Star Wars 7: Das Erwachen der Macht
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Christoph K.
Christoph K.

172 Follower 322 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 17. Dezember 2015
Also für den Hype vorher hat mich der Film schon sehr enttäuscht. Der Film schafft es kaum einen mitzureißen oder zu fesseln. Besonders störend war für mich:
Einige Landschaftsaufnahmen: Man hat einfach nicht abgenommen, dass die Handlung auf fremden Planeten stattfindet.
Die totale Fehlbesetzung von: Harrison Ford und Carrie Fischer - Diese Besetzung mag ja zwingend notwendig gewesen sein. Die Schauspielleistung/Umsetzung deren Charaktere war absolut schlecht.
Die langatmige Story.... und und.
Nun gut.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 18. Dezember 2015
Irgendwie hat einen ja die Macht im Griff, das wir uns kaum trauen etwas zu sagen, aus Angst jemanden zu verärgen, der seinen Kindheitstraum behalten will. Ein ideenloses Remake von Teil 4 ohne nenneswerten Inhalt, das ist mir persönlich zu wenig.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 17. Dezember 2015
Das Erwachen der Macht - In der Tat. Trotzdem bin ich ein wenig durcheinander, denn obwohl der Film GENAU macht, was er soll - nämlich ein echter old school Star Wars Film sein, hat er für mich einen minimal faden Beigeschmack. Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt. Möglicherweise daran, spoiler: dass ihr Hunde Han Solo umgebracht habt XD. Denn das hat mir echt den Tag versaut, auch wenn ich die Notwendigkeit für die weitere Geschichte verstehe und die daraus resultierende Prämisse EXTREM spannend finde... Aber ey... Han Solo ist tot... :/


Im Grunde macht der Film fast alles richtig und ist so Star Wars, wie er nur sein kann. Klar, die Erzählstruktur ähnelt der von IV, doch das tut die von VI im auch, die Figuren sind lediglich im Vorgänger in andere Positionen gebracht worden. Das Erwachen Der Macht hat genügend eigene und neue Ansätze, die anscheinend gern übersehen werden.

Allen voran ist der neue Cast sensationell. Finn und Rey machen beide starke Entwicklungen durch und Kylo Ren ist als Bösewicht unfassbar. Ich habe hier und da gesehen, dass er in Rezensionen als weinerlich oder Jammerlappen betitelt worden ist - wer dieser Meinung ist, hat die Figur nicht kapiert.

spoiler: Seine unsicherheit und innere Zerrissenheit war in jeder Szene spürbar. Die daraus resultierende Unberechenbarkeit empfand ich als derart bedrohlich, dass er es auf seine Weise mit Vader aufnehmen kann (bzw. im Film niemals wird aufnehmen können, was den besonderen Reiz an ihm ausmacht). Vader war eine kalte Maschine, Ren hingegen ist nicht kalt, sondern ein fühlendes Wesen, welches sich für die aufkeimende Zuneigung seinem Vater gegenüber schämt. Das sind Abgründe, die sich für mich bei Vader nicht aufgetan haben. Er ist schlicht verrückt und ein Möchtegern... wenn eins gefährlich ist, dann ein verrückter Möchtegern mit Macht.


Generell ist die dunkle Seite oder DIE ERSTE ORDNUNG sehr eindrucksvoll und bedrohlich inszeniert. Das Design der Neo - Imperialen ist bewusst noch stärker dem des Nazionalsozialismus nachempfunden, als das des Original Imperiums. Alles schreit nach Diktatur und Fanatismus, alle anders Denkenden gehören ausgelöscht. Eine gute und wichtige Entscheidung, sowie ein gelungener Kommentar zum aktuellen politischen Klima - nicht zuletzt im "besorgten" Deutschland.

Auch John Williams Musik ist extraordinär. Weniger miltärisch als in den Prequels und wieder klar den großen Gefühlen verschrieben - Ich persönlich hätte mir noch wenig mehr alte Themen gewünscht, doch das ist mit Nostalgiebrille gesagt. Da muss ich den Film halt noch häfig sehen, damit der gleiche Effekt eintritt. Ich hoffe Williams bleibt uns über die dauer der neuen Trilogie erhalten, der gute ist immerhin 86.

Alles in allem liefert J.J. Abrams die erhoffte Erlösung aus dem Prequel Trauma und liefert einen emotionalen, witzigen, spektakulären Abenteuerfilm mit dem intensivsten Laserschwert Duell seit 1983. Diese Adjektive allein bestätigen, dass dieser Film nicht anderes als Star Wars sein kann.
Popcornfilme
Popcornfilme

56 Follower 142 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 17. Dezember 2015
(...) Im Voraus wurde nicht viel über die Handlung der neuen Triologie bekannt, viele Gerüchte enstanden und die Euphorie wuchs in unmessbare Höhen. Doch je höher die Erwartung, desto größer ist auch die mögliche Fallhöhe für den Film. Und das Ergebnis? “Star Wars – Das Erwachen der Macht” ist ein solider Spielfilm: Interessante Story, toll animierte Effekte und eben das gewisse “Star Wars”-Etwas. Der Film schließt auch glaubhaft an die Vorgänger an, ohne das es allerdings nötig ist, alle vorherigen Teile genau im Kopf zu haben. Die Schauspieler hauchen ihren Rollen Leben ein, man nimmt ihnen das Gespielte ab. Alles in allem macht der Film Lust auf die nächsten zwei Teile, die 2017 und 2019 erscheinen sollen.

Was allerdings ein wenig zu kritisieren wäre ist, dass das Besondere gefehlt hat, das WOW. Wie anfangs andeutet ist es ein solider Film, ohne viele filmische Überraschungen und Besonderheiten. Der Kinobesuch lohnt sich auf jeden Fall, der Hype darum war aber etwas zu viel für dieses Ergebnis.

Fazit: Sehenswerte Fortsetzung mit tollen Effekten, wunderbares Popcornkino, was nicht enttäuscht aber auch nicht vom Hocker reißt.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 17. Dezember 2015
Zunächst einmal: Es ist gelungen, die olle StarWars-Klamotte in das neue Jahrtausend zu katapultieren. Lucas sekbst hatte das nicht geschafft, mit allem Respekt: Wahrscheinlich zu alt!
Nun gibt es diese supermoderne, ultra-affengeile, wahnsinnig perfekte, krass gestylte Cover-Version der alten Idee, der man krampfhaft den Puls einer Fortsetzung einhauchen will, die aber nur eine Cover-Version ist.
Für die StarWars-Nostalgiker ist es eine Erlösung von der damals innovativen Gesteltung, die im Nachhinein alle Elemente des ABBA-Zeitalters enthält und sie für junge Leute kaum sehenswert macht. (Mein Gott, sieht das blöd aus!)
Für die Infantilen-Erwachsenen, endlich ein strafloses Coming-Out gegenüber den Trekkies, die sich schon lange so eine Art Plastik-Kotze auf die Stirn kleben um Klingonen zu sein. Jetzt können sie zeigen: Sie sind viel besser!
Für die Newcomer, die mit der 3D-Technik groß werden und die alten Filme so spannend gestaltet finden wie eine Buchausgabe von "Grimm's Märchen", wenn sie Bücher überhaupt kennen.
Krach und Geschrei muss man ab können und ein wenig schwindelfrei muss man auch sein, das Gehirn wird schnell abgeschaltet und die Reizüberflutung versetzt einen in den Rausch des scheinbar Möglichen. Dazu ein bisschen Pseudo-Philosophie-Ersatz-Religion und ganz oberflächliche, brave Erotik. MakeUp-and HairStyling bis zum Overkill, Üppige, geradezu Travestie-artige Kostümierung, bombastisches Enviroment. Perfektion wohin man schaut und lauscht.
Also, das ist schon klasse und das Geld für eine Kinokarte wert. Irgendwie muss man danach ab-chillen, weil das Gehirn wie ein luftgekühlter Motor im Sommer heißgelaufen ist.
Noch nie habe ich, ein alter Sack, der damals als Filmvorführer Star-Wars 6 Monate täglich mehrfach abfuhr, ein besseres, größeres Kasperl-Theater gesehen, nein, ERFAHREN.
Genießen wie eine Achterbahnfahrt.
mercedesjan
mercedesjan

33 Follower 80 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 17. Dezember 2015
(...)
Lobenswert ist vor allem die erste halbe Stunde bis Stunde des Films, die zum Besten gehört was „Star Wars“ bislang zu bieten hatte. Schluss mit den CGI-getränkten Szenen der Prequels, es geht raus in die echte Wüste, handgemachte Action und Puppen stehen im Vordergrund und das „Star Wars“-Feeling kehrt schnell wieder zurück. Man trifft auf neue und alte Charaktere, X-Wings und Tie-Fighter jagen durch die Lüfte und die Sturmtruppen treffen ihr Ziel immer noch nicht. Man fühlt sich also sofort zuhause und mit Hilfe des sich ebenfalls an die alten Teile orientierenden Soundtracks von John Willams, erlebt man einige Gänsehaut-Momente. Allerdings bleibt einem, bis auf die Klassiker wie die Titelmelodie, kein Musikstück besonders im Gedächtnis, der Soundtrack hält sich also eher zurück. Immerhin hält sich Abrams mit seinen inzwischen berühmten, aber unbeliebten Lens-Flares ebenfalls zurück. Außer in einer Szene fallen die wenigen Lens-Flares nicht auf und stören zu keinem Zeitpunkt. Genauso wenig wie das 3D, das überraschenderweise zu überzeugen weiß. Neben der gesteigerten Tiefenwirkung, gibt es einige Pop-Out-Effekte in Form von Raumschiffen oder Lichtschwertern, die aber zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt wirken sondern sich harmonisch in die erstaunlich gute 3D-Umsetzung einfügen.

Das liegt auch daran, dass die Actionszenen auffallend gut inszeniert sind und nie die Übersicht verloren geht. Denn neben all dem Nostalgischen-Flair gibt es selbstverständlich auch viel Action zu bestaunen und die bereitet jede Menge Spaß. Die Highlights sind zweifelsohne die erste Actionszene mit dem Millennium-Falken und der finale Lichtschwert-Kampf. Dieser ist wieder deutlich physischer inszeniert als die beinahe tänzelnden Duelle der Prequels, was nicht heißen soll das diese schlecht waren, im Gegenteil, nur orientiert man sich auch hier wieder mehr an der Original-Trilogie. Die im Vorfeld viel kritisierte Parierstange von Kylo Rens Lichtschwert, offenbart in diesem Kampf übrigens noch einen anderen nutzen. Ansonsten gelingt Abrams gerade die Mischung der alten und neuen Elemente richtig gut. Bestes Beispiel hierfür ist die Bar-Szene, in der Puppen auf CGI-Charaktere treffen, wie Lupita Nyong'os Charakter Maz Kanata. Zwar sieht man den Motion-Capturing-Charakteren ihre Computerherkunft an, stören tut dies durch die geschickt gedrehten Szenen aber nie. Zumindest handwerklich ist Abrams kaum etwas vorzuwerfen und der Film überzeugt audiovisuell auf allen Ebenen.

Die Geister bei „Das Erwachen der Macht“ werden sich aber bei der Story scheiden. Zunächst zeichnete sich „Toy Story“-Autor Michael Arndt für das Drehbuch verantwortlich, bevor sein Entwurf von Abrams und Lawrence Kasdan, dem Autor der Episoden V und VI, noch einmal überarbeitet wurde. Die Ideen von George Lucas hatte Disney hingegen gleich abgelehnt, da man, im Gegensatz zu den experimentierfreudigen Prequels, etwas für die Fans machen wollte und den Geist der alten Teile zurück bringen wollte. Im Prinzip handelt es sich bei „Das Erwachen der Macht“ um ein Remake von „Krieg der Sterne“. Viele Anspielungen und Anleihen auf den ersten „Star Wars“-Film sind zu finden und die Story ähnelt dem Kultfilm von 1977 frappierend. Wer Innovationen sucht ist hier definitiv falsch und gerade bei der geplanten Zerstörung des neuen Todessterns, der sogenannten Starkiller Base, orientieren sich Abrams und Kasdan etwas zu sehr am Original. Letzten Endes ist die Story sehr vorhersehbar und ein Aufguss des vierten Teils. Ein wenig mehr Eigenständigkeit hätte dem Film sehr gut getan, was gerade die zweite Hälfte im Vergleich zur ersten etwas abfallen lässt. Wo es in den Prequels vielleicht etwas zu viel Eigenständigkeit gab, gibt es hier zu wenig. Ich persönlich finde es nicht weiter dramatisch, denn die nächsten Teile der Trilogie werden nun immer mehr in eine neue Richtung schlagen. „Das Erwachen der Macht“ hilft dabei den Geist der Vorgänger dabei nicht außer Acht zu lassen.

Doch das Herzstück der Reihe waren schon immer die Charaktere und „Das Erwachen der Macht“ ermöglicht den Fans ein Wiedersehen mit ihren alten Helden: 32 Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ sehen sich Han und Leia wieder und besagter Moment ist pure Kino-Magie! Es ist schlichtweg großartig diese Legenden wieder gemeinsam vor der Kamera zu sehen und gleichzeitig eine der größten Stärken des Films. Carrie Fisher bekommt als Leia zwar etwas wenig Spielzeit, aber in den Szenen in den sie zu sehen ist, weiß sie zu gefallen. Harrison Ford wird hingegen deutlich mehr Zeit eingeräumt, da er auch an einigen emotionalen Schlüsselszenen des Films beteiligt ist. Seine Rückkehr in seine Paraderolle als Han Solo, ist ausgestattet mit dem typischen Witz und Charmes seines Charakters und der großartige Ford reißt mühelos jede Szene an sich. Sein alter Sidekick Chewbacca ist zudem so witzig wie nie zuvor. Doch wo ist eigentlich Luke? Die Frage die sich im Vorfeld alle stellten wird im Film in einer großartigen Szene beantwortet, in der ein Gesichtsausdruck von Mark Hamill ausreicht um die letzten 30 Jahre zu beschreiben. Stark! Ansonsten überzeugen vor allem die Droiden: Während R2D2 im Energiesparmodus nur wenig zu tun bekommt, kehrt C-3PO, jetzt mit rotem Arm, mit seinem typisch miesen Timing auf die Leinwand zurück. Doch die beiden bekommen ernstzunehmende Konkurrenz! Der neue „Fußball-Roboter“ BB-8 ist der heimliche Star des Films und weit mehr als nur eine Merchandise-Maschine. Ihm wird wie einst R2D2 ohne ein sprechendes Wort eine Seele gegeben und da er etliche großartige Momente im Film besitzt steht er seinen beiden legendären Vorgängern in nichts nach!

Gespannt durfte man vor allem auf die Neuzugänge sein und diese schlagen ein wie eine Bombe! Vor allem Daisy Ridley macht als Rey eine herausragende Figur. In ihrer ersten großen Filmrolle kann die Britin voll überzeugen und gemeinsam mit John Boyega als Finn harmonieren die beiden auf der Leinwand fast so gut wie damals das Trio um Han, Leia und Luke. Boyegas Charakter Finn legt außerdem eine überaus interessante Entwicklung im Laufe des Films hin und man darf gespannt wie sich seine Rolle entwickelt. Das gleiche gilt für Oscar Isaacs Charakter Poe Dameron, der die meiste Zeit mit Abwesenheit glänzt und in den Nachfolgern mit Sicherheit noch ausgebaut wird. So gut Isaacs seine Sache auch macht, waren mir die Fähigkeiten des in einer Szene leicht an Legolas aus dem „Hobbit“ erinnernden Piloten, doch etwas zu übertrieben dargestellt.

Aber auch auf der dunklen Seite der Macht hat sich einiges getan. Insbesondere mit dem neuen Bösewicht Kylo Ren, gespielt von Adam Driver. Und Kylo ist ein großartiger Bösewicht, nicht nur auf Grund seiner Beziehung zu den anderen Charakteren, als vielmehr durch seinen rohen Charakter. Er ist wie ein ungeschliffener Diamant der, anders als die bisher eher zivilisierten Bösewichte der Saga, auch gerne mal ausrastet und die Einrichtung in Schutt und Asche schlägt. Seine Boshaftigkeit und sein zum Charakter passendes, flammendes Lichtschwert machen ihn zu einem tollen Gegenspieler der trotz allem ein gewisses Maß an Menschlichkeit bewahrt wenn er seine Maske ablegt. Allerdings ist sein Erbe durch Darth Vader, dem größten Bösewicht der Filmgeschichte, natürlich kein leichtes und man muss ihm mehr Zeit geben. Potenzial ist da. Während Domhnall Gleesons gnadenloser General Hux fast mit Kylo Ren mithalten kann, hätte man sich von Gwendoline Christies Captain Phasma deutlich mehr Leinwandzeit gewünscht. Und dann ist da ja noch Andy Serkis als Supreme Leader Snoke. Dieser sitzt wie Thanos aus dem „Avengers“-Universum ohne weitere Details zu seiner Person auf seinem Thron und kann kaum überzeugen. Doch wie für alle Charaktere gilt auch hier: Es ist erst der Anfang einer Trilogie und alle Charaktere werden noch ihren Weg gehen. Eine genaue Beurteilung kann man deshalb auch erste 2019 fällen, nachdem man den letzten Teil der Trilogie gesehen hat.

Fazit

J.J. Abrams hat es geschafft! „Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht“ ist der Film geworden den sich die Fans im Vorfeld erhofft hatten. Der siebte Teil der „Star Wars“-Saga ist Nostalgie pur, bezieht sich bisweilen aber zur sehr auf die alten „Star Wars“-Teile. Wer also Innovationen sucht, ist hier falsch, das sollte bei den Plänen von Disney, hiermit den gewünschten Fan-Service abzuliefern, allerdings schon vor dem Film klar gewesen sein. Wer Innovationen sucht, der wird mit Sicherheit in den nächsten Teilen fündig werden, die immer mehr ihren eigenen Weg gehen werden. Das Fundament hat Abrams mit „Das Erwachen der Macht“ jedenfalls geschaffen und wie viel die siebte Episode am Ende richtig oder falsch macht wird man auch erst 2019 nach dem Finale der Trilogie beurteilen können. Abrams gelingt jedenfalls die harmonische Verbindung alter und neuer Elemente, sowohl visuell, inszenatorisch und insbesondere bei den neuen und alten Charakteren die größtenteils überzeugen können. „Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht“ reicht sich damit knapp hinter den Episoden der Original-Trilogie V (10/10), VI (9/10), IV (9/10) und der düsteren, dramaturgisch überzeugenden Episode III (9/10) und klar vor den Episoden II (7/10) und I (6/10) ein und ich bin bereits sehr gespannt auf die nächsten beiden Teile sowie auf das erste Spin-off „Rouge One“ im nächsten Jahr.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 17. Dezember 2015
ACHTUNG: KLEINE SPOILER !!!!

Also ich muss sagen, ich habe diesem Film sehr entgegen gefiebert. Bei jedem Trailer den ich angeschaut habe bekam ich sofort Gänsehaut und meine Augen wurden etwas feucht :)
Auch während des Filmes, spoiler: gerade bei den Szenen wo man Han und Chewi das erste mal sieht, wo er auf Leia tritt, C3PO oder R2D2
. Es erinnert einfach alles super an die alten Filme. Technisch und Effektmäßig ein Hammer Film muss ich sagen. Von der Story her, naja man kann das Rad nicht 2x erfinden. Von daher war diese auch entsprechend gut.
ABER:
Wieso um alles in der Welt müssen seit Episode 2 diese Filme mit sinnlosen Witzen und Comedy ausgestattet sein?
spoiler: Z.B. Als Der Pilot direkt am Anfang vor Kylo kniet, ihn anschaut und sagt: "Warten wir jetzt bis einer was sagt?" haha, sehr witzig... NICHT Kylo antwortet. Und der Pilot sagt wieder: "Was, du bist durch dieses Ding voll schwer zu verstehen" WTF??? Warum macht man sowas?
War in Episode 3 auch verdammt schlimm, als die Droiden als "dumme" Roboter dargestellt wurden, welche R2D2 mit "Hey, du spinnst wohl" (inkl. Tritt) ansprachen.

Ansonsten natürlich guter Film, Bluray kaufe ich mir auf alle Fälle, ich habe mir aber ein kleines bisschen mehr erwartet. Mal schauen was der nächste bringt.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 17. Dezember 2015
Wow...so unfassbar auf diesen Film gefreut, 00:01 Uhr, die Stars Wars Fanfare ertönt...Gänsehaut.
Und was bleibt nach etwas mehr als 2 Stunden? Ich weiss es selber nicht so genau.
Der Film hat an sich wenig Schwächen. Technisch super. Die neuen Charaktere, allen voran Rey überzeugen u interagieren sehr harmonisch mit den alten Bekannten. Einzige Ausnahme der neue Chef der dunklen Seite, da habe ich mich iwie direkt an Peter Jackson erinnert.
Spannung, Witz...alles passt. Dennoch bleibt bei mir eine gewisse Unzufriedenheit.
Man saugt die Geschichte von Episode 4 bis 6 auf...genießt jede Minute und begleitet die Charaktere bis zum furiosen Finale und Sieg über das Imperium. Und jetzt?
Beginnt es im Prinzip wieder von vorne in gleicher Weise. Ich hätte mir da schon einen etwas anderen Storyansatz gewünscht. Der Kampf der vorigen Teile muss doch zu etwas geführt haben. Desweiteren verstehe ich die fehlende Zurückhaltung von JJ nicht, eigene Ideen einzubauen u neue Schauwerte zu installieren.
Geld u Technik waren genug vorhanden. Die neue Superwaffe, welche zigmal größer ist als der Todesstern wird nur von Xwings angegriffen? Wo sind denn alle anderen Schiffsklassen...Vll auch mal was Neues?
Kurzum: Für mich ein nostalgischer toller Star Wars, der vieles richtig macht aber sich leider nichts traut u so eine Eigenständigkeit in der Reihe für mich vermissen lässt.
Das ist Episode 4 2.0 in meinen Augen. Ich hoffe, dass in den folgenden Episoden der Mut und die Innovation zu Neuem zurückkehren. Dieses in Verbindung mit der Art der Umsetzung dieses Films könnte dann wieder das ganz große Kino werden.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 17. Dezember 2015
Ein Meisterwerk!
Bild Ton & Handlung... Perfekt bis ins kleinste Detail...
Hatte echt etwas Angst das der Film nicht herankommt an seien Vorgänger...
Aber als in den ersten fünf Minuten fast alle Trailer Teile vorkamen ging es episch weiter!!!
Ein Meisterwerk eben!!!
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 17. Dezember 2015
Nachdem sich schon der neueste Bond-Film als ziemlich ideenloser Eintopf herausgestellt hat, muss man Ähnliches nun auch über den aktuellen Star Wars-Reboot konstatieren. Nicht dass der Film schlecht wäre, aber er bietet leider wirklich nicht allzu viel Neues. Der Film ist weit davon entfernt die Kraft zu besitzen einen solchen Hype auszulösen wie die originale Trilogie aus den 70er und frühen 80er Jahren. Irgendwie hat der übergroße Schatten der Star Wars-Franchise wohl jegliche Kreativität erstarren lassen. Die Schauspieler machen ihre Arbeit gut, die Effekte sind gut, die Regie ist tadellos, und so verlässt man das Kino mit dem Gefühl einen durchaus unterhaltenden Film gesehen zu haben. Aber das war es auch. Einen Ereignischarakter hat der Film nicht. Echte Begeisterung bei den Zuschauern konnte man auch nicht ausmachen. Das ehemals stürmische Star Wars-Universum scheint mit dem neuesten Teil in ruhigere und deutlich weniger aufwühlende Gefilde eingebogen zu sein. Irgendwie hat der Disney-Konzern die Franchise domestiziert und sie damit ihrer Magie beraubt. Schade.
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