The Batman
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3,8
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Andreas S.
Andreas S.

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4,5
Veröffentlicht am 5. September 2022
The Batman verabschiedet sich endgültig von dem typischen Superhelden-Ambiente , welches den dunklen Beschützer von Gotham City im Laufe der Jahre stets weniger aber immer noch im Ansatz umgeben hat.

Nie war Gotham City schmutziger, nie waren die Verbrecher gewalttätiger, nie war der Held zerrissener als in diesem neuen Anlauf der Franchise.
The Batman ist nicht mit irgendwelchen Superkräften und futuristischer Supertechnik ausgestattet. Er ist einfach nur ein durchtrainierter mit körperlichen und seelischen Narben übersäter zerrissener Mensch, der maskiert durch die Nacht von Gotham streift, um allen Bösewichten das Handwerk zu legen, die er zu fassen bekommt. Meistens sind es zunächst aber nur irgendwelche Schläger, Zerstörer und Räuber, denen er mit überaus großer Brutalität zu Leibe rückt. Man merkt in jeder Sekunde, dass der maskierte Rächer zwar auf der Seite der Hilflosen steht, aber nicht nur von edlen Motiven sondern von dem Wunsch nach brutaler Vergeltung angetrieben wird. Sein abgrundtiefer Hass auf irgendwelche Schurken, die den Schwächeren Unrecht tun, sind seine einzige Rechtfertigung für seinen Feldzug. Aber das ändert sich, als er an die wirklich großen Fische der Unterwelt gerät und schließlich auch mit seinem eigenen Schicksal konfrontiert wird.

Bruce Wayne wird von Robert Pattinson verkörpert. Und er macht seine Sache unglaublich gut. Ähnlich wie Joaquin Phoenix als Joker gibt er als The Batman einer weltbekannten Comic-Figur eine nahezu dämonische Tiefe, die man bisher so nicht kannte. Der ständig übermüdete, lichtscheue, zutiefst verletzte und von gnadenlosen Rachegelüsten getriebene Millardärssohn brutal ermordeter Eltern, die er fast schon als religiöse Ikonen ohne Makel verehrt, bekommt durch Pattinson ein Gesicht, wie wir es bisher so nicht kannten.

Das abgrundtief Böse nimmt Gestalt an in der Figur des Riddler, den wir bereits aus mindestens einer vorherigen Batman-Verfilmung kennen. Aber mit dem lustigen und listigen Bösewicht in Strumpfhosen, den uns Jim Carrey in dieser Rolle vor etlichen Jahren vorstellte, hat dieser Riddler so gar nichts zu tun. Paul Dano gibt den Riddler als einen bitterbösen Psychopathen, der wie einst Jigsaw in Saw völlig losgelöst von menschlichen Gefühlen den Menschen, die er für sein verkorkstes Leben verantwortlich macht, einen gnadenlosen und schrecklichen Tod beschert.

Beide Protagonisten, The Batman auf der einen, Riddler auf der anderen Seite, sind zutiefst verletzte Menschen, die gnadenlos gegen ihre Dämonen kämpfen. Es sind nur Nuancen, die den Unterschied zwischen Gut und Böse ausmachen. Beide wähnen sich aus ihrer ganz persönlichen Sicht im Recht, mit gnadenloser Brutalität das zu tun, was sie tun. Nie waren Gut und Böse bei näherer Betrachtung so schwer auszumachen wie in The Batman.

Weitere zentrale Rollen in der Verfilmung nehmen Der Pinguin (Colin Farrell bis zur Unkenntlichkeit durch die Maskenbildner verändert) und Unterwelt-Boss Carmine Falcone (John Turturro) ein. Beide Figuren, die in Gothams Unterwelt die Fäden ziehen, geraten durch die Ereignisse, die der Riddler anzettelt, immer mehr ins ungeliebte Rampenlicht. Durch Konspiration, Lug, Trug und Mord haben sie ein Untergrund-Imperium aufgebaut, an dem die ganze Stadt zu ersticken droht. Der Riddler scheint über sie und alle ihre Helfershelfer und ihre Missetaten Bescheid zu wissen und bringt sie mehr und mehr in Bedrängnis. Sind sie auch die Drahtzieher, die für den Tod von Bruce Waynes Eltern verantwortlich zeichnen? Waren die Waynes am Ende doch gar nicht die makellosen Ikonen, die Bruce gerne aus ihnen macht, um seine Taten zu rechtfertigen? Die beiden finsteren Gesellen geraten immer mehr in den Focus der Ermittlungen und ihres Chefstrategen Lieutenant Gordon (Jeffrey Wright). Ein bitterer, blutiger Unterwelt-Krieg entbrennt. Es geht um Macht, Gier, Schuld und Sühne.

Bleibt noch Selina Kyle, die als Meisterdiebin Catwoman zwischen allen Stühlen sitzt und kämpft. Obwohl eine unbändige Leidenschaft zwischen ihr und Batman seinen Lauf nimmt, ist sie nicht bereit sich für eine Seite zu entscheiden. Sie bleibt undurchsichtig, geheimnisvoll und ungebändigt. Zoe Kravitz verleiht dieser dunklen Amazone Gestalt, wie man es sich nicht perfekter vorstellen kann. Wunderschön, unendlich traurig, total zerrissen. Gut und Böse verschwimmen zu einem faszinierenden Charakter.

Wenn am Ende des Films The Batman erkennt, dass Vergeltung nicht das ist, was er und Gotham Ciry brauchen um zu heilen, ist das ein großer Moment in der langen Geschichte der Franchise. Nahezu episch, wie sich der Rächer als Retter in das überflutete Gotham stürzt, um den Ertrinkenden zu helfen. Er hat erkannt, dass nicht Vergeltung sondern Hoffnung der einzige Weg aus dem ewigen Dunkel ist. The Batman mit Fackel als Fackel in der Finsternis findet seine Bestimmung. Perfekt gemacht.

Ganz großes Kino. Auch die fast dreistündige Laufzeit ist des Guten nicht zu viel. Jede Minute ist es wert und gehört in diesen Film. Ich hätte nie gedacht, dass ich dem Ganzen nach etlichen ebenfalls formidabelen Batman-Verfilmungen noch etwas abgewinnen kann. Ich habe mich geirrt. So und nicht anders sollte eine Batman -Verfilmung aus meiner Sicht sein.

Abgesehen von einer faszinierenden Storyline und grandios aufspielenden Stars bietet der Film eine perfekte, morbide Kulisse und Action-Sequenzen satt. The Batman ist eine Comic-Verfilmung der dunkelsten und dramatischsten Sorte. Regisseur Matt Reeves präsentiert einen Ausflug in die finsteren Abgründe der geschundenen Seelen aller Protagonisten, der danach schreit, fortgesetzt zu werden. Aber das ist ja schon geplant. Ich bin schon jetzt gespannt, wie es weitergeht und wie sich Der Joker macht, dessen Auftritt am Ende in einem Cameo-Auftritt schon als nächste Herausforderung für Batman und die Seinen angedeutet wird.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 2. September 2022
So ein scheiß Film das ist der schlimmste Batman Film den es je gab.ich bin ein riesen Batman Fan aber was die da produziert haben ist echt für die Tone da verliert man die lust Batman Filme zu sehen
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 29. August 2022
Ein Film der Keines Batman WÜRDIG ist !!! Ein langweilige Geschichte ohne Spannung !!! Action !!! Düsteres !!! Die Film Musik ist zum Einschlafen. Keine Spannung in der Geschichte. Es wirkt eintönig alles, die Kleidung ist zu lasch besonders beim Wittler ist das Kostüm absolut schlecht !!! Die Fahrzeuge von Batman gehen garnicht. Nicht von Batman war im Film rüber gekommen !!! Der Düstere Humor fehlte komplett. Ein Film den ich nicht nochmals sehen muss !!
Andkra67
Andkra67

26 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 28. August 2022
Dramaturgisch dicht, Hauptdarsteller besser als gedacht, tolle Stunts und eine durchgestaltete Story, die trotz Überlänge des Films nicht langweilig wird. Der Film zeichnet und entwickelt die Charaktere sukzessiv auf starkem Niveau. Ein Highlight der Batman Serie.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 21. August 2022
Der schlechteste, langweiligste und depressivste Batman von allen. Er kommt leider auch nicht als Erwachsener rüber sondern eher als depressiver Teenager der von niemanden ernst genommen wird. Sein Gegenspieler der Riddler, der wie ein Abklatsch eines Jokers mit komischen Lachern und einem Social Media Account versucht auf sich aufmerksam zumachen indem er eine Stadt überfluten will kann ebenfalls nicht überzeugen. Jetzt mal ehrlich, ist das alles was The Batman zu bieten hat?? Sogar Catwoman die mit einem Bubi-Haarschnitt zu Batman "Baby" sagt ist durch und durch kein Vergleich mit Michelle Pfeifer und bleibt ebenfalls unwichtig. Alles in allem der schlechteste Batman von allen. Sehe ich mir definitiv kein zweites mal an.

Um den Film mit den Worten von Homer Simpson zusammen zufassen: LAAAAAAANNNNNGWWWWEEEEIIIIIILLLLLLIIIIIIG!!!!
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 17. August 2022
Sau langweilig.. Alle Erwartungen sind nicht erfüllt worden.. Die Batkarre war peinlich.. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll.. Darum lass ich es.. Ich werde ihn nie wieder schauen! Peace
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 16. August 2022
Jetzt war es nun soweit und nachdem der Film nun vom Kino auf die eigene Leinwand nach Hause kam, hab ich mich hinreißen lassen, den neuen Batman unter die Luppe zu nehmen.

Warum ich den Film nicht schon im Kino geguckt habe. Um ehrlich zu sein konnte ich nicht glauben das Robert Pattison einen würdevollen dunklen Amtsträger wie Batman verkörpern kann. Und mein Fazit zum Ende des Films. Ich bleib dabei, die Verkörperung eines Batmans sehe ich auch jetzt in Robert Pattison nicht.

Es gab wirklich einige gute Szenen um Batman herum. Die wichtigen Szenen mit Batman jedoch waren nicht dunkel genug, um eine Fledermaus in seiner Höhle zu verkörpern. Viel Tragik und Leid, jedoch waren alle Dialoge unter diesem Zwang was wiederum viele Szenen ermüdete. Auch das Batman seine Stimme nicht verzerrte sondern durch unverdeckheit schon fast wie ein kleiner Junge wirken ließ, welcher nur mitspielen möchte, hat mich tiefst verletzt. Storyboard war sehr gut und dennoch zu einfach für den Bösewicht. Alles war berechnend und keine großen Überraschungen.

In meinen Augen ein großer Rückschritt zu den alten Batman Filmen aus den 90er, was grundsätzlich nicht schlecht ist. Jedoch für das zukünftige Zeitalter und die Integration ins DC Univers jedoch unvorstellbar.

Am Ende ist es nur meine Meinung.
Adrian K
Adrian K

1 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 26. August 2023
Batman mit Christian Bale ist der Hammer, aber The Batman ist einfach nur Super schlecht und ich hoffe die drehen keinen zweiten Film davon
Dr. House
Dr. House

5 Follower 33 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 3. August 2022
"The Batman" von Matt Reeves ist ein glänzendes Meisterwerk, welches die meisten anderen Superhelden-Filme immens übersteigt. Der Regisseur überzeugt vor allem durch den Einsatz von Realismus sowie seinem Interesse an den Comics, welche er ausführlich studierte und reproduzierte.

Angefangen mit dem Protagonisten, der von Robert Pattison gespielt wird und in seiner Rolle wirklich gut aufgegangen ist. Zuvor mit Zweifel seinem Auftritt gegenüber begegnet, aber nachdem wirklich gelungenen sowie passenden Auftritt, empfand ich die Auswahl als durchaus gerechtfertigt und passend. Da er durch seinen Auftritt als eher zurückhaltender Milliadär präsentiert wird und somit eher weniger das Gespräch sucht sowie seine Zeit deutlich mehr bei Dunkelheit als dunkler Ritter verbringt. Besonders hervorgestochen haben seine unpflegte Haltung der Haare und sein Make-Up an den Augen. So habe ich mir den Bruce Wayne schon immer vorgestellt, einen gebrochenen Mann mit dunkler Vergangenheit.

Catwoman von Zoë Kravitz und Gordon von Jeffrey Wright haben neben Robert ebenso in ihrer Glanzleistung regelrecht gestrahlt. Sie zeigen eine große Überzeugung von ihrer Figur auf und bringen diese genau so ausgezeichnet hervor.

Neben weiteren wirklich passend gewählten Charakteren ist aber der Riddler von Paul Dano besonders nennenswert. Er überzeugt besonders durch seine geisteskranke Art, die der Spielreihe von Arkham ähnelt, aber hierbei nochmals in einer anderen Dimension spielt. Seine Art auf die sozialen Medien zu setzen, hat das Ausmaß an Vergeltung auf eine andere, stygische Art repräsentiert und kann auch mit der Realität verknüpft werden. Das eigene Philosophien schnell Anklang finden, hat die Verschwörungs-Szene in den letzten Jahren besonders gezeigt. Diese Art der "Gerechtigkeit" kann sicherlich auch in der Realität vorkommen und dient als Warnung.

Abschließend darf auch der gezeigte Realismus nicht unerwähnt bleiben, da dieser mich am meisten vom ganzen Film fasziniert hat. Zum einen der Wingsuit, welche der schönen aber leider unrealistischen Vorstellung eines Umhangs mit Gleit-Potenzial den Rücken kehrt hat und aufzeigt, dass der Zuschauer den Gedanken bekommen könnte, selber Batman sein zu können. Zudem wäre das revolutionäre Design des Batmobils, welches endlich kein Alien-Design hat, sondern einem Muscel-Car ähnelt und von Bruce Wayne selber in der Höhle gebaut werden konnte. Anknüpfend dazu wäre die epische Verfolgungsjagd, die einen zum Staunen verleitet hat und minutenlangen Genuss präsentiert. Da kann sich sicherlich Fast and the Furious eine Scheibe abschneiden. Darüber hinaus fand ich auch die Kostüme sehr interessant, da nun endlich Batman keine Lächerliche Strumpfhose oder andere komische Kostüme trägt, sondern hierbei realistisch und angsteinflösend wirkt - besonders durch seine Militärstiefel, die einen zum Zittern bringen, wenn er durch die Straßen läuft.

Als Resümee ist das genau der Superhelden-Film und Batman, den wir seit langem gebraucht haben. Vor allem wieder eine schöne Abwechslung zu den neuen Marvel-Filmen von Disney und eine Ergänzung zu der Arkham-Spielreihe sowie der Gotham-Serie.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 30. Juli 2022
Einfach gesagt:

Der bisher schlechteste Batman Film den ich gesehen habe.

Die Effekte im Film sind gut ..
Sonst jedoch langweilig
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