Star Wars 7: Das Erwachen der Macht
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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 9. Januar 2016
Mein größtes Filmerlebniss seit Matrix.
Wir waren zu fünft im Kino und alle waren begeistert.

Die Schauspieler, die Storry, der Flow, die Technik und die Nostalgie - alles top.

Ich hatte vorher keine Erwartungen und habe auch keinen Trailer geschaut und mich gar nicht über den Film informiert. Es ist länger her, dass ich die anderen Star Wars Filme gesehen habe. Aber für Episode VII muss man diese noch nicht mal vorher gesehen haben.

Die meisten Kritikpunkte der anderen kann ich nicht teilen. z.B. bzgl. des Bösewichts. Ich finde der ist richtig gut charakterisiert, aber von einigen Leuten hier nicht richtig verstanden. spoiler: Den Helm trägt er, weil er Darth Vader nacheifert. Er hat aber eine gespaltene Persönlichkeit, hat auch weiche Seiten.

Einige kritisieren auch die Handlung beinhalte zu viele Zufälle, aber ich finde gerade bei StarWars lässt sich das mit der Macht erklären, die nach Gleichgewicht strebt. Insgesamt sollte man in solchen Filmen die Logik sowieso nicht überbewerten. Die für jeden nachvollziehbare Logik gibt es sowieso nicht und wäre ja auch langweilig.
Den Humor im Film finde ich manchmal etwas übertrieben, an anderen Stellen wiederrum sehr gut.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 8. Januar 2016
Als ich aus dem Kino kam hatte ich auch gemischte Gefühle weil mich der Film einfach nicht so sehr berührt hat wie die Original Trilogie. SPOILER: spoiler: Vor allem der Filmtod von Han Solo kam bei mir emotional nicht so sehr herüber und ich dachte mir zunächst, wie man so einen Charakter wegwerfen kann?
Aber mit etwas Abstand muss ich sagen, dass der Film - auch wenn er dramaturgisch wohl kein Meisterwerk ist - tolle Voraussetzungen für die Fortsetzungen schafft und handwerklich absolut überzeugen kann. Alleine die tollen Kulissen, Soundeffekte und Szenenbilder versetzen mich als Zuseherin zu 100% stimmig in die Star Wars Welt.

Die neuen Charaktere sehe ich unterschiedlich. Ich halte den Charakter von Kylo Ren für sehr gelungen, weil einfach noch viel über ihn erzählt werden kann und er sich deutlich von dem abhebt, was wir bisher von den Jedi/Sith gesehen haben.
Rey fand ich als eigentlichen Hauptcharakter eher nur durchschnittlich, aber vielleicht ist ihr Charakter auch noch ausbaufähig.
Finns Geschichte war für mich wiederum recht gut, ist jedoch mit dem Film schon weitestgehend erzählt, da bin ich gespannt, was den Autoren noch einfällt.

spoiler: Für mich hat aber in dem Moment als Harrison Ford auftrat, Han Solo die Handlung an sich gerissen. Darum finde ich es auch einen guten Kniff ihn sterben zu lassen, weil ich mir vorstelle, dass eine Wiedervereinigung von Luke und Han einfach zu viel gewesen wäre und alle anderen Charaktere zu Nebenakteuren gemacht hätte. So ist der Weg frei für neue Gesichter und man hat dem Charakter von Kyol Ren gleichzeitig mehr Tiefe gegeben.


Insgesamt empfand ich den Film also als grundsolide und denke insbesondere, dass er eine großartige Basis für seine Fortsetzungen ist, weil er genug Fragen aufgeworfen, Interesse geweckt und Handlungsstränge begonnen hat. Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf Episode VIII!
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 8. Januar 2016
Also ich habe mich sehr Auf diesen Film gefreut, wie wahrscheinlich die meisten von euch. Doch ich wurde leider mehr als nur enttäuscht. Langweilig, kopiert von alten Teilen der Reihe, keine eigenen Ideen, sehr schlecht umgesetzt, spoiler:
nachdem der Bösewicht seine Maske abnimmt verliert er sein Charisma und wirkt kaum Furcht einflößend. Der letzte Kampf zwischen der Tochter von Luke und von han solo ist ein Witz. Das schreibe ich aus dem Grund, da er inzwischen Schüler ist und viel Ahnung von der Macht hat und die Rain zum ersten Mal die macht überhaupt nutzt und weiß das sie es kann, macht den von der dunkeln Seite fast platt mit dem Laser Schwert, das was sie zum ersten in den Händen hält. Sehr unlogisch alles. Gibt viele solche Logik Fehler.

Mein Fazit: der Film hat leider nichts, was so positiv ist, das man über sovieles was schlecht war schön reden könnte.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 8. Januar 2016
Mein Gott was war den bitte DAS ??? Das waren die Worte die ich im Sinn hatte, als ich aus dem Kino kam. Ich meine wie schlecht kann man einen Film machen für den man 1. Ein riesen Budget hat und 2. tausende guter Storymöglichkeiten. spoiler:


Zu erst zu den guten Sachen: Daa ist der Anfang wenn die Schrift einfliegt mit dem Star Wars Theme ! So das wars

Negativ: Alle Charactere bis auf Finn und Solo vorallem Rey ist einfach nur schlecht, ich kaufe ihr das alles einfach nicht ab. Nach dem sie von der Macht erfahren hat, kann sie besser mit ihr umgehen als Luke, Vader und Yoda zusammen. Und Ben Solo der Enkel von Vader ist ja ein Witz, die hätten ihn solange die Maske tragen lassen sollen, bis den eingefallen ist, was die gutes aus dem rausholen können. Solange er die Maske auf hatte fand ich ihn interessant aber als er die ab hatte und angefangen hat so einen Bullshit zu quatschten dachte ich mir, Vader dreht sich bestimmt ihm Grab um. Die Negativliste könnte noch über zwei Seiten gehen aber ich möchte euch das ersparen weil es schon einige Male hier thematisiert wurde.

Lucas hatte recht der Film ist der schlechteste SW ich würde sogar sagen das der Film in meine persönliche Top Ten der schlechtesten Filme aller Zeiten kommt.

Wenn Disney da nicht ne Schippe ach was rede ich da eine Baggerschaufel drauf legt sehe ich Schwarz für die Star Wars Zukunft.

Ich frage mich nur woher diese positiven Bewertungen kommen ?!
Helschmi
Helschmi

1 Follower 10 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 7. Januar 2016
Der Film ist optisch toll gemacht aber die Story ist leider mau.
Toller Retrofaktor aber den Machern fehlte offensichtlich der Mut für einen innovativeren Plot.
Die letzten drei, sehr misslungenen Episoden werden glücklicherweise fast komplett ausgeblendet.
Die Schauspieler machen allesamt einen guten Job und sind auch gut besetzt worden.

Man wird hier nicht enttäuscht verlässt das Kino aber ohne den "Gewissen Zauber", wie ich es mir insgeheim doch erhofft hatte.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 7. Januar 2016
Also der Hype über diesen Film ist sehr überzogen und die Medien haben ihr übriges getan.
Alles schon einmal gesehen neu ist vieles aber keine Star Wars Magie.
Dazu kommt der sehr schlechte Adam Driver hinzu.
Selbst die Prequels Von Lucas waren besser.
Fehlte nur noch Donald Duck und Mickey Mouse.
Zuletzt hatte sogar George Lucas den Film hart kritisiert.
Joel4
Joel4

7 Follower 29 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 15. Januar 2016
Unter Star Wars Fans ist George Lucas die wohl mit meist diskutierte Person in der Galaxy. Huldigt man ihn nun für die Originaltriologie oder steinigt man ihn für die verhassten Prequels. Unabhängig von dieser Frage hat George Lucas mit den Prequels etwas versucht, Innovation in diese Welt zu bringen. Genau diese Innovation fehlt dem neuen Star Wars Film. Mit der Ankündigung von J.J. Abrams, den Geist der Originalfilme wiederaufleben zu lassen, ließ J.J. Abrams Fanherzen höher schlagen. Doch gerade hier liegt das Problem von Star Wars: Das Erwachen der Macht. Der Geist der alten Filme lebt zweifelsohne auf, jedoch fühlt es sich nach der Vorstellung eher an, als hätte man den Film bereits gesehen. Einzelne Querverweise sind schön und gut, doch gerade wenn es zur riesigen Starkillerbase kommt, ist es ärgerlich, dass ein zentrales Element mehrerer Filme hier nun wieder verwendet wird. Sieht man von diesem Ärgernis ab, ist Star Wars 7 jedoch ein starker Film. Allen voran die neuen Charaktere Rey und Finn beeindrucken hier. Daisy Ridley und John Boyega zeigen hier eine starke Chemie untereinander und überzeugen schauspielerisch auf ganzer Linie. Auch Harrison Ford ist eine absolute Bereicherung für den Film. Nach zuletzt eher lustlosen Auftritten in anderen Filmen sprüht er hier mal wieder vor Spielfreude. Leicht zurück bleibt dagegen Oscar Isaac als Pilot Po Damaron. Er macht seine Sache ebenfalls gut, ist jedoch nur ein blass bleibender Nebencharakter. Auf der dunklen Seite kann Kylo Ren als Hauptbösewicht dagegen nicht voll überzeugen. Wird er noch von einer geheimnisvollen und unheimlichen Aura getragen, wird diese durch das Abnehmen der Maske schlagartig genommen. Man nimmt Adam Driver zwar seinen Identifikationskonflikt ab, jedoch wirkt er nicht wirklich wie ein starker Sithlord.

Alles in allem ist die Wiedergeburt von Star Wars an sich gelungen, da man Teil eines spaßigen und atemberaubenden Spektakel wird, jedoch fällt die Story als zu simpel und plump ab und nimmt dem Film ein bisschen die Innovation, die es gebraucht hätte, um aus Star Wars 7 einen richtig guten Film zu machen.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 6. Januar 2016
Was haben schwarze Ganzkörper-Lack-Kluften, Masken, Machtspiele, große Lichtschwerter und extreme Körperbehaarung gemeinsam?
Manch einer wird jetzt antworten: die eher unglückliche Entdeckung von Onkel Ungers und Tante Michelles „Folter-Keller“ auf der Familienfeier letzte Woche.
Echte Kenner wissen natürlich sofort: Die Rede ist von STAR WARS!

Mit Star Wars-The Force awakens (hoch-hallenserisch ausgesprochen De Foors eweekns) steht jetzt 10 Jahre nach Ende des letzten Teils die lang ersehnte Fortsetzung ins Haus.
Die meisten Zuschauer sind mittlerweile erwachsen, aus den süßen kleinen Anakins von damals sind Darth Vaders geworden und kaum einer erinnert sich noch an alle Handlungsstränge und Charaktere.
Schnell wird so bei der Wikipedia-Suche noch mal Grundwissen aufgefrischt, z.B. dass Han Solo nicht mit Luke, sondern dessen Zwillinggschwester Leia zusammen war, der „Todesstern“ nicht nur eine Lampe von Ikea und der fette grüne Berg Fleisch nicht Jar Jar Bings ist.

Hier käme jetzt das obligatorische „Achtung,Spoiler“, man will ja nicht zu viel vom Film verraten.

Doch Hand aufs Herz: Star Wars ist ein Film, den nicht nur du bereits gesehen hast,sondern deine Schwester, dein Bruder, deine Oma,deren Großcousinen dritten Grades und Tante Petras Deutsche Dogge James. Und das drei Mal.

Wer wider Erwarten doch „Der Macht“ des Gruppenzwangs widerstanden hat, kennt mindestens eine Person im Umfeld, die zur Mitternachtspremiere Anzug und Krawatte gegen schwarzen Umhang und Maske getauscht hat.

Doch wird The Force awakens auch seinem extremen Hype gerecht?

Findet es heraus!

Sandiges Ödland, ein Dorf inmitten einer Wüste. Ein Überfall geschieht. Ein alter Mann wird ermordet, ein weiterer als Geisel genommen- die Eröffnungsszene von The Force Awakens,
oder aber auch der eher unglücklich endende Trip einer Gruppe Leute, die mal wieder nicht auf der Seite des Auswärtigen Amt nach aktuellen Reisewarnungen für entlegene Gegenden der Wüstengegend Tunesiens ohne landeskundigen Führer geschaut hat.

spoiler: Schnell erfahren wir, dass es sich bei dem Entführten um Poe Dameron, einen jungen Widerstandskämpfer und Spitzen-Piloten handelt. Er ist Besitzer eines Roboters namens BB-8, der eine Karte zu Luke Skywalker, dem Typen mit der Macht aus dem letzten Teil, gespeichert haben soll. Dies entgeht auch dem jungen Sturm-Truppler FN-2187 nicht, der unzufrieden mit seinem Job auf der schnöden Raumstation ist, auf der es nie WLAN gibt und sich neu orientieren möchte auf dem Arbeitsmarkt. So entschließt er sich, Poe aus der Obhut des bösen Darth-Vader-Verschnittes Kylo Ren (zu hoch-hallenserisch Geilo Renn)zu befreien und gemeinsam mit ihm vor der ersten Ordnung zu fliehen. Wer oder was genau die erste Ordnung ist, ob es überhaupt noch eine zweite oder dritte gibt,darüber wird der Zuschauer im Dunkeln gelassen. Poe erkennt, dass FN-2187 ein Name ist, für den man früher in der Grundschule verprügelt wurde und tauft unseren tapferen Helden kurzerhand um: Finn! Ein einfacher Name ohne dreifachen Beinamen, an dem sich manch frisch gebackene Eltern ein Beispiel nehmen könnten. Bei der Flucht und Anflug auf den Wüstenplaneten klappt jedoch nicht alles so wie geplant. So stellt sich heraus, dass Finn nur Führerscheinklasse B besitzt und zudem noch nie Automatik-Getriebe geflogen ist. Der Wüsten-Planet ist ein Slum, in dem viele Bewohner ihre galaktischen Brötchen damit verdienen, Schrottteile zu sammeln und zu verkaufen. Hier lernen wir auch unsere dritte Protagonistin kennen, Rey, ebenfalls jung, ebenfalls Schrottsammlerin. Nur mit Speer und LSF50+ bewaffnet, trotzt sie mit perfekt weißer Haut dem ärmlichen Dasein und Gamma-Sonnen-Strahlung. Bis sie Roboter BB-8 aus den Händen eines Schrott-Diebes rettet. BB-8, den man zu Recht als Sympathie- und zukünftigen Oscar-Träger bezeichnen kann, wird mittlerweile von der ersten Ordnung als Gesucht ausgeschrieben und folgt fortan Rey. Die Geschichten unserer drei Protagonisten überschneiden sich, als der abgestürzte Finn und Rey sich auf dem Trödelmarkt um die Ecke treffen(Pilot Poe ist vermeintlich bei der Explosion umgekommen). Doch das Kennenlernen wird auch hier durch das Eintreffen feindlicher Schiffe der ersten Ordnung gestört, was unsere Helden zur Flucht in einem ausrangierten Flugschiff ohne TÜV und grüner Plakette zwingt. Dies entgeht der Ersten Ordnung, dem Ordnungsamt der Galaxis, nicht, die gerade Frühschicht haben und Knöllchen verteilen wollen. Zum Glück bekommen unsere Protagonisten Unterstützung vom mittlerweile ergrauten Han Solo und seinem immer noch braunen haarigen Begleiter Chu Baca, bei dem die Autorin zu faul war, die Schreibung zu googeln. Das weitere Geschehen treibt die Protagonisten zu immer weiter entfernten Planeten und Szenen, die sich perfekt dafür eignen, mal kurz die Toilette aufzusuchen. So schlägt Han Solo vor, eine alte Freundin zu besuchen, um Hilfe zu erbitten. Han Solo ist der Typ Freund, der nie anruft und sich erst Jahre später bei dir meldet, weil er irgendwo irgendwann mal ein Lichtschwert bei dir vergessen hat, oder einen Roboter bei dir verstecken will. Eben typisch Mann! Die erste Ordnung schlägt wieder zu und irgendwie gelangt die Truppe auf einen Planeten, für dessen Witterungsbedingungen sie nicht gepackt hat- ein Eisplanet. Wir erfahren, dass Rey die Macht hat, Kylo Ren besser seinen Helm aufgelassen hätte und die erste Ordnung mit Hilfe eines gigantischen Todessterns sämtliche Planeten im Umkreis vernichten will. Gespeist wird diese „Waffe“ durch eine Sonne. Die Truppe muss nun den Todesstern vernichten, bevor „die Sonne“ komplett ausgesaugt ist und erlischt. Auf Fragen, ob und in wie weit eine sterbende Sonne einfach verschwinden kann, ohne dass die umliegenden Planeten(z.B. die, auf denen sie sich gerade aufhalten) davon vielleicht eventuell ein kleines bisschen in Mitleidenschaft gezogen werden, darauf wird nicht eingegangen.

Wie der Film endet, wird nicht verraten.
Das müsst ihr schon selber...ach, was rede ich, ihr habt ihn doch eh alle schon gesehen und wer nicht: auf welchem Planeten lebt ihr eigentlich?!
slim95_
slim95_

9 Follower 31 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2016
Der Film hat meine Erwartungen erfüllt. Interessante neue Charaktere, viel Humor, Action und einige sehr emotionale Momente. Die Schauspieler sind stark, besonders Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac und Adam Driver. Die Chemie zwischen ihnen stimmt auf jeden Fall.
Die Optik ist spektakulär, das 3D kommt hervorragend zur Geltung. Kamera (besonders in den Flugszenen!) und Sounddesign sind herausragend.
Meiner Meinung nach sind außerdem die Entscheidungen, die im Hinblick auf die Story getroffen wurden, fast immer die richtigen gewesen. Bei dem Anfang einer Trilogie sollten einfach einige Fragen offen bleiben. Schließlich kann es nur so zu Diskussionen und Spekulationen kommen und wirklich jeder will wissen, wie es weitergeht. Das macht doch auch den Reiz eines Kinoganges aus.
Allerdings hat der Film auch ein paar Schwächen. So ist er in mancher Hinsicht zu retro. Das betrifft in meinen Augen vor allem die altmodischen Überblendungen, die mich immer wieder aus der Handlung gerissen haben, und zwei wesentliche Plotpoints. Achtung Spoiler: spoiler: Zum einen die Starkillerbase und die dazugehörige Planetenzerstörungsszene, zum anderen, dass der Aufhänger für die Handlung wieder dieselbe ist wie bei Episode 4. Wieder ist ein Droide der Schlüssel und wieder haben wir unsere Hauptfigur, die in ärmlichen Verhältnissen auf einem Wüstenplaneten lebt und von dort aus die klassische Heldenreise antritt.

Das ist das Star Wars-Universum. Es gibt so viele tolle Planeten und Raumschiffe, die man hätte erkunden können. Stattdessen setzt man lieber auf Altbewährtes. Im Falle der ersteren: Wüste, Wald und Eis, letztere beschränken sich auf Tie-Fighter, X-Wings, Sternenzerstörer und den Millennium Falken. Auch der Soundtrack verpasst die Chance, eigene Akzente zu setzen und das bei einem so großartigen Komponisten wie John Williams. Außer Reys Thema bietet der Soundtrack nur Variationen längst bekannter Themen.
Zugute halten muss man dem Film aber, dass er einige Überraschungen bereit hält. Hier war das Marketing geschickt und hat nicht zu viel verraten. Ganz im Gegenteil: es hat uns in mancherlei Hinsicht auch auf falsche Fährten gelockt, was im Jahr 2015, wo die Trailer zu Terminator Genysis und Southpaw den ganzen Film gespoilert haben, wirklich toll und bemerkenswert ist.
So bleibt abzuwarten, was Star Wars für uns in den nächsten Jahren bereithalten wird. Dieser Film war jedenfalls ein sehr guter Auftakt für eine neue Generation von Star Wars Filmen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2016
Ich bin ein absoluter Star Wars Fan und war sehr gespannt drauf wie dieser Film war. Und ich bin sehr positiv überrascht worden. Viel Action und sehr gute Sprüche die einen immer wieder zum Lachen bringen:-)
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