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Philm
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2,5
Veröffentlicht am 16. Mai 2023
Der Film fängt gut an, tolle Stimmung und Athmosphäre. Ich mochte auch den Soundtrack. Teilweise hat die Handlung auch interessante Aspekte aber spätestens ab der zweiten Hälfte wird es dann einfach nur noch affig und langatmig. Ganz schlimm auch diese theatralische Sprache ohne Tiefe. Alles wirkt irgendwie zu aufgesetzt bis ins alberne. Das Ende sehnt man sich dann nur noch herbei, wenn man nicht schon eingeschlafen ist.
Ich bin überhaupt kein Fan von Comic-Verfilmungen, an der Figur des Batmans bin ich aber irgendwie immer hängen geblieben.
Matt Reeves Batman-Vision schafft eine tolle Atmosphäre eines verkommenen Gotham Citys, wie ich sie selbst in den düsteren Nolan-Filmen nicht so wahrgenommen habe.
Robert Pattinson - noch vor 15 Jahren als nervtötender Schmierlappen-Vampir von mir verachtet, inzwischen aber längst als Charakterdarsteller etabliert - macht als Batman eine gute Figur. Ebenso tun es aber auch alle seine Darsteller-KollegInnen. Michael Giacchino verrichtet auch hier musikalisch wieder gute Arbeit.
Lediglich mit der Länge hab ich ein kleines Problem, weil sich die Handlung an der ein oder anderen Stelle nicht so richtig vom Fleck bewegen will und es mir erstaunlich egal war, wer denn jetzt die "Rata Alada" eigentlich wirklich ist.
1.Es gibt das Prinzip von Show don't tell und es gibt dieses Machwerk, bei dem nahezu jede Biografie und jede Befindlichkeit verbal ausformuliert wird = bemerkenswert unbemerkenswert.
2. Hin und wieder ist Verdichtung und Verknappung sehr hilfreich, denn hier wird viel zu wenig an Entwicklung und Ereigniss auf viel zu viel Fläche ausgewalzt.
3. Ich glaube dass ich Paul Dano noch nie so schlecht habe spielen sehen (da gab es mehr als ein Momentum in welchem ich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen habe und mich fragte was er da eigentlich macht) (Ich mag Jim Carey nicht aber er ist leider eindeutig der bessere Riddler und war die Nummer aus den 90ern auch noch so trashig)
4. Teilweise zu comicartig anderswo wieder so sehr um eine Form des Realismus bemüht, dadurch entsteht ein unbeholfener Kontrast
5. Teilweise unterirdische Texte und Dialoge. Resümee: ich glaube noch nie so oft im Kino aufs Handy geschaut zu haben und bin am Ende nicht aus dem Kino gegangen ich bin rausgetanzt weil ich nach drei Stunden endlich frei war
Der schlechteste Batman aller Zeiten! Ich finde diesen anzuschauen pure Zeitverschwendung! Zu viel Story, zu wenig Action! Darstellung von Riddler und dem Pinguin hätte besser sein können! Für mich ist Robert Patinson total fehlbesetzt für die Rolle!
Solide! Ich war sogar etwas überrascht nach all den schwachen Filmen der letzten Jahre dieser Reihe. Der Hauptdarsteller als Batman wirkt natürlich etwas lächerlich und hat keine Klasse...aber dennoch besser als Ben Affleck. Die Rückkehr zu einem aufgemotzten Muscle-Car war auch ein guter Schritt. Die fliegenden Dinger aus den letzten Filmen waren nur dämlich. Fazit: kann man ruhig mal angucken.
Leider geht's nur um Bösewichte und Helden, es geht so gar nicht mehr um Menschen wie du und ich. Es geht weder darum eine eh schon im Sterben liegende Welt zu retten, noch um ein höheres Ziel. Aber ich schweife ab. Menschen sind nur noch als in Panik geraten es Beiwerk in Gebrauch, so wie im wahren Leben. Drei Stunden die dramaturgisch nur um gefühlt 5 Protagonisten spielen, von denen jeder auch der Antagonist sein könnte, da in ihrem/seinem Leben eine gravierende Kleinigkeit so schief ging, dass nur noch die eigene Hintergrundgeschichte wichtig ist. Die Welt braucht auch nach diesem was auch immer keine Helden, sie braucht Menschen. Es ist traurig. Am Ende brauchts wieder den Aufbau, und wie im wahren Leben entwischt der Missetäter und es ändert sich nichts. Was für ne fvcking Botschaft. Verlogen wie die Welt.
Wie schafft man es eigentlich einen noch schlechteren Batman-Darsteller zu besetzen als Ben Affleck? DC schafft es! Die Charakterkomponente "Bruce Wayne = Playboy" wird nebenbei auch komplett über Bord geworfen, was heisst, die Hauptfigur kommt nur noch als Borderline-Variante eines Emos daher. Echt traurig, wie hölzern wie der Charakter dargestellt wird. Andy Serkis ist leider auch kein überzeugender "Alfred" (immer noch besser als Pattinson), Collin Farrel kommt ganz gut rüber. Was freuen wir uns doch über eine Fortsetzung ... nicht!
Ich bin ein Fan von Superhelden, ich schaue gern DC-Comics (lieber allerdings Marvel). Nichtsdestotrotz bin ich auch für Batman-Filme zu begeistern. Wenn ... ja, wenn sie gut gemacht sind. Dies ist hier, ganz subjektiv, nicht der Fall. Das Batman-Kostüm kann ich mir mit seinem Silikon-Öhrchen-Oberteil auch gut in einem Billigladen für Halloween-Bedarf vorstellen. Die Zierlichkeit, da bin ich von den vorherigen Filmen einfach anderes gewohnt, von Robert Pattinson wurde durch die Garderobe eher betont, als kaschiert. Die Körperhaltung des Hauptakteurs in jeglicher Einstellung erinnerte fatal an Heath Ledger oder Jared Leto, da war nichts, was ich von Mr. Pattinson eindrucksvoll in Erinnerung behalten würde. Die Kampfchoreographie sah für mich aus wie zu Zeiten Batman & Robin aus den 1960ern. Der eine oder andere Schwinger ging sichtbar am Gegner vorbei, der sich trotzdem theatralisch um die eigene Achse drehte und zu Boden fiel. Alle Akteure liefen zu jeder Zeit bedeutungsschwanger durch die Kulissen und nahmen sich sehr, sehr ernst. Nicht ein Fünkchen Selbstironie, was dem Film vielleicht gut getan hätte. Die Musik habe ich gleich wieder vergessen. Im Gegensatz zu dem höflichen Klopfen an der Tür. Heute Morgen kam ein Monteur zu uns nach Hause - als es klingelte dachte ich an Batman. Na ja, wenigstens etwas, was mich unterhalten hat und in Erinnerung bleibt. Ansonsten: Langeweile. Und zwar so schlimm, dass ich nicht zu Ende geschaut habe, sondern 15 Minuten vor Schluß das Drama beendete, weil mir der Showdown (so es denn einen gab) schlichtweg egal war. Schade.