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4,0
Veröffentlicht am 19. August 2026
Wohl wahr, der Film gewinnt jetzt nicht wirklich einen Innovationspreis, es werden die altbekannten Sportdrama-Tropes abgearbeitet und gerne auch klassische Klischees bedient. Dennoch hat mich der Film (vor allem als Baseball-Fan) absolut abgeholt. Der Konflikt des Films besteht in den alten, klassischen Scouting-Methoden von Gus (Clint Eastwood), was in den Zeiten nach „Moneyball“ ziemlich verpönt ist, man vertraut lieber den computergenerierten Sabermetrics. Gerade Baseball eignet sich ja perfekt dazu, Unmengen von Zahlen und Daten zu erfassen, da jede Spielbewegung in personenbezogene Einzelaktionen zerlegt werden kann. Gus hingegen kann am Klang bewerten, wie der Batter den Ball trifft. Das ist so herrlich Oldschool und so sehr mit der Seele dieses Sports verbunden, dass da einem als Fan sofort das Herz aufgeht.
Wunderbar ergänz wird er durch seine Tochter Mickey (großartig: Amy Adams), die mehr über Baseballstatistiken weiß als alle anderen männlichen Scouts. Die Chemie zwischen ihr und Clint Eastwood ist einfach wunderbar. Die Lovestory im Mittelteil stört da ein wenig, auch ist das Ende zu vorhersehbar und konstruiert (na klar, sie sieht zufällig den perfekten Curveball im Vorbeigehen…), das macht aber nicht so viel aus.
Überhaupt ist das Szenario am Ende viel mehr Hollywood-Wunschdenken, als wirkliche Realität. Dass der Top-Daft-Pick Bo Gentry keinen einzigen Curveball treffen kann, wäre den Analysten (von denen es im Profi-Baseball sehr viele gibt!) schon lange, lange vorher aufgefallen und nicht erst am Tag vor der Vertragsunterschrift. Und auch durchforsten die Talentscounts schon in der High School systematisch alle Spieler, wenn da jemand aus dem Stand einen 90-Meilen-Curveball wirft, wäre das schon längst aufgefallen, so jemand rutscht sicher nicht durchs Raster! Auch hängt die deutsche Synchronisation mit den Fachbegriffen erwartungsgemäß (so wird . ein Intentional Walk zu einem „Freilauf“), das sind wir aber gewohnt.
FAZIT: Ein tolles, unterhaltsame Sportdrama, das man auch gut schauen kann, wenn man von Baseball selbst nicht so viel Ahnung hat. Als echter Fan jedoch ist der Film eine herrliche Wundertüte und macht richtig viel Spaß. Von mir gibt’s hier schon eine Empfehlung!
Was soll das denn? Clint Eastwood ist zwar eine Legende, aber auch er sollte sich an gemachte Aussagen halten müssen. In seinem Fall heißt das: mit dem großartigen „Gran Torino“ gab er angeblich seinen Abschied als Darsteller und wollte nur noch als Regisseur arbeiten. In diesem Film tritt er dann aber doch wieder in eine Hauptrolle vor die Kamera – und hätte es echt besser sein lassen sollen. Nicht das der Film wirklich schlecht oder peinlich ist – aber komplett überflüssig und gähnend langweilig. Ein Sampler an Klischees aus alten Sportfilmen, aufgemixt mit ein wenig Lovestory am Rande und Vater-Tochter Drama – mann wie aufregend. Beeindruckend ist dabei wie viele Stars sich hier in größeren und kleineren Rollen tummeln und noch beeindruckender ist der Umstand wie unfassbar gleichgültig einen das Endresultat lässt.Dabei kommt aber auch erschwerend hinzu dass ich von Baseball ect. keine Ahnung habe – doch auch das wär wohl beim weiteren unerheblich gewesen. Clint, bleib lieber in Rente, dein einziger Vorteil ist wohl dass niemand sich diesen Käse ansieht.
Fazit: Banaler und langweiliger Mix aus Drama und Sportfilm – dann lieber keinen Eastwood als in solchen Schnarchnummern!
Schöner Film mit einem tollen Eastwood. Nach seinem eigentlichen Abschied, mit dem großartigen Gran Torino, kann Eastwood es nicht lassen und spielt noch einmal die Rolle des knurrigen alten Mannes. Aber dadurch wirkt der Film nicht ausgelutscht. Der Film schafft den Spagat zwischen Humor, Drama und Romanze ohne auch nur einmal kitschig zu sein. Ein toller Film, den man an einem Sonntagabend sehen kann. Überrascht war ich von Amy Adams und Justin Timberlake. Beide spielen Ihre Rollen toll und können sogar gegen Altmeister Eastwood bestehen.
Toller Film. Kein Meisterwerk wie Gran Torino aber auf dem gleichen Niveau wie viele Eastwood-Filme der letzten 10 Jahre.
Back in the Game ist ein sehr schöner und ruhiger Film für zwischendurch. Getragen wird er von einem sehr gut spielenden Clint Eastwood. Der Film ist bis ins kleinste Detail wunderbar besetzt. Zudem harmonieren die Darsteller wunderbar miteinander. Im großen und ganzen geht es um eine Vater-Tochter-Geschichte verbunden mit Baseball und einem Hauch Romantik, nicht gerade einfallsreich, aber dennoch klasse umgesetzt. Absolut empfehlenswerter Film für einen ruhigen Abend.
Ein sehr gefühlvoller Film, bei dem Baseball zwar eine große Rolle spielt, man jedoch den Film zu 100% auch genießen kann, wenn man von dem Sport keine Ahnung hat! Letztendlich geht es um menschliche Beziehungen. Das Ende ist (leider) sehr gewollt, aber insgesamt finde ich den Film sehr gut und sehr sehenswert!