Ich.Darf.Nicht.Schlafen.
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2,9
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Streaming-Kati
Streaming-Kati

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3,0
Veröffentlicht am 18. Juni 2024
Internationaler Bestseller - mittelmäßige Inszenierung

Ein Psychothriller mit namenhafter Besetzung, der sich ruhig und düster entfaltet. Im Mittelpunkt steht Christine verkörpert von Nicole Kidman. Sie erwacht eines Morgens an der Seite eines Mannes der ihr fremd ist und kann sich an die letzten 15 Jahre ihres Lebens nicht mehr erinnern. Ben gespielt von Colin Firth, erklärt ihr dass er ihr Ehemann ist und dass sie nach einem schweren Autounfall vor einigen Jahren ihre Fähigkeit verloren hat, neue Erinnerungen zu sammeln. Sobald sie morgens aufwacht, ist alles vom Vortag vergessen. Jeder Versuch, bleibende Erinnerungen zu schaffen, scheint vergeblich. Schon bald wird ihr klar, dass ihr einige dunkle Geheimnisse verborgen bleiben. Nicole Kidman verleiht ihrer Figur geschickt die eiserne Entschlossenheit, ihr Leben und ihre Identität trotz aller Widrigkeiten zurückzugewinnen.

Der Film erinnert stark an Christopher Nolans früher Neo-Noir Film „Memento“ (2000), bei dem es sich ebenfalls um einen Krimi/Thriller über eine Figur mit einem Verlust des Kurzzeitgedächtnisses handelt. Es ist schon erschreckend, wie unsere Identität als Individuum von unserer Fähigkeit abhängt, uns z.B. daran zu erinnern was, oder warum wir etwas getan haben. „Ich. Darf. Nicht. Schlafen.“ ist eine unheimliche, wenn auch nicht ganz wirkungsvolle Mischung aus Familiendrama und Thriller, die den Kummer und das Grauen verarbeitet, das mit dem täglichen Verlust von sich selbst einhergeht. Diese beunruhigende Stimmung wird gut von der Kamera und dem Score eingefangen.

Der Psychothriller, spielt mit den Figuren. Colin Firth schafft mit seiner typischen ruhigen Art, zwischen Licht und Dunkelheit seines Charakters zu wechseln, so dass man nicht sicher ist ob er ein Held oder ein Bösewicht ist. Der interessanteste Aspekt der Story ist, das die Hauptfigur Christine nicht weiß, ob sie von Freunden oder Feinden umgeben ist.

Obwohl die Idee anfangs faszinierend erscheint, entpuppt sich die Umsetzung letztendlich als eher mittelmäßig und recht konstruiert mit einigen Logikfehlern, die den Unterhaltungswert mindern. Bedauerlicherweise gelingt es Regisseur Rowan Joffé nicht ganz, die Spannung konsequent aufrechtzuerhalten. Der Film schwächelt an einigen Stellen deutlich. Die Entwicklung der Atmosphäre und der Charaktere hätte reichhaltiger und komplexer sein können.

Die Puzzlestücke werden Schritt für Schritt langsam enträtselt. Die Auflösung am Ende ist mir jedoch zu abstrus und zu weit hergeholt mit zu vielen Logik- und Handlungslöchern in der Story. In einem Film voller Fragen, Zweifel und Unsicherheiten fühlt es sich völlig fehl am Platz und emotional seltsam an.

———

Fazit:
Ganz gut - kann man schauen, wenn man Psychothriller mag, oder wenn man einen Faible hat für einen der drei Hauptdarsteller. Die Atmosphäre ist düster und unheimlich, aber am Ende bleibt es ein beliebiger Thriller mit generischen Elementen, wie man ihn zuhauf im TV findet.
Lord Borzi
Lord Borzi

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2,0
Veröffentlicht am 27. Dezember 2020
Fängt mysteriös und geheimnisvoll an und arbeitet sich langsam zum Höhepunkt vor. Das Problem war nur, dass man diesen Plot-Twist kinderleicht nach gefühlten 10 bis 20 Minuten erraten konnte. Und so kam es dann auch: Das „unerwartete“ Ende war keines und der Film war zu Ende. Also da hätte man bedeutlich mehr daraus machen können, Nicole Kidman wirkte auch irgendwie unterfordert. Eher enttäuschend.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 29. November 2020
Bis zu einem gewissen Punkt war der Film echt gut und hatte auch Spannung aufgebaut, aber der Film fällt im letzten Teil so stark ab. Aber zunächst mal ist die Handlung eigentlich ganz solide und spannend und glänzt durch immer wieder neue Wendungen, die aber ab einem gewissen Punkt immer vorhersehbarer werden und berechenbar sind.
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 2. November 2018
"Ich. Darf. Nicht. Schlafen." ist ein nicht immer ganz logischer Thriller, der zwar hin und wieder etwas schleppend ist, aber durch gute Twists, Spannung und tollen Darsteller noch solide Unterhaltung bietet.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 2. Juni 2018
Bis zu einem gewissen Punkt war der Film echt gut und hatte auch Spannung aufgebaut, aber der Film fällt im letzten Teil so stark ab. Aber zunächst mal ist die Handlung eigentlich ganz solide und spannend und glänzt durch immer wieder neue Wendungen, die aber ab einem gewissen Punkt immer vorhersehbarer werden und berechenbar sind. Dennoch macht der Film auf seine Art Spaß. Zudem ist der Film mit Kidman, Firth und Strong auch richtig gut besetzt (Auch GOT-Star Dean Charles-Chapman (Tommen Baratheon) glänzt in einer kleinen Rolle). Aber gerade im letzten Akt wird es dann zu viel und der Film treibt es auf die Spitze. Es gibt viele Logiklöscher und man fragt sich doch warum es so enden muss. Die Lösung ist echt enttäuschend, hat man doch am Anfang einen doch recht passablen Thriller gesehen, reist es das Ende doch stark runter.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,0
Veröffentlicht am 4. August 2017
Das ganze ist die Verfilmung eines Buches welches einmal als „Bahnhofsthriller“ bezeichnet wurde: eben jene Art von kurzweiligem Spannungsroman den man sich am Bahnhof schnell zulegt um die anstehende Fahrt kurzweilig zu gestalten. Und genau dies ist dann auch der Film: eine spannende Nummer an der unterm Strich nichts neu ist, aber hier wurden altbekannte Elemente und Motive neu, clever und passend zusammengeschraubt. Alle Bestandteile wie die verwirrte Frau, die undurchsichtigen Männergestalten und aufblitzende Erinnerungsfetzen sind bekannt, man weiß aber eben nicht wo die falschen Fährten gesetzt sind – und so bleibt die Spannung bis zur guten Schlußpointe erhalten. Auch darstellerisch ist das die Nummer solide, wobei Nicole Kidman vorrangig einen guten Job macht und sicherlich viele andere den gleichen Film ähnlich dargestellt hätten. Fürs Kino ist das zwar brauchbar, aber kein Muß – spätestens im Heimkino lohnt sich ein Blick aber allemal.

Fazit: Solider Thrill der den Zuschauer gekonnt mehrfach auf falsche Fährten schickt!
SK10
SK10

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2,5
Veröffentlicht am 2. Dezember 2015
Die Laufzeit von insgesamt 93 Minuten kamen mir vor wie ein Blockbuster mit 180 Minuten. Von Tag zu Tag wurden die Geschehnisse um den Unfall und das frühere Leben der Hauptdarstellerin "Nicole Kidman" wieder erneut erzählt. Die gut angedachte Story verliert somit immer mehr an Spannung und verfällt in Langatmigkeit. Außerdem gibt es einige Logiklöcher: spoiler: Bilder der Hochzeit im Badezimmer mit dem richtigen Ehemann (Ben) anstatt mit (Mike).
Es ist den guten Schauspielern um Collin Firth, Nicole Kidman und Mark Strong zu verdanken, dass man diesem Film noch immerhin 2,5 Sterne geben kann.
MastahOne
MastahOne

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2,5
Veröffentlicht am 26. April 2015
Ich habe ein bisschen das selbe Problem wie einer der Vorredner mit diesem Film. Ich musste permanent an Christopher Nolan's "Memento" denken und habe dementsprechend Vergleiche gezogen. Und da sieht "en" doch leider alt aus. Die Story an sich ist interessant und nach einem recht nervigem ersten Drittel (ich kann Nicole Kidman aber eben auch nur schwer ertragen und nehme ihrem Botox-Gesicht nur wenig ab) folgt ein wirklich starkes und teilweise auch echt packendes Drittel. Collin Firth spielt stark und dominiert diese Phase mit seinem eindringlichen Spiel. Gerade als der Film etwas aufzubauen beginnt und in eine richtig schöne Psychophase abdriftet wird diese auch schon wieder beendet und es erfolgt das unglaubwürdig und viel zu schnell herbeigeführte und fast schon ekelhafte Happy End das einfach keinerlei Emotionen hervorrufen kann. Schade. Gute Ansätze und doch so viel falsch gemacht.
papa
papa

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3,0
Veröffentlicht am 4. April 2015
"Gone Girl" hat dieses Jahr die Messlatte für das Psychothriller-Genre verdammt hoch gelegt. Da kommt "Ich darf nicht schlafen" leider nicht im Ansatz heran. Allgemein gibt es jedoch an der filmischen Inszenierung eigentlich nicht viel zu kritisieren, denn handwerklich ist er gut gemacht und ist mit den 92 Minuten zum Glück auch nicht unnötig in die Länge gezogen. Die drei Hauptdarsteller Nicole Kidman, Colin Firth und Mark Strong spielen das ganze solide runter. spoiler: Was ich mich jedoch gefragt habe: Wie kann es sein, dass der Ex-Ehemann inkl. Sohn sich 4 Jahre lang bei der "geliebten" (Ex)-Frau bzw. Mutter nicht melden? Und auch nicht einleuchtend war, dass sie ihren Mann schon vor dem Unfall kannte, aber dann nicht merkt, als er ausgetauscht wird?!
Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Film in Ordnung war - hätte um einiges besser sein können, aber auch schlechter.
CineMeg
CineMeg

61 Follower 189 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 17. Dezember 2014
Super Darsteller in einer packenden Geschichte, der leider zum Ende hin die Luft ausgeht. Die vollständige Kritik gibt's im Link
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