Unbroken
Durchschnitts-Wertung
3,6
115 Wertungen

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BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 16. September 2017
Das muß ich Angelina Jolie lassen: auch wenn sie sich gerne in den Klatschspalten tummelt oder wegen sonstigen Promidingen in der Presse tummelt, bei ihren Regiearbeiten vermeidet sie Massentauglichkeit. Sie erzählt kleine, intime Geschichten in radikaler Ehrlichkeit und fernab von Glanz und Promikult. Auch in diesem Film hab ich lediglich „Terminator“ Darsteller Jai Courtney in einer Nebenrolle erkannt, sonst ist der Film komplett mit für mich zumindest unbekannten Darstellern besetzt. Inhaltlich geht die Nummer einen ganz schlichten Weg: es wird die Biographie eines Mannes erzählt der allen furchtbaren Dingen getrotzt hat die ihm begegnet sind. Den Krieg, die Folter und all jene Sachen, egal was kommt, er steht es durch. Ende. Als Respektsbekundnis vor einem starken Mann laß ich den Film durchgehen, auch wenn ich ihn nie getroffen habe. Auch als Regisseurin macht Angelina Jolie hier einen sehr soliden und guten Job – nur eben inhaltlich ist der Film für mich eine sture Reise eines strammen Kerls der eine furchtbare Horror-Tortur durchlebt. Mich stört nur: was nützt sein eiserner Überlebenswille wenn er wie in einer Szene ins Mehr springt und sich duckt vor den Kugeln eines ankommenden Flugzeugs? Da ist es nur eine Frage des Glücks. Trotzdem: abseits von Unterhaltung bringt Jolie einen starken und krassen Film über einen bemerkenswerten Mann der (sofern die Geschichte so wahr ist) es sicherlich verdient hat.

Fazit: Plotarmes Leidens-Biopic, bewegend und schmerzhaft, aber irgendwie nur eine Aneinanderreihung von scheußlichen Szenarien
Daniel P.
Daniel P.

89 Follower 227 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 20. November 2016
Das top Potenzial in dieser Geschichte wird gnadenlos nicht genutzt. Einfach nur Standard und gefühlt schon fünfmal gesehn. Teilweise sogar ein wenig zuviel des Guten. Insgesamt bleibt es jedoch gerade so annehmbar.
GamePrince
GamePrince

14 Follower 57 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 29. Juni 2016
Wenn Schauspieler den Platz wechseln und plötzlich hinter statt vor der Kamera Platz nehmen, ist Skepsis angebracht. Denn egal wie gut oder schlecht man schauspielern kann, Regie führen ist etwas ganz anderes.
Ryan Gosling hat zum Beispiel auch sein Glück hinter der Kamera versucht, musste aber den Kinostart seines Films "Lost River" aufgrund vernichtender Kritiken absagen.
Angelina Jolie macht hingegen einen wirklich guten Job auf dem Regiestuhl.

Ihr Film überzeugt nämlich von Anfang an mit einer interessanten weil wahren Geschichte, welche zwar einseitig erzählt wird (später mehr dazu) aber nicht glattpoliert wurde sondern die Ereignisse zeigt wie sie waren.
Egal ob es die Gefechte in luftiger Höhe, der Absturz im Meer, der Kampf ums Überleben auf dem Meer oder letztlich die Ereignisse im Gefangenenlager sind.
Man sieht das Leiden, fühlt und hofft mit den Beteiligten ohne dabei den Faden zu verlieren.

Der Film packt nämlich von Anfang bis Ende, auch wenn er zwischendurch ein paar kleine Längen hat, welche aber kaum auffallen.
Was aber negativ auffällt, sind die vielen Zeitsprünge. Denn vor allem am Anfang wird innerhalb weniger Minuten so oft der Zeitraum gewechselt, dass es schnell nervig wird.
Mal sehen wir den Krieg, dann die Jugend, dann wieder Krieg, dann wieder zurück und wieder vor - ich dachte schon das nimmt gar kein Ende.
Allerdings bekommt man so einen umfangreichen Einblick in das Leben von Louis Zamperini und baut eine emotionale Bindung zu ihm auf, wodurch sein Leiden und vor allem sein Wille zu überleben für den Zuschauer greifbarer wird.
Dazu kommt noch gute Musik im Hintergrund wodurch die dramatischen Szenen gut abgerundet werden.

Was dem Film allerdings fehlt ist ein Blick über den Tellerrand hinaus.
Man sieht die Amerikaner nämlich die ganze Zeit nur als arme Opfer, die im Gegensatz zu den ganz ganz bösen Japanern nie schlechtes tun.
Dadurch wird die Geschichte auch irgendwann eintönig, da man vor allem in der zweiten Hälfte nur noch das Leiden sieht.
Zwar wird mit den Gefangenen immer etwas anderes angestellt und optisch wird generell viel geboten, aber im Grunde sieht man immer nur Schmerz und Leiden und Schmerz und Leiden ohne dass sich in der Geschichte etwas weiterentwickelt - abgesehen natürlich vom Verlauf des Krieges, was aber nicht gezeigt wird.
Am meisten vermisst habe ich Dialoge und Geschichten unter den Gefangenen - ähnlich wie bei "12 Years a Slave", wo diese Gespräche den Charakteren mehr Tiefe verleiht haben, was hier leider fehlt.
Man denkt dass sich die Gefangenen mal wehren, irgendwas planen oder von sich erzählen.
Jedoch halten sich die Gespräche unter den Gefangenen so sehr in Grenzen, dass man quasi nur diese eine Leidensgeschichte erzählt bekommt und Drumherum fast alles zu kurz kommt.

Aber eben diese eine Geschichte wird so gut erzählt und gezeigt, dass sich der Film auf jeden Fall lohnt, auch wenn er nicht perfekt/großartig ist.

Fazit:
Sehr packendes Kriegsdrama das viel Schmerz und Leiden zeigt, dabei aber vergisst im Hintergrund eine größere Geschichte zu erzählen.

Wertung: 4 von 5 Sternen
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 10. Juni 2016
Also ich kann mit dem Film bis auf das "halte durch und alles wird gut" nicht all zu viel anfangen. Man kann den Streifen eigentlich nur Leuten empfehlen die andere Personen gefühlt 5h lang leiden sehen wollen. Das macht allerdings ein Torture Porn Streifen um Längen besser...
SK10
SK10

18 Follower 86 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 2. Dezember 2015
Der Erste Film von Angelina Jolie Pitt als Regisseurin gleicht einem Meisterwerk. Natürlich liefert die wahre Geschichte von Louis Zamperini sehr viel Material für ein biografisches Drama während des 2. Weltkrieges, doch die Umsetzung ist absolut gelungen. Eine ganz starke Leistung liefert Jack O´Connell (United) ab, der die Hauptfigur "Louis Zamperini" absolut authentisch verkörpert.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 27. Mai 2015
[…]Jolies Film ist eine polierte Lackschicht über inhaltlicher Mattheit, die zweite Regiearbeit der humanitär engagierten UN-Sondergesandten nach dem Jugoslawien-Bürgerkriegsdrama „In the Land of Blood and Honey“ ist versiert inszeniert, mit der Konzentriertheit und dem Bilderbewusstsein des großen Eastwood vorgetragen, der Jolie in „Changeling“ in Szene setze. Doch hinter Jolies klassischer Regie und Roger Deakins‘ edler Kameraarbeit entsteht neben der Verehrung als uramerikanisch prädikatisierter Charaktereigenschaften Zamperinis kein ausgefülltes Portrait, nicht von ihm, nicht von seinen Gefährten, schon gar nicht von seinen Feinden. „Unbroken“ bürdet seinem Helden von den ersten Einstellungen an einen test of will nach dem anderen auf, unter deren Bürden, Verlusten, Schmerzen und Entbehrungen Zamperini alle Wesensmerkmale entwickelt, mit denen Jolie einen geradezu christlichen Leidensweg zeichnen kann, Passionsspiele mit Soldaten in einem japanischen Kriegsgefangenenlager, Jesusposen inbegriffen.[…]Hartes Leid und ein solches Martyrium, wie Zamperini es durchgemacht hat, wird jedoch nicht nachempfindbarer, indem man es bläht bis zu Besinnungslosigkeit, sondern indem es in einem Verhältnis zu etwas steht; um Peinigung überhaupt erstmal erleben zu können will Fühlen gelernt sein und da hat „Unbroken“ über den Menschen Louis Zamperini und dessen Gefühlswelten nicht viel zu sagen. Die Darsteller, allen voran Jack O’Connell, geben noch ihr Bestes, um diesen Martermarathon zu bewältigen, der junge Brite legt sogar eine ziemlich herausragende Leistung hin, nur ist’s halt ein two-trick pony: leiden-durchhalten, leiden- durchhalten, leiden-durchhalten.[…]Torture Porn im Zweiten Weltkrieg als monodimensionales Heldenlied auf amerikanische Ideale. Technisch ist das tadellose Sterneküche, erzählerisch aber mit fadem Beigeschmack. Eine Wikipedia-Recherche genügt schon für die Feststellung, dass „Unbroken” weit facettenreicher hätte ausfallen können, so ist’s nur ein fehlgeleiteter Aufbaufilm, der mit seiner Dauerfolterdurchhalte-Narration mehr zermürbt als aufrichtet und seine bildkompositorische Schönheit den falschen Zwecken zuführt.[…]
ToKn
ToKn

2.006 Follower 962 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 23. Juni 2015
Da muss man einfach mal den Hut ziehen. Nach der Riesenenttäuschung "In the Land of Blood and Honey" hat Angelina Jolie scheinbar all ihre Fehler analysiert und bei ihrer 2. Regiearbeit richtig solide abgeliefert. Rechtzeitig die Filmrechte gesichert, das Budget zu ihrem ersten Film mehr als versechsfacht und all ihre Erfahrungen vor der Kamera auf die Sitzfläche des Regiestuhls verlagert. Es ist wie im ersten Film das große Thema Krieg und wer den Werdegang von Angelina Jolie verfolgt, wird mir beipflichten, dass auch die nächste Regiearbeit sich weiter mit diesem Thema, welches ihr sehr am Herzen liegt, beschäftigen wird. Die Story ist bekannt, weil das Buch schon sehr erfolgreich war. Der Film kann aber kein Meisterwerk sein, weil die Geschichte von Louis Zamperini vielleicht gar nicht so einmalig ist. Sie punktet natürlich durch Zamperinis Olympiateilnahme 1936. Mir persönlich gefällt, dass sich Angelina Jolie eben nicht mit allen Details ans Buch gehalten hat. Handwerklich gibt's überhaupt nichts zu meckern. Kameraführung, Maske und Szenenbild ist Top. Die Musik ist dezent eingesetzt, passt aber an den Stellen wo sie erklingt um so mehr. Schauspielerisch alle solide auf einen Level. Spricht jetzt nicht für den Hauptdarsteller Jack O'Connell, tut dem Film aber gut, dass sich keiner hervortut. Großes Lob an die Komparsen. Da passt und sitzt alles. Korinthenkacker werden natürlich finden, dass das Berliner Olympiastadion nicht wie Selbiges aussieht (vermutlich weil es keine blaue Laufbahn hat). Auch dass man gar nicht so schnell auftauchen kann wie im Film und das ein dermaßen zerschossenes Rettungsboot gar nicht zu flicken ist, war rechts und links schon zu vernehmen. Tut dem Film keinen Abbruch. Wer auf Kriegsdramen und Biographien steht, sollte sich die 137 Minuten ans Bein binden. Der Film ist definitiv sehenswert.
P.S.: Ich steh dazu, ich mag diese Frau!
papa
papa

182 Follower 319 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 20. Februar 2015
Mich hat Unbroken gut unterhalten. Wirklich langweillige Szenen gab es eigentlich nicht. Die Szenen auf dem offenen Meer sind im Nachhinein betrachtet die große Schwäche. Gerade hier spielten sich in den letzten Jahren auf der Leinwand richtige Dramen ab (z.B. Life of Pi oder All is Lost). Angelina Jolie schafft es nicht diesen Überlebenskampf packend in Szene zu setzen. Schade. P.S. Seltsamer Bartwuchs nach wochenlangem Aufenthalt auf einem Rettungsboot, oder? :) Leider fehlt mir ein wenig der Bezug zu Louis Zamperini, bin aber trotzdem der Meinung, dass Jack O'Conell eine solide schauspielerische Leistung abliefert.
CineMeg
CineMeg

61 Follower 189 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 16. Februar 2015
Gute Ansätze, viel Leidenschaft und doch kratzt der Film zum größten Teil und in fast allen Bereichen nur an der Oberfläche. Es fehlt vor allem an der Menschlichkeit in diesem Film.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 22. Januar 2015
Starkes Drama, leider durch die reine Sicht des Protagonisten etwas eingeschränkt.
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