. Ich hab den Film Gestern gesehen und muss jetzt heute Mittag noch ununterbrochen an ihn denken. Welcher Film hat das bei mir zuletzt geschafft?...ich erinnere mich an keinen.

Dieser Scifi-Gigant ist nicht für jeden Kino-fan geeignet. Das war sein Vorgänger aber erst recht nicht. Wer auf guten Scifi steht wird ihn mögen, wer auf gehobenen Scifi steht (z.B. "Die letzte Generation" oder "Der Ewige Krieg") wird diesen Film einfach nur lieben. Ich hoffe er räumt bei den Oscars 2018 so richtig ab:P
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2017
Blade Runner 2049 setzt die Geschichte des Originals 30 Jahre später fort. Stattliche 163 Minuten nimmt sich Regisseur Denis Villeneuve Zeit um seine Geschichte zu erzählen, was in Anbetracht der eigentlichen Handlung doch arg überlang anmutet. Es ist zwar schön wenn sich ein Regisseur auch mal Zeit nimmt seine Bilder sprechen zu lassen aber eine Straffung hätte dem Film sicherlich gutgetan. Wenig anfangen konnte ich zudem mit dem pseudoreligiösen Antagonisten des Films, Niander Wallace, ein Großindustrieller mit einen Gottkomplex, der seine Replikanten als Engel betrachtet und die Eroberung der Sterne im Blick hat. Die Szenen mit ihm wirken beinahe wie ein Fremdkörper im eigenen FIlm. Das Hauptthema des Films sehe ich nicht in der Replikantenthematik sondern in der Einsamkeit der Figuren und deren Umgang damit (Alkohol, Hologrammprogramm, Flucht in die eigene Fantasie). Der Film reisst einige weitere interessante Themen an (Umweltzerstörung, Allmacht des Kapitals, Slumbildung, künstliche Intelligenz) ohne sich aber für diese zu interessieren oder diese in irgendeiner Weise zu kommentieren. Eine in sich abgeschlossene Handlung gibt es zudem nicht, da offenbar schon an eine Fortsetzung gedacht wird.

Keine Frage, das Sequel bietet sensationelle Bilder einer dystopischen Zukunft, auch wenn manche der Innensets schön aber vollkommen unpraktisch erscheinen. Dazu gibt den passenden Soundtrack von Hans Zimmer, der mal wieder ein Bläserinferno entfesselt (wenig subtil und deutlich zu laut), der stark an frühere Arbeiten (Inception, the Dark Knight) erinnert.

Vielleicht bin ich mit zu großen Erwartungen ins Kino gegangen, nach dem Hype und der postiven Resonanz in der Presse, aber meiner Meinung nach versteckt sich hinter der hübschen Fassade leider nur ein durchschnittlicher Film.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 10. Oktober 2017
Schlechtester Film aller Zeiten. Zu Tode gelangweilt, die Handlung war sowas von langwierig und unlogisch. Absolut nicht weiter empfehlenswert und die positive Kritik ist nicht nachvollziehbar.
Das Kulturblog
Das Kulturblog

26 Follower 107 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 9. Oktober 2017
Der Kanadier Denis Villeneueve durfte nach seinem Meisterwerk "Arrival" ein Sequel zu Ridley Scotts berühmtem Science Fiction Noir "Blade Runner" (1982) drehen und lieferte eine der Enttäuschungen des Kinojahres.

Das Los Angeles, durch das "K" (Ryan Gosling) stolpert ist noch genauso dreckig, grau und trostlos wie im Original vor 35 Jahren. Trostlos sind aber auch die Auftritte der Hauptdarsteller: Der Replikantenjäger "K" wirkt seelenlos, hinter dem aus vielen Filmen bekannten melancholischen Dauerlächeln von Ryan Gosling schimmert nichts Geheimnisvolles.

Ausführlichere Kritik auf Das Kulturblog
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 9. Oktober 2017
Langatmig, nur mit Mühe bis zu ende geblieben. Der erste ist für mich unerreicht liegt, vielleicht an der Buchvorlage. Ridley Scott ein super Regisseur und die Erwartungen ebenso geflascht Zu sein wie beim ersten, hat mich dieser Film nicht erreicht.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 9. Oktober 2017
Als großer Fan des ersten Teil, bin ich mit großen Erwartungen in den Film gegangen und wurde auch nicht enttäuscht.
Zwar mag ich nicht von einem makellosem Meisterwerk reden, aber der Film macht doch sehr viel richtig, auch wenn nicht alle Charaktere 100 prozentig gelungen sind. Die Hauptdarsteller überzeugen dagegen aber auf ganzer Linie.

Insgesamt wurde der Stil des ersten Teiles gut übertragen, ohne eine Kopie mit moderner Technik zu erzeugen. Optik, Sound und Atmosphäre sind erstklassig. Blade Runner 2049 ist im Gegensatz zum ersten Teil stärker durch seine Story getrieben. Es gibt mehr Charaktere, mehr Handlungsstränge und mehr unterschiedliche Schauplätze. Dadurch wirkt der Film größer, weiter und komplexer. Der erste Teil wird noch viel stärker durch die Welt an sich getragen, ist weniger komplex und fühlt sich dadurch sehr kompakt an.

Der erste Blade Runner bleibt auch in Zukunft mein Favorit, weil er für mich noch einfach ein wenig runder wirkt. Aber auch Blade Runner 2049 werde ich sicher nicht zum letzten Mal geschaut haben.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 9. Oktober 2017
Nicht ganz so zäh wie das Original, sicher auch nicht mehr so wegweisend.
Aber...unglaublich gute Bilder, ein Soundtrack der in den Kinosessel drückt und gute Schauspielleistungen von so ziemlich allen Darstellern. Man muss halt offen für anspruchsvolleres Kino (und die Thematik) sein und sich drauf einlassen können.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 9. Oktober 2017
Unfassbar langweilig. Das einzig positive ist die Optik. Selbst wenn man es als Zukunftsdoku sehen wollen würde, wäre es immernoch unfassbar Langweilig. Eine Zugfahrt von Köln nach München, aus Sicht des Zugführers wäre um Welten aufregender gewesen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 9. Oktober 2017
„Blade Runner“ war und ist schon immer einer meiner Lieblingsfilme gewesen.
Als er 1982 in den Kinos anlief, hatte ich den Film gleich mehrfach gesehen, da mich
die Machart, die Bildgewalt gepaart mit dem großartigen Soundtrack in den Bann gezogen
hatte.
Ehrlich gesagt, bin ich mit reduzierten Erwartungen in „Blade Runner 2049“ gegangen.
Schließlich gibt es unzählige Sequels, die meist in punkto Machart/Tempo/Anspruch nicht im Ansatz an das Original herankommen und oft enttäuschen.

Gleich vorweg: „Blade Runner 2049“ ist für mich einer der besten Science Fiction Filme seit langer Zeit! Und, es ist ein sehr würdiger Nachfolger gelungen. Der Film fesselt wie das Original. Und das über die ganzen 164 Minuten von Anfang an. Ein richtiger Kunstfilm ist (wieder) enstanden.
Endlich mal‘ wieder ein Science Fiction Film mit Tiefe, der nachhaltig beeindruckt.
Wie das Original, kommt „Blade Runner 2049“ mit recht wenig Action-Szenen aus. Hier zählen die Bilder, die schauspielerischen Leistungen und teilweise langen Szenen, die Sets, die den Film so besonders zu machen. Der Film reiht sich allgemein in punkto Bildgewalt, Tiefe und Tempo dem Original an.
Letztlich wirkt der Film wie ein Werk von Ridley Scott. Man denkt ja heutzutage oft, dass Alles in punkto Tricktechnik/Effekten schon gezeigt wurde. Für mich gab es hier einige längere Szenen, die mich in punkto Effekte doch sehr beeindruckt hatten. Auch die Sets, die Ausstattung sind sehr beeindruckend und „gewaltig“.
Für Freunde des reinen Popcorn-Action-Sciene-Fiction-Genres ist dieser Film sicher weniger geeignet und manchem zu langatmig!
Harrison Ford hat mind. 1 Stunde seinen Auftritt. Das ist deutlich mehr und intensiver als ich im Vorfeld vermutet hatte. Und, er spielt (wie zu erwarten) großartig.
Ryan Gosling passt wunderbar in die Hauptrolle und schauspielert ebenfalls großartig.
Der Soundtrack ist „very dark, dirty und episch“. Hier wurden (fast konsequent) die Original-Vangelis-Sounds aus dem ersten Teil genutzt (z.B. die Synthesizer CS-80, VP330). Es gibt zwar im Score stetig Anleihen aus dem Original, aber hier wurde letztlich ein komplett neuer Score entwickelt. Hier bin ich ehrlich gesagt hin- und hergerissen: Der Score passt zwar in der zeitlichen Abfolge – 30 Jahre später - zu „Blade Runner 2049“, lädt aber nicht dazu ein, den Soundtrack ohne den Film zu genießen/zu erleben. Ich hatte mir gleich nach dem Kinobesuch den Soundtrack geladen und mehrfach gehört. Hier fehlt es einfach an Harmonie und eingängigen Melodien, wie beim Vangelis-Original. Den Soundtrack aus dem ersten Teil hört man dagegen immer wieder gerne.
Auch wenn ich ein großer Hans Zimmer Fan bin: bei Hans Zimmer ist es teilweise mit diversen Soundtracks so: beeindruckend episch, galaktisch, aber nicht immer geeignet, den Soundtrack losgelöst vom Film genießen zu können.
Wie vorher schon erwähnt: ich bin hin- und hergerissen. Einfach nur den Vangelis-Score zu modernisieren, wäre sicher auch nicht die beste Entscheidung gewesen.
Fazit: eine der besten und nachhaltig beeindruckenden Science-Fiction-Produktionen der letzten Jahre und ein wirklich würdiger Nachfolger des Originals.
Alex M
Alex M

135 Follower 262 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 27. April 2020
"Aus dem richtigen Grund zu sterben ist das menschlichste was wir tun können."

Denis Villeneuve zaubert mit seiner berauschenden Interpretation und Fortführung des wegweisenden Science-Fiction Klassikers Blade Runnner eine echte Offenbarung auf die große Leinwand. Erzählerisch äußerst versiert gelingt ihn würdevoll und dennoch mutig und eigenwillig, die Prämisse des Vorgängers nicht nur zu erweitern, mehr noch auch durch die einzigartige und ästhetische Kamerarbeit von Roger Deakins drückt er ihr ein ganzen eigenen Stempel auf. Zudem darf Schauspielerisch Ryan Gosling eine emotionale Achterbahnfahrt über sich ergehen lassen, Harrison Ford wunderbar knurrig als wäre er nie weggewesen agieren und Sylvia Hooks eine echt bedrohlich Atmosphäre heraufbeschwören. Zu guter letzt setzen Hans Zimmer und Benjamin Wallfisch mit ihre brachtialen Veredelung des Soundtracks von 1982 ein weiteres Ausrufezeichen, nämlich wie bemerkenswert dieses Meisterwerk doch ist.
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