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M. D.
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2,5
Veröffentlicht am 2. April 2026
Ein gelungener Actionfilm, der sich würdig hinter seinen Vorgängern einreiht. Die Schauspieler sind wie gewohnt in guter Form, der Schnitt ist präzise und die Actionszenen überzeugen durch ihre Dynamik. Inhaltlich bleibt der Film jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die Handlung wirkt im Vergleich zu den Vorgängern schwächer und transportiert zudem ein recht einseitiges Weltbild: Konflikte werden stark aus einer US-zentrierten Perspektive dargestellt, in der militärisches Eingreifen als selbstverständlich oder legitim erscheint, während die Gegenseite kaum differenziert beleuchtet wird. Dadurch entsteht stellenweise der Eindruck einer überheblichen Haltung, in der komplexe geopolitische Zusammenhänge stark vereinfacht und moralisch einseitig aufgelöst werden.
Der Nachfolger von "Olympus has fallen" variiert die Thematik in soweit, dass der Präsident auf einem Staatsbesuch in England gegen einen terroristischen Anschlag beschützt werden muss. Die Story ist nicht gerade neu, wird aber sehr gradlinig und spannend umgesetzt. Bei den Verwüstungen von Londons Must-sees gibt uns Babak Najafi kurz den Emmerich, widmet sich dann aber wieder dem Plot. Butler, Eckhart und Freeman agieren gewohnt solide, so, wie man auch den gesamten Film einschätzen kann. Gute Unterhaltung aber nichts Besonderes.
Teil 2 und diesmal fällt London . Die Story ist natürlich wieder gleich, ein Personschützer muss den Präsidenten schützen vor den Terroristen und dies tut er natürlich in gewohnter Action. Nicht mehr ganz so spannend wie Teil 1 da man schon annehmen kann, wie es endet aber dennoch ganz gut gemacht. Anschauen kann man sich diesen Film definitiv.
Hintergrund ist die Ankunft vieler Staatsoberhäupter zur Beerdigung des britischen Premiers. Alle wurden eingeladen außer Russland (sic!). Das nutzen Terroristen unter Barkawi (Alon Abutbul) zu einem Großangriff auf den amerikanischen Präsidenten Asher (Aaron Eckhart). Dabei wird ein Großteil Londons in Schutt und Asche gelegt. Sogar weltberühmte Landmarks fallen der Zerstörung dank digitaler Animation zum Opfer. Ziel des Angriffs ist u.a. die Hinrichtung des amerikanischen Präsidenten vor laufender Kamera. Bodyguard Banning (Gerard Butler) versucht das zu verhindern in seiner reifsten Rolle. Regisseur Najafi hat den Film mit Hochspannung beginnen lassen und sich im Verlauf noch spannungsmäßig gesteigert, weil menschliche Komponenten hinzukommen. Banning wird Vater und führt mit Ehefrau Leah (Radha Mitchell) eine glückliche Ehe. Steigerung der Spannung gelingt durch variable Einsätze der Waffen: das reicht von Bomben über die Eliminierung von Verfolgern auf Motorrädern und individuellen Duellen bis hin zu Helicopterabstürzen und einem Blackout. Die Kampfsituationen wechseln so schnell und sind dabei so unterschiedlich, dass man das Luftholen vergisst. Präsident und Bodyguard fliehen auch zu fuß. Es bleibt sogar noch Zeit für Witze: Banning zum Präsidenten, als er ihm seine Waffe gibt ‘Schießen sie auf alles, bis ich wieder da bin.‘ Präsident ‘Und wenn sie nicht zurückkommen?‘ Banning ‘Dann sind sie am Arsch!‘ Gelächter und schon überschlägt sich ihre Limousine. Ein Verräter wird entlarvt. Kameramann Ed Wild fokussiert sich bevor das Bild zumacht, auf eine mit Blut bespritzte, weiße Rose am Straßenrand. Und Morgan Freeman schwebt wie ein Fels in der Brandung als Vizepräsident über den diplomatischen Wassern.
Rassistisch, schlechte Frauenrollen, stumpf:„America, fuck yea“, unlogisch, selbstverliebt und unwitzig!
Nicht nur dass es dieses Einsatzkommando auf zwei Beinen schafft die halbe Welt zu bekämpfen, dabei noch väterliche Tipps mit seinem Chef austauscht und dabei noch den dicksten Frosch mit locken zu haben scheint, verliert sich der Film in einer Mischung aus Testosteron, Vorurteilen und kruden Erklärungsversuchen. 10 Jahre Irak, 14 Jahre Afghanistan und Regime Changes werden mit „Engagement“ für eine frei Welt deklariert. Kriegsverbrechen und ein eventuell daraus resultierendes Verständnis für den Gegner wird hier für den Zuschauer gezielt außer Acht gelassen!
Der erste Teil war quasi ein Überraschungshit da ist es umso weniger überraschend dass nun ein Sequel folgt. Mir selber hat der erste Teil vorne und hinten nicht gefallen und obendrein fand ich den Konkurrenz Film „White House Down“ besser aber Gerard Butler weißes Haus Gemetzel war erfolgreicher und scheint sich auch sonst größerer Beliebtheit zu erfreuen. Grade die Härte die mich abschreckt scheint bei vielen genau richtig anzukommen, im zweiten Teil gibt es denn auch genug davon. Inhaltlich liefert der Film genau das was zu erwarten ist: er bringt alle Überlebenden Figuren des Erstlings noch einmal zusammen und nimmt eine simple Action Dramaturgie in die er eben die vertrauten Charaktere setzt; das ist dann ein reines Szenario in London bei dem Butler und Eckhard die ganze Zeit durch das mehr und mehr zum Kriegsplatz mutierende London rennen. Es wird viel geschossen, es wird viel gestorben, das Tempo und der Action Faktor sind extrem hoch nur dummerweise übersteht der Film keine Logik Prüfung, würde man ihm eine unterziehen. Trotzdem hat es mich überrascht dass der Film so dumm er auch ist irgendwie einen hohen Unterhaltungswert und eine extreme Kurzweil hat, weil vieles so übersteigert ist dass man es einfach nicht ernst nehmen kann; ebenso durch die zahlreichen Schauwerte oder eben der knackig überschaubaren Laufzeit. Was einen aber gerade zu penetrant ins Auge springt ist neben der wieder sehr ausgefallenen Gewalt die sehr schlechten Spezialeffekte; einige Szenen sieht man ihre CGI Herkunft extrem an und das dämpft dann doch ein wenig das Vergnügen. Trotzdem dies ist kein Film für den die Leute ins Kino rennen der auf dem Heimkinosektor aber sicher mal zu einem gerne geschaut ein Standardwerk wird.
Fazit: Sequeö wie es zu erwarten war insgesamt aber doch kurzweiliger als man gedacht hätte.
[...] Das patriotische Sequel von Olympus Has Fallen erzwingt Fremden- und Ausländerfeindlichkeit, wie man es zuletzt in den faschistischen Werken der NS-Produktionen sehen durfte. Mit größter Verherrlichung werden die oberflächlich gezeichneten Terroristen vom persönlichen Sicherheitsmann des US-amerikanischen Präsidenten erstochen, erschossen und gesprengt. Zum Ende hin greift sogar das Fetischsubjekt „Mr. President“ selbst zur Waffe und übertrumpft somit die Einsatzkräfte des britischen Königreiches. Dabei wirkt ein moralisch hinterfragender Einwurf inmitten des expliziten Sadismus vollkommen deplatziert und erscheint wie ein gewissensberuhigender Sidekick seitens der Filmmacher. All das knüpft Momente zusammen, die dem objektiven Zuschauer eine grauenvolle Unbehaglichkeit bescheren. [...]
Der Film ist deutlich schlechter als sein Vorgänger. Schade, habe mehr erwartet. Meiner Meinung nach sogar recht langweilig. Die Effekte sind auf dem Niveau von 2005.