Mein Konto
    Meine keine Familie
     Meine keine Familie
    24. Oktober 2013 Im Kino / 1 Std. 40 Min. / Dokumentation
    Regie: Paul-Julien Robert
    Drehbuch: Paul-Julien Robert
    Besetzung: Otto Mühl, Paul-Julien Robert
    User-Wertung
    3,0 4 Wertungen - 2 Kritiken
    Filmstarts
    4,0
    Bewerte :
    0.5
    1
    1.5
    2
    2.5
    3
    3.5
    4
    4.5
    5
    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe

    FSK ab 12 freigegeben

    Freie Sexualität, eine Gemeinschaft jenseits der klassischen Kleinfamilie, in der die Kinder vom Kollektiv erzogen werden und in der auch das Eigentum auf die Gruppe als Ganzes übergeht - das waren die wichtigsten Prinzipien der Kommune Friedrichshof. Gegründet wurde sie Anfang der 1970er Jahre vom Wiener Aktionskünstler Otto Mühl, zunächst war sie in der Wohnung des Initiators untergebracht. 1972 erwarben die Mitglieder dann einen alten Gutshof auf dem Lande. Auf dem Friedrichshof wuchs die Gemeinschaft dann zu einer der größten Kommunen Europas mit zeitweise rund 600 Mitgliedern an. Erst 1990, als juristische Voruntersuchungen gegen Otto Mühl eingeleitet wurden und sich zunehmend Unzufriedenheit unter den Bewohnern der Kommune ausbreitete, fand dieses Lebensexperiment sein Ende. Und als der Friedrichshof-Gründer schließlich gar wegen Unzucht mit Unmündigen verurteilt worden war, war den verbliebenen Mitgliedern der jetzt in eine Genossenschaft überführten Gemeinschaft an Aufklärung gelegen.

    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    4,0
    stark
    Meine keine Familie
    Von Lars-Christian Daniels
    In ihrem Langfilmdebüt „Die Vaterlosen“, das im Panorama der Berlinale 2011 für Aufsehen sorgte, ließ die österreichische Filmemacherin Marie Kreutzer die Nachkommen einer Hippie-Kommune am Sterbebett des gemeinsamen Vaters zusammenkommen. Kommunenkind war Kreutzer selbst zwar keines, doch schuf die Regisseurin auch ohne persönliche Erfahrungswerte eine faszinierende Indie-Perle, deren fiktive Handlung eine bemerkenswerte Sogkraft entwickelte. Ihr Landsmann Paul-Julien Robert hingegen ist tatsächlich vaterlos in einer Kommune aufgewachsen – Grund genug für den Regisseur, sich in seiner Dokumentation „Meine keine Familie“ auf eine Reise in die eigene Vergangenheit zu begeben. Das Ergebnis überzeugt ebenfalls auf ganzer Linie: Robert setzt sich in seinem Erstlingswerk, das bei der Viennale 2012 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde und auf vielen weiteren europäischen Filmfestivals
    Die ganze Kritik lesen

    Trailer

    Meine keine Familie Trailer DF 2:25
    Meine keine Familie Trailer DF
    763 Wiedergaben
    Das könnte dich auch interessieren

    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Otto Mühl
    Rolle: Himself
    Paul-Julien Robert
    Rolle: Himself
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritiken

    @PollySees
    @PollySees

    User folgen 3 Follower Lies die 12 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 15. September 2013
    Meine keine Familie (My fathers, my mother and me Ein altes afrikanisches Sprichwort sagt: „It takes a village to raise a child.“ Etwas Ähnliches hat sich wohl auch Otto Mühl gedacht, als der aus der Gruppe der Wiener Aktivisten stammende Künstler zuerst in seiner Wohnung und später auf dem „Friedrichshof“ 1970 seine Kommune gründete. Der Dokumentarfilmer Paul-Julien Robert hat sich in seinem Film „Meine keine Familie“ auf ...
    Mehr erfahren
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 21. Januar 2014
    verstörende Einsichten in "Europas größte Kommune" des Wiener Aktionisten Otto Mühl. Unbedingt anschauen. Der Film wirkt noch sehr lange nach. Unbedingt anschauen.
    2 User-Kritiken

    Bilder

    Weitere Details

    Produktionsland Österreich
    Verleiher mindjazz pictures
    Produktionsjahr 2012
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Deutsch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Ähnliche Filme

    Weitere ähnliche Filme
    Back to Top