Pawn - Wem kannst du vertrauen?
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the_odeon
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3,0
Veröffentlicht am 30. Mai 2026
hier geht es mal wieder um die frage, wie alt man ist und wie viele andere geiselfilme man schon gesehen hat.

es gibt sogar einen älteren film, wo ebenfalls jemand in ein diner reingeht und wo gerade ein überfall stattfindet. sogar mit einem bekanntem schauspieler, titel fällt mir gerade nicht ein.
dann gibt es natürlich noch "inside man" und "password swordfish". das sind große fußstapfen.
aber ich glaube, hier wurde von anfang an gar nicht versucht, in die fußstapfen reinzupassen.
wahrscheinlich war man eher froh, nicht groß aufdrehen zu müssen und diesen film auch mit geringerem budget realisieren zu können.

nicht jeder film kann eine superlative sein und dieser ist durchschnittlich bis gut.
hängt nunmal davon ab, wie viele andere geiseldrama filme man schon kennt. oder eben auch nicht.

und falls nicht, dann ist dieser film hier ein ganz solider film, den man sich als eine art krimi sehr gut anschauen kann.
auch dann, wenn man dem film ein reduziertes budget durchaus ansieht.

ein überfall auf ein diner (der nur zwei minuten dauern sollte) geht schief, da steht dann auf einmal ein cop vor der tür.
also müssen die gangster improvisieren. das ist am anfang durchaus schon irgendwie recht spannend.

dann geht es los, dass niemand weiss, wem man trauen kann. welcher cop kann welchem anderen cop trauen? hat ein cop die nummer und namen eines gangsters?
können die gangster sich untereinander trauen?
es wird schnell klar, dass irgendein cop mit irgendeinem gangster gemeinsame sache macht.
und bei der frage, wie viele cops es insgesamt sind, verliert der film zwischendurch mal an tempo und dann gibt es da auch mal ein paar langweilige, bzw überflüssige stellen.
zwischendurch geht mal etwas an spannung flöten. insgesamt trotzdem durchschnittlich bis gut, je nachdem. man darf hier halt keine superlative erwarten.

"pawn" soll in diesem zusammenhang wohl "pfand" bedeuten, womit sich die handlung dieses films in einem wort erklären lässt.
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