San Andreas ist ein klassischer Katastrophenfilm mit Dwayne "The Rock" Johnson in der Hauptrolle. Er spielt einen Rettungspiloten, der nach einem verheerenden Erdbeben in Kalifornien alles daransetzt, seine Familie zu retten.
Wie zu erwarten setzt der Film stark auf spektakuläre CGI Zerstörung und bombastische Action. Hochhäuser stürzen ein, Tsunamis rollen heran und die Erde reißt an jeder Ecke auf. Optisch ist das beeindruckend, doch die Story bleibt extrem vorhersehbar und klischeehaft. Charakterentwicklung gibt es kaum. Johnson spielt den typischen Actionhelden, der unerschütterlich und unaufhaltsam ist, während die Nebendarsteller meist nur dazu dienen, in Gefahr zu raten und gerettet zu werden.
Die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit des Film ist quasi nicht vorhanden, aber das ist bei diesem Genre zu erwarten. Das eigentliche Problem liegt eher darin, dass die emotionale Tiefe fehlt und der Film sich zu ernst nimmt, ohne wirklich etwas Neues zu bieten.
Für Fans von Katastrophenfilmen, die einfach nur eine visuelle Zerstörungsorgie genießen wollen, mag San Andreas unterhaltsam sein. Wer jedoch eine spannende Handlung oder originelle Charaktere erwartet, wird enttäuscht.
Außer viel CGI bietet der Film nicht allzuviel Spannung. Schade ist vorrallem, dass die Figuren sehr einseitig und oberflächlich handeln und wirken. Da kommt es dann auch nicht dazu, dass der Zuschauer wirklich mitfiebert.
War eigentlich ein guter Katastrophenfilm mit viel Action. Grenzt sich aber für mich nicht von den anderen ab . Teilweise sehr übertriebene Action und Spezialeffekte. Dennoch kann man sich den Film gerne anschauen.
Technisch perfekt umgesetzter Naturkatastrophenfilm mit dünner Handlung. Es ist schon fast typisch für dieses Genre: Zu Beginn lebt ein Ehepaar in Scheidung, findet dann aber durch die Katastrophe wieder zusammen. Punkt. Bei der dreifachen Überarbeitung des Drehbuchs wurde offenbar nichts an der Originalität der Handlung geändert. Schade, denn ansonsten war „San Andreas“ ein überwältigender Film mit bombastischen Effekten und dröhnender Beschallung. Insbesondere haben mir die vielen kleinen 3D-Effekte (Glassplitter, Metallstangen, Staub etc.) gefallen. Bemerkenswert war auch der Abspann, der ebenfalls in 3D zu sehen war: Zur Neuinterpretation von „California Dreamin’“ von Sia rotierten die Endcredits wie auf einer Rolle dem Publikum entgegen. Ach ja, und die wehende Amerika-Flagge in der Trümmerlandschaft durfte am Ende natürlich auch nicht fehlen.
Bei diesem Katastrophenfilm kommt einem öfters in den Kopf, dass man nach 9/11 oft sagte, dass Hollywood sich für immer verändern wird und man nie wieder einstürzende Hochhäuser und Ähnliches zeigen wird. Das Gegenteil war der Fall, denn jetzt wussten die Filmemacher, wie derart hohe Häuser aussehen, wenn sie zusammenkrachen, und so können sie das kräftig nachstellen. “SAN ANDREAS” ist jedenfalls ein Actionfilm, der natürlich nur durch seine Spezialeffekte lebt. Die Figuren sind einfach mit den üblichen Schablonen gezeichnet und lebensfern und langweilig, ebenso die schwachsinnige und von viel zu vielen Zufällen bestimmte Geschichte. Doch die Computereffekte sind zumindest derart cool gelungen, dass man diesen gigantischen Quark mit der nötigen Aufmerksamkeit verfolgt und am Ende mehr Popcorn gefuttert hat als vorgenommen. Aber, wie so oft bei solchen Werken: Schnell gesehen, schnell vergessen.
Orgiastisches Zerstörungsspektakel, bei dem aber nur selten Spannung aufkommt.
Äußerlich makellose Menschen in einem sinnfreien Emmericheskem CGI-Zerstörungs-Supergau. Maßloses Action-Effect-Kino, dass eine inhaltliche oder formale Auseinandersetzung nicht zwingend erforderlich macht.
Ein sagenhafter Film! Einfach extrem. Sehr gut verfilmt. Der Film ist von der ersten Minute bis zum Schluss spannend. Unglaublich wie man das verfilmt hat und die Schauspieler waren ebenfalls einfach nur unglaublich. So extrem schrecklich was so ein Erdbeben alles auslösen kann. Das schöne an dem Film finde ich ist, es sind alle so freundlich zu einander. Jeder weiß wie wichtig es ist wenn es um Leben und Tod geht. Alle Familien halten zusammen. Mir hat es einfach so gut gefallen, dass alle so freundlich zueinander waren. Das habe ich wirklich sehr selten gesehen.