Star Wars 7: Das Erwachen der Macht
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Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 13. Februar 2016
Zuerst das Positive - der Teil ist bei weitem nicht so enttäuschend wie die Episode I bis III, die nicht ansatzweise an Episode IV bis VI herankommen.
Aber letztendlich die gleichen Mängel und man merkt deutlich, das der junge George Lukas nicht mehr da ist.
Am Schlimmsten finde ich in allen neuen Teilen die Auswahl der Hauptprotagonisten. Schon in Episode I bis III war der zukünftige Darth Vader nur ein Witz. Ein kleiner Hänfling mit der Leinwandpräsenz einer Salzstange. Das Kind in Episode eins war nervig und unglaubwürdig und in Episode II und III so eine Salzstange hat einem einfach den Film verdorben. Ob nun schauspielerisch oder mit Details wie den Dürrzöpfchen.
In Episode VII war der Böse Jedi-Ritter auch wieder so ein Hänfling ohne Ausstrahlung.
Warum muss das sein? Das es genug Schauspieler gibt die zwar unbekannt sind, aber auf der Leinwand einen Eindruck machen zeigen Serien wie Game of Thrones oder Spartacus. Da muss man nicht solche Milchbubies nehmen und damit den Film versauen.
Dann ist in den neuen Teilen eindeutig zu sehen, das man krampfhaft versucht ein neues Maskottchen wie Chewbacca zu krieren, aber dies so krampfhaft und albern, das es extrem nervt. Besonders der komische nervende Hase aus der Episode I war ein Fehlgriff und das wurde wohl auch gemerkt und deswegen ist der danach auch fast verschwunden.
Die Handlung ist in allen neuen Episoden weder überraschend, noch erfrischend oder wirklich spannend.

Letztendlich sind es in Episode VII nur die kleinen Momente die an die Episoden IV bis VI erinnern, sei es mit Zitaten oder dem Erscheinen alter Bekannter, die den Film doch nicht völlig zum Flop werden lassen.

Fazit ist, das man merkt, das hier nicht mehr der junge George Lukas die Regie führt, der einfach nach Gefühl und Intuition den Film dreht, sondern das hier krampfhaft versucht wird die Erfolgselemente zu kopieren und das so verkrampft, das es nicht funktioniert.

Einfach enttäuschend...
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 13. Februar 2016
Great film.Thanks for writing this informations about the movie. Sorry for not writing in DE but an english review i think is ok.
Christian L.
Christian L.

10 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 31. Oktober 2017
Sehr schöner Film!

+ Interessante, alte Charaktere (Nostalgie pur!)
+ Interessante, neue Charaktere (Rey, Poe, BB8 fand ich besonders sympathisch

spoiler: Was mich irritiert hat: Han Solo ist doch kein schlechter Kerl und Leia ist doch auch 'ne vernünftige Frau. Wie konnten die beiden die Erziehung ihres Sohns nur so dermaßen vermasseln? Wie konnte das so extrem schief laufen? Das fand ich einfach extrem unglaubwürdig. Auch weil Kylo Ren bzw. Ben Solo äußerlich überhaupt keine Ähnlichkeiten zu Han oder Leia aufweist. Ich hätte es besser gefunden, wenn er nicht der leibliche Sohn von Han und Leia gewesen wäre, sondern vielleicht ein Adoptivkind, was die beiden mal aufgenommen hatten. Jedenfalls hätte man hier noch mehr auf Plausibilität achten sollen. Ein anderer Punkt, der mich irritiert hat, war die Synchronstimme von General Hux, die dieselbe ist wie von Howard Wollowitz aus BBT. Generell passt die Stimme zwar zu Domhnall Gleeson, aber irgendwie nicht so richtig in diesem Kontext als General. Ein weiterer Kritikpunkt: Die Technik im Star Wars-Universum wirkt (zugunsten der Nostalgiewirkung natürlich) etwas 70er-mäßig. Kampfflieger, die noch von Piloten geflogen werden müssen? Da ist ja unsere heutige Technik 2016 ja schon (fast) weiter! Aber na gut, das ist eben Star Wars. Die Idee mit dem Todesstern war nun auch nicht so wirklich neu. Ok, es war diesmal zwar ein Mega-Todesstern, aber letztendlich war er genauso einfach zu knacken. Im nächsten Film wird man gezwungenermaßen wohl etwas kreativer sein müssen.


Alles im Allem hat der Film wieder das Charisma der alten Filme (Episoden 4-6) zum Leben erweckt, was vor allem an den tollen Charakteren liegt!
Die Schlussszene war auch sehr gut gemacht!
Insgesamt ein Film mit sehr viel Herz!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 30. Januar 2016
Der Plot ist sehr dürftig, der Film sieht aber alles in allem gigantisch aus, hat keine langweiligen Phasen, besitzt viele lustige Momente und ist daher mehr als sehenswert
(Auch wenn der "Bösewicht" viel zu früh ohne maske gezeigt wird, was sich bei dieser Besetzung als weiteren Gag erweist)
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 30. Januar 2016
Ich will es gar nicht so lang machen wie meine Vorgänger. Ich gehöre zu der jüngeren Star Wars Generation (90er) und mir gefällt die alte Trilology (4-6), sowie die Neue (1-3).

Was hat für mich Star Wars ausgemacht? Die Atmosphäre. Jeder Film hatte für mich eine wahnsinnig tolle Atmosphäre, auch ohne Actionszene greiht an eine weitere Actionszene, lebten diese Filme und hatten ihren ganz eigenen Charme.

Dies war für mich zum ersten mal nicht der Fall. Man hatte das Gefühl einen neuen Teenie - Action-Film zu schauen. Alle Hauptcharaktere schienen mir nicht älter als 25 zu sein. Kylo Ren wirkte wie ein pubertierendes Kind, was gerade mit den Gefühlen seiner Pubertät zu kämpfen hat. Von der Charakterauswahl erinnerte mich der Film stark an Twilight, was nicht gerade positiv für meinen Geschmack war.

Am meisten ärgerte mich wie Rey auf einmal die jahrtausende alte Jedi-Kunst beherrschte. Ich erinnere mich, dass Anakin damals in Eps 1 "schon viel zu alt" für die Ausbildung eines Jedis laut Jedi-Rat war. Luke war zwar noch älter, trainierte aber zumindest mit Obi Wan und zwei mal bei Yoda - womit man seine Stärke vielleicht begründen konnte.

Wo trainierte Rey ? Wieso ist sie auf einmal so mächtig wie Kylo Ren, der ja zumindest eine Ausbildung bei seinem Meister genossen hat und bestens über die Jedi Kunst informiert gewesen ist.

Wie kann man sie von einer einfachen Müllsammlerin aufeinmal so mächtig darstellen lassen ? Ohne Training, ohne Ausbildung und Kenntnisse über die Macht. Das ist für mich ein Rätsel und der Film wirkte für mich dadurch etwas lächerlich.

Warum jetzt aber diese miserable Bewertung von mir ? Ich muss dazu sagen, wenn ich diesen FIlm einzeln bewerten müsste - hätte ich ihn 3 Sterne von möglichen 5 gegeben. Da er ansich trotzdem unterhaltsam war und auch die technische Umsetzung und Effekte sehr gut sind. Für mich als Star Wars Fan muss ich Ihn aber mit seinen Vorgängern vergleichen und da habe ich leider viel mehr erwartet und war dementsprechend auch sehr enttäucht.

Ich würde gerne noch viel mehr schreiben, aber meine Vorredner haben auch schon alles angesprochen. Ich verstehe den Hype nicht und ich muss leider auch sagen, dass es mit Abstand die schlechteste Episode war. Ein was gutes hat es allerdings, es ist somit noch viel Luft nach oben - und ich hoffe, dass der nächste Teil ein ganzes Stück zu legen wird.
Felix H
Felix H

16 Follower 62 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 26. Januar 2016
J.J. Abrams gelingt es mit der neuen Episode, den alten Flair wiederaufleben zu lassen und für viele nostalgische Momente zu sorgen. Leider kopiert der Film auch zu viel aus der Originaltrilogie. Ein wenig mehr neues wäre gut gewesen. Es fehlt das Innovative. Dennoch die neuen Figuren bieten viel Potenzial und sind sehr gut besetzt. Nur zwei Ausnahmen habe ich. Kylo Renn ist ohne Maske nicht mehr so furchteinflößend und schauspielerisch war das von Adam Driver auch nicht glaubwürdig. Andy Serkis Figur ist absolut albern als Oberbösewicht. Da hatte ich mir mehr versprochen. Actionsequenzen sind gut, Lichtschwertduelle ausbaufähig. Harrison Ford und Rey sind für mich die Stars des neuen Films. Aber spoiler: Harrison Fords Ermordung durch Kylo Renn
fand ich am Ende doch sehr übertrieben und unglaubwürdig.
Dennoch insgesamt ein guter Film, der unterhält, aber am Ende nicht die Erwartungen vollends erfüllen kann. Ich habe nicht unmenschliches erwartet, aber ein wenig mehr wäre möglich gewesen.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Januar 2016
Stimmt alles, was die Leute mit den wenigen Punkten schreiben. Das Drehbuch ist tatsächlich nur ein Patchwork aus den alten Filmen. Besonders in Sachen Todesstern und wie ihm mal wieder der Garaus gemacht wird. Schon fast dreist. Trotz alle dem habe ich mich aber schon mehr im Kino gelangweilt. Das Feeling vom Film hat gestimmt, die zwei neuen positiven Helden finde ich sympatisch - und dass der junge Bösewicht zwar wirklich böse, aber noch nicht so richtig mächtig ist, hatte was. Und zudem ergab sich so ein passender Abgang für Harrison Ford aus dem Franchise, bevor er endgültig zu alt ist. Auf jeden Fall war das ganze wesentlich stimmiger als die unseligen Episoden || und |||. Eine solide Grundlage, auf der man aufbauen kann. Schwächer sollte das, was nun folgt, aber nicht werden. Vor allem nicht mutloser. Soviel Mut wie Abrams mit den Star Trek Filmen sollte man mindestens aufbringen dürfen. Aber hier haben ihm wahrscheinlich zu viele reingeredet. Was wiederum verständlich ist, Disney hat schließlich ne Menge für die Rechte hinblättern müssen. In Sachen Todesstern sollten Sie aber bedenken, dass aller guten Dinge 3 ist und auch bleiben sollte.
fmebus
fmebus

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4,0
Veröffentlicht am 24. Januar 2016
Allen schlechten Kritiken zum Trotz. Star Wars wurde von Disney versprochen und Star Wars wurde
geliefert. Die Kritiker haben natürlich Recht mit der Behauptung, alles schon mal da gewesen und
dann sind da auch noch die vielen Zufälle. Ein so schlecht bewachter Todesstern, ich glaube das kennen
wir aus Episode VI. Von der Story her kann es nur noch besser werden. Trotz allem, ich habe
mich gut unterhalten gefühlt. Rein in den Kinosessel, Hirn abschalten und den Film auf sich einwirken
lassen und bloß nicht nachdenken.
Schillenium
Schillenium

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4,5
Veröffentlicht am 22. Januar 2016
Ist schwierig für mich eine Rezension für einen Film zu schreiben, dessen Franchise mich begeistert, seitdem ich wirklich aufmerksam Filme schauen kann.
Ich habe damals als kleiner Junge noch „Krieg der Sterne“ auf Video 2000 geschaut, zu der Zeit hat Greedo noch das bekommen, was er verdient hat. Aber die Nostalgie mal bei Seite.

Grundsätzlich ist mir auch egal, wem, welches Unternehmen gehört, zumal Disney mehrfach bewiesen hat, dass es ausgezeichnet unterhalten kann. Als ich hörte, dass Star Wars fortgesetzt wird, schlug mein Herz höher und ich hatte nur einen sehnlichen Wunsch: „ Jar Jar Binks muss sterben!“ …Nein , nur Spaß (Irgendwie aber auch nicht).
Ich wollte nicht, dass George Lucas den Film macht. Versteht mich nicht falsch, Episode 4 war klasse! Zu damaliger Zeit tricktechnisch und erzählerisch eine Vision. Aber Lucas hat den Blick für den Zuschauer verloren, die Prequels waren in der Reihenfolge von mäßig über "in Ordnung" bis gehobenes Mittelmaß. Lucas ist einfach kein guter Regisseur, aber ein erstklassiger Geschichtenerzähler.

Abrams ist einfach die perfekte Wahl, lediglich Spielberg wäre noch eine ähnlich gute Alternative gewesen. Abrams Vita weist einige gute Filme auf, sowohl als Produzent (Cloverfield) als auch als Regisseur und Drehbuchautor ( Star Trek, Super 8). Mit Star Wars 7 hat er sich meiner Meinung nach endlich die Reputation erarbeitet, die er verdient.
Wobei man da sagen muss, dass man irgendwie das Gefühl hat, dass er sich explizit für dieses Projekt zuviel Arbeit aufgehalst hat. Von der Inszenierung ist Star Wars 7 gut, aber teils holprig. Der Schnitt ist nicht immer elegant gelöst, die beiden Damen die als Cutter (Maryann Brandon, Mary Jo Markey) geführt sind, trifft da sicher nicht allein die Schuld (vor allem weil es handwerklich solide ist), aber dennoch glaube ich , dass das auch besser geht. Woher die Oscar Nominierung rührt, ist mir ein Rätsel.
Wo ich dann auch gleich den rasenden (Falken-)Übergang zur technischen Seite des Films schlage. Die Kamera (Daniel Mindel) ist gut, es sind einige schöne Einstellungen dabei. Dennoch nichts was einem den Boden unter den Füßen wegschlägt. Das hat Mr. Mindel für andere Regisseure schon aufregender gestaltet (für Scott bei "Domino" oder Stone bei "Savages") und auch für Abrams hat er schon interessantere Arbeit abgeliefert (Star Trek: Into Darkness).
Was die Tontechnik angeht ist das ganz großes Blockbuster-Kino. Score, Sound und Sound-Edit sind wirklich überragend und zurecht Oscar-nominiert. Sollte ich Prognosen abgeben wollen, wären das die beiden Academy Awards die SW7 auch bekommt. Mach ich aber nicht…
Die visuellen Effekte sind ebenfalls grandios, allerdings sollte man da auch den Anspruch an das Franchise haben, dass ILM nicht mehr oder weniger macht als Standards zu setzen. Was den Fan begeistern sollte ist der Wechsel vom Bluescreen und CGI Wahnsinn zu „realen“ Bühnen- und Szenenbildern. Eine Entscheidung die zur Atmosphäre des Films positiv beiträgt.
Kommen wir zu den storytragenden Teilen des Films, das Drehbuch ist sicher einer der größten Streitpunkte. Aber bemühen wir mal einen bildlichen Vergleich, ich habe mit Episode 4 ein echt cooles Auto gestartet (so eine Mischung aus De Lorean und Batmobil), nehme mit den folgenden Filmen mal so richtig Fahrt auf und steuere mit der Prequel-Trilogie auf eine Wand zu. Mit Episode 3 schaffe ich es gerade noch die Karre zum stehen zu bringen, bevor ich es an die Wand gesetzt hab. Also was spricht dagegen , das Auto nach dem Anlassen erstmal ordentlich zurück zu setzen und Anlauf zu nehmen. Natürlich ist das alles auf „Vernunftbasis“ und Wortspielkönige würden jetzt sagen, wieso durchbricht man die Mauer nicht einfach. Weil die Chance eben groß gewesen wäre, dass der Schwung nicht gereicht hätte. Ich bin ein Unterstützer des Drehbuchs von Arndt, Abrams und Kasdan. Es ist wie Han zu Chewie gesagt hat, wer mit „Eine neue Hoffnung“ groß (oder in meinem Fall nur älter)geworden ist, der „ist wieder zu Hause!“ .
Abgesehen von manchmal ulkigen Dialogen (diplomatisch ausgedrückt) ist das gesprochene Wort gut eingesetzt. Ein absoluter Hit ist der für einen Star Wars Film „neue“ Humor. Weit, weit weg vom Jar Jar Binks Slapstick, eine absolute Wohltat, bereits die erste Szene zwischen Poe Dameron und Kylo Ren bietet diese unerwartete Situationskomik. Gewagt und Gewonnen…Humor der sich eher an den „Guardians of the Galaxy“ orientiert, denn am vorhergehenden „Star Wars Lore“.

Die Schauspieler sind durchweg hervorragend gecastet, Oscar Isaac als „neuer“ Han Solo und Harrison Ford als eben Han Solo, sehr gut. Auch wenn Isaac sicher etwas mehr Leinwandzeit gut gestanden hätte. Daisy Ridley und John Boyega machen Ihre Sache sehr gut, absolute Sympathieträger.
Ich persönlich finde Adam Driver fantastisch als Antagonist Kylo Ren. Wer jetzt berechtigterweise sagt, dass unter dem Helm aber ein Milchbubi steckt, stimmt…aber visueller hätte man die Diskrepanz zwischen dem „dunklen“ Kylo Ren und dem innerlich zerrissenen, eher verletzlichen Alter Ego gar nicht erfassen können. Und meine Vermutung ist, dass Adam Driver in den nächsten Jahren noch etwas älter wird (gewagte These), womit dann auch seine Entwicklung als dunkler Lord optisch für alle Zweifler „greifbarer“ wird.
Der restliche Cast ist gewohnt gut, aber der nicht ganz so heimliche Star des Ensembles ist der neu eingeführte Droide BB-8. Dieser erweitert Asimovs Gesetze um ein weiteres:“Roboter haben Menschen zu unterhalten!“ Was 3PO und Erzwo als dynamisches Duo in den vorigen Episoden erledigten, macht der murmelige Blechball komplett allein. Der beste Sidekick seit Leo Getz!

Ich habe lange überlegt ob ich für einen Star Wars Film eine Rezension verfassen soll, schließlich wettet man beim Oddset auch nicht auf seinen Lieblingsverein. Aber die Gedanken zu einem Film der mich meinem Lieblingsfranchise wieder sehr viel näher gebracht hat, wollte ich gern loswerden.

Fazit: Wäre Star Wars eine Beziehung, wäre Abrams als Eheberater erfolgreich gewesen. Ich kann wieder lieben, möge die Macht mit Euch sein!
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 21. Januar 2016
Wie so viele Fans habe ich seit der Ankündigung sehnsüchtig auf Teil 7 gewartet. Um so größer war meine Enttäuschung beim Verlassen des Kinosaals. Warum? Wenn man den Film in wenigen Sätzen zusammenfast, -junger Mensch lebt auf einem Wüstenplaneten, will aber eigentlich von dort weg, kommt in Kontakt mit einem Droiden, der äußerst wichtige Informationen besitzt, die unbedingt an die richtige Seite geliefert werden müssen, den aber auch die Gegeseite unbedingt will; beide entkommen mit dem Millenium Falcon vom Planeten, fliegen aber nicht direkt ihr Ziel an, kommen in Probleme und es kommt zum Kampf; die böse Gegenseite hat eine ultimative Waffe etwickelt und will damit der Gegenseite den finalen Todesstoß versetzen; die Guten setzen sich, zwar deutlich unterlegen, zur Wehr und können in letzter Sekunde die Gefahr durch die Zerstörung der Waffe abwenden. Ach ja, eine ältere Person der guten Seite stirbt durch ein Lichtschwert und der junge Mensch vom Wüstenplaneten ist stark in der Macht ohne bisher davon zu wissen. Noch mehr Gemeinsamkeiten? Kein Problem: Die rechte Hand des bösen Oberbosses trägt schwarz und eine Maske und ist natürlich mit dem Menschen vom Wüstenplaneten verwandt, das wird zwar hier nicht expliziert genannt, wird aber mehr als deutlich. Weiterhin wird die Superwaffe ersteinmal an einem bewohnten Planeten getestet. Mit dem Film sind meine schlimmsten Befürchtungen bzw. J.J.Abrams Wirklichkeit geworden. Erst verhunst er Star Trek mit seiner Neuauflage und jetzt Star Wars. Die Effekte sind super, die Landschaften mit den abgestürzten Sternenzerstörern ebenso. Nur, warum hat ein so gewaltiger Kampf über einem Wüstenplaneten stattgefunden? Der Film ist insgesamt schön anzuschauen, das Auftauchen alter Charaktere ist lobenswert, aber wenigstens etwas Fantasie hätte ich dem Drebuch- und Regisseurmannschaft schon zugetraut. Als Fortsetzung fehlt dieser Film ganz klar durch.
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