Neueste Kritiken: James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben - Seite 10
James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben
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Abraham
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Veröffentlicht am 1. Oktober 2021
Spätestens nach 5 Minuten wird einem Bewusst was für ein phänomenaler Bond wieder durch die Gegend rast. Sei es mit dem Auto, dem Flugzeug oder aus einem sinkenden Schiff entkommen. Es ist immer etwas los. Und wenn man kurz Luft holen will geht es mir noch grösserem und lauterem Action Feuerwerk weiter. Daniel Craig und Ana De Armas als Paloma die eine herrliche Schlägerei samt coolen Sprüchen haben und sich zwischendurch Drinks gönnen können am meisten Abliefern und überzeugen und die beiden fand ich persönlich am coolsten. Von den anderen Schauspielern fand ich auch Billy Magnussen mehr als nur genial. Schon in anderen Filmen in denen er mitwirkte war er einer der besten und das zeigt sich auch hier wieder. Ich hätte nicht gedacht das seine Rolle so gross ist. Noch überraschender was für ein Kampf er gegen James Bond hat. Fazit: Handlung Top, Schauspieler Top vor allem die 3 oben erwähnten und die Action von der es mehr als genug gibt Top einfach alles.
Dieser Bond ist anders als die anderen Bond-Filme und einer der menschlichsten überhaupt. Bond war noch nie so verletzlich und der Charakter bekommt emotionale Tiefe wie ich es nicht für mich möglich gehalten hätte. Ich sehe das als absoluten Pluspunkt. Kann mir aber auch vorstellen, dass einigen Bond Fans die emotionale Tragweite des Films zu viel ist.
Die Handlung ist etwas in die Länge gezogen, was aber nicht weiter stört, da der Film durchgängig unterhält. Generell habe ich gemerkt, dass es auf einen Abschluss der Craig-Reihe zusteuert, was den Spannungsgrad erhöht. Natürlich wollte ich wissen wie alles endet.
Das Ende ist für mich persönlich der größte Pluspunkt des Films. Aber schaut selbst.
Punktabzug gibt es wegen der Aktion, die durchaus ein gutes Tempo hat. Aber es fehlt der Wow-Moment und gerade im Mittelteil hätte die ein oder andere Aktion-Szene den Film gut getan.
Wow, wunderbare Kulissen, Hans Zimmer begleitet fantastisch - teilweise hat es mich an Dark Knight erinnert. Daniel Craig spielt richtig stark aber die restliche Crew auch und mich haben die emotionalen Szenen sehr berührt. Das ist Kino! Als ich damals las, dass DC Bond wird, war ich etwas enttäuscht. Er hat mich eines besseren belehrt, Chapeau Daniel
Als Mitglied vom James Bond Club Schweiz, durfte ich den Film schon etwas früher gucken. Da ist es also endlich, das letzte Abenteuer von Daniel Craig als 007. Nach dem man den Streifen x mal verschieben musste, auch wegen Corona, konnte man sich nun endlich ein eigenes Bild machen. Ich muss sagen, er ist mutig, sehr mutig. Es kommt zu einigen Überraschungen. Die Actionszenen gehören zum Besten, was ich jemals in einem Bondfilm gesehen habe. Er ist auch gemacht für das Kino. Es gibt ein paar Szenen, die zu lang sind und er hat auch für mich, etwas zu viel Kitsch. Will oft doch etwas zu emotional sein, was nicht immer ganz gelingt. Auch der Bösewicht ist viel zu blass, weil er kaum vorkommt und sich daher nicht richtig entwickeln kann. Nach Skyfall will es generell bei den Bondfilmen nicht mehr so richtig klappen, mit den Schurken. Er hat aber viele grosse Momente, trotz den schwächen. Ist etwas anders, als seine Vorgänger, was der Reihe tut gut. Das Titellied von Billie Eilish, ist einfach der Hammer. Der Score kommt von Hans Zimmer, was natürlich auch super ist. Man hört seinen Style sofort heraus. Ich finde ihn deutlich besser als "Ein Quantum Trost", besser als "Spectre", aber etwas schlechter als "Casino Royale". Er ist für mich auf dem gleichen Level wie "Skyfall", was die Filme mit Daniel Craig angeht. Also, ab ins Kino!
Vorfreude auf den neuen Bond? Natürlich. Wie jedes Mal. Aber mal ehrlich, welcher der letzten Bond Filme hat einen wirklich vom Stuhl gerissen? Mit Craig kam die Bourne-ähnliche Action, die man von den Vorgängern nicht gekannt hat. Doch das ist heutzutage nichts neues mehr. Und die Handlung? Meiner Meinung nach rückte das Persönliche rund um den harten Agenten nach und nach zu sehr in den Vordergrund.
Mal gespannt wer in Craigs Fußstapfen tritt, Clive Owen ist mittlerweile leider zu alt, er hätte das Format gehabt, irgendwo zwischen Brosnan und Craig...
Keine Zeit zu sterben? Wohl nicht. Aber hat man drei Studnen Zeit für diesen Film? Das muß man wohl für sich sleber abwägen. Ich selber hatte drei nachteile beim Anschauen: ich sah spät abends (was bei einem drei Stunden Film nicht hilfreich ist), ich habe nicht vorher das Bond Franchise mit Craig aufgefrischt und ich sah ihn in Englisch ohne Untertitel. Durch letzteres war mir nicht alles bewußt und ich habe nicht alles verstanden, aber dadurch konnte ichs auf die kleinsten Nenner runterrechnen. Bond wird aus dem Ruhestand zurücjk geholt, jagt einen Oberschurken der eine furchtbare Waffe zur Hand hat – alles altbekannt. Da es die letzte Mission mit Craig sein soll wird nochmal jeder der irgendwie mit ihm in der Vergangenheit zu tun hatte heranzitiert, aber da liegt auch ein großes Potential für Enttäuschung drin: der Trailer preist z.B. Christoph Waltz entsprechend an, dessen Beteiligung am Film fällt aber eher mau aus. Ebenso Rami Malek der eigentlich keine Spannung und keine „Beziehung“ zu Bond hat sondern ihm nur in der letzten halben Stunde gegenüber tritt und ein paar Dialoge im totalen Overacting liefern darf. Am schwächsten fällt der Film in den Nebenrollen aus, da hat man den üblichen, muskelbepackten Vollstrecker oder den bösen Wissenschaftler die aber geradezu kreidebleich besetzt sind. Die großen und typischen Bond-Actionpassagen sind drin, aber doch merklich knapper als im Trailer angekündigt – wer dies wegen der Action alleine schaut wird enttäuscht. Für Craig ist dies alles ein Selsbtläufger, er spielt die Rolle routiniert gut, aber irgendwie scheint die Zeit und die Faszination für die Figur ausgelaufen zu sein. Lediglich das Finale wird sicherlich einigen Diskussionsstoff liefern.
Fazit: Überlang und doch inhaltlich knappo, mit einigen guten Momenten – trotzdem stellt Crqigs letzte Mission sicherlich nicht das Highlight der Serie dar.
Das 25. Mal Bond – das fünfte Mal Craig. Das letzte Mal Craig und auch das letzte Mal Bond-Gefühle – so wie wir sie kennen. Endlich ist er da, der Film, auf den die meisten Menschen in den vergangenen zwei Jahren gewartet haben. Doch kann er auch die hohen Erwartungen erfüllen? Tatsächlich bekommen wir eine klassische Fortsetzung und ja, diese Aussage ist eher negativ konnotiert. Während eigentlich das Craig-Franchise geschickt mit dem letzten Film abgeschlossen wurde, liefert uns der neuste Streifen nur eine Aufwärmung von Geschichten an, die ehrlicherweise niemand gebraucht hätte und bietet uns damit 163 Minuten Filmvergnügen, die zwar unterhaltend und kurzweilig sind, aber letztlich doch nur eine Art Dankesrede an Daniel Craig und Brücke zu einer neuen Bond-Figur, um die tatsächlich kaum ein Mysterium gemacht wird.
Der charmante, charismatische und etwas chauvinistische Bond wie wir ihn Lieben ist jedoch passé und wird wortlos ausgetauscht zum klassischen Actionhelden. Schon Spectre deutete eine starke Tendenz zu MISSION IMPOSSIBLE an – hier wird sie fortgesetzt und um Vergleiche wie Fast & Furious erweitert. Damit möchte ich den Film nicht ausschließlich schlecht machen, denn ich bin mir ganz sicher, dass ganz viele Menschen die Unterhaltung finden, die sie suchen, doch denke ich, dass sie nicht den Bond finden, den sie gerne hätten.
Die gesamte Kritik gibt es auf https://riecks-filmkritiken.de/james-bond-007-keine-zeit-zu-sterben