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No Use For A Name
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3,5
Veröffentlicht am 24. November 2025
((ACHTUNG! SPOILER!!)) Okay, die Story kann man in einem Satz zusammenfassen: Mars-Mission stößt auf gefährliche Lebensform und muss sich dann dagegen erwehren. Das haben wir nun wirklich schon hundertfach gesehen, sowohl als Aliens als auch als Bakterien, die Idee ist also alles andere als originell. Hinzu kommt noch, dass diese Bakterien den befallenen Wirt in Zombies verwandeln, was aus vielerlei Hinsicht nicht wirklich viel Sinn macht. Aber okay, wir befinden uns im Grenzgebiet zwischen Science Fiction und Horror, da muss man solch abstruse Prämissen manchmal auch einfach hinnehmen ohne so viele Fragen zu stellen.
Hat man dies erst einmal akzeptiert, dann weiß der Film durchaus zu unterhalten, wobei das Ganze dann eher ein Zombie-Actioner wird als ein Suspense-Horror. Dafür ist die Inszenierung wirklich gut. Die Atmosphäre ist durchweg ziemlich unheimlich, die Bedrohung durch die Zombies und auch durch die Bakterien im Allgemeinen ist durchaus spürbar. Die Figuren sind – wie es für einen Horrorfilm so üblich ist – nicht besonders tief ausgearbeitet, es gibt die übliche Rollenverteilung (die Zicke, der Besonnene, der Zögerliche, der Wissenschaftler, usw.), all das findet ohne große Überraschungen statt, ist aber dennoch solide anzuschauen. Liev Schreiber mit gewohnt stoischem Blick dient als Link für uns Zuschauer und manövriert sich mal mehr, mal minder souverän durch die Szenerie.
Das Setdesign ist durchaus ansprechend, der Mars sieht im Vergleich zu manch billigen Genrevertreter mal wirklich aus wie der Mars und nicht nur wie eine irdische Wüste mit Rotlichtfilter. Das Raumschiff, die Rover, die Raumanzüge, das Inventar, all das sieht durchaus glaubhaft realistisch aus und passt zum gesamten Look des Films. Die übrigen Schauspieler neben Liev Schreiber machen ihre Arbeit gut, das Sounddesign ist stimmig.
FAZIT: Solider Science-Fiction-Horror-Film, der uns nicht wirklich etwas Neues anbietet, aber dennoch über die gesamte Laufzeit gut unterhält. Für Genrefans allemal eine klare Empfehlung!
Also ich fand den Film sehr spannend und fesselnd. Und auch die Darsteller sehr gut. Ich fühlte mich zum Teil an den ersten Alien Teil erinnert und zwar im positiven Sinne. Es ist doch so, dass es immer schwerer wird, etwas völlig neuartiges zu machen, weil ja alles schonmal dagewesen ist. Ich sehe es eher als Hommage an die Klassiker an. Wenn heute die Alien Verfilmungen in die Kinos kommen würden wahrscheinlich auch viele sagen"Wie lahm - alles schonmal dagewesen nix Neues" Einer ist halt immer der Erste und wenn sich die anderen daran orientieren, ist das doch gut!
Atmosphärischer Science-Fiction-Horror mit schöner Marskulisse, aber leider vorhersehbarer Handlung und flachen Charakteren. Einige spannende Momente, doch insgesamt eher durchschnittlich. Für Genre-Fans okay, für alle anderen eher enttäuschend. Liev Schreiber, Extrapunkt
Tut mir Leid, so gut und Neugier weckend der Film anfängt, nämlich mit dem Neuland einer zunächst unspektakulären und wissenschaftlich nicht gänzlich utopischen Begegnung der Dritten Art, spoiler: in Form von außerirdischen Bakterien, , so stereotyp und ohne Esprit handelt er anschließend seinen Zombie-Plot ab. Sehr enttäuschend, das Setting hätte ein intelligenteres, schöpferisches Drehbuch verdient gehabt. Wenn schon Untote im Weltraum, dann doch bitte mit einer eigenständigen Idee oder Machart, und nicht als zehnte Wiederholung von "Walking Dead" oder "I am legend". Das alles wirkt auf mich sehr gewollt, auch wenn es halbwegs gekonnt inszeniert und geschauspielert ist. Darin kann man den größten Pluspunkt ausmachen: Es wurden keine Top-Stars engagiert und das tut dem Ganzen eher gut.
Prinzipiell finde ich solche Art SiFi-Filme recht gut, allerdings finde ich im Film sehr viele Ungereimtheiten bzw. unbeantwortete Dinge. spoiler: Z.B. warum die Verletzten wieder als Zombies auferstehen oder warum die Zombies in der Atmosphäre des Mars' überleben. Auch halte ich es für fraglich, dass sich nach einem halben Jahr der Zusammenarbeit alle noch mit "Sie" ansprechen. spoiler: Auch besteht während der Flucht das Problem der zur Neige gehenden Energie, aber die Beleuchtung im gesamten Fluchtfahrzeug bleibt eingeschalteten. Viele Kleinigkeiten wurden nicht zu Ende gedacht, daher nur ein mittelmäßiger Film mit schönen Effekten.
Allenfalls mittelmäßiger Science Fiction-/Horror-Mix, der zwar sicher eine gewisse Grundspannung und Unterhaltungswert aufweist, aber Ecken, Kanten und vor allem eigenständige Ideen vermissen lässt.
Von den meisten Kritikern völlig zu unrecht gescholtener Film.
Natürlich bietet die Story nicht viel Neues. Aber im Vergleich zu einer Menge zum Teil ungewollt trashiger B-Film-Ware sticht dieser Film durch vielerlei Lobenswertes deutlich aus dem Durchschnitts-Zombie-Horror-Sumpf heraus.
Denn hier haben wir: - eine spannende Inszenierung. - eine effektive und zum Glück nur in wenigen Actionszenen etwas hektische Kameraarbeit. - individuelle Charaktere, die nicht einfach nur Beiwerk sind oder stupide Oneliner von sich geben. - gute Schauspieler, die diesen Charakteren eben diese gewisse Substanz zu geben vermögen. - für das Budget äußerst angemessene Special Effects. - einen modernen, spannenden und nicht zu aufdringlichen Soundtrack. - ein gelungenes Ende.
Habe geschwankt zwischen 2 und 3 Sternen. Immerhin hatte der Film noch ein relativ gutes Budget was man ihm auch ansah. Aber habe mich dann für nur zwei Sterne entschieden weil der Film nicht nur langweilig war, sondern die bereits x-mal verfilmte gleiche alte Leier runter gerasselt hat. Gefühlt gab es einfach nichts neues.