Ein Minecraft Film oder A Minecraft Movie, wie er im Original heißt, ist so schlecht, dass er wieder gut ist.
⚠️ Achtung Spoiler-Warnung ⚠️
Der Film beginnt mit einem Prolog, in dem wir erfahren, wie Steve, gespielt von Jack Black, in die Minecraft-Welt kam. Kurz gesagt, durch zwei Artefakte, die ein Portal erschufen. Wir erfahren auch, warum die Piglins die Antagonisten des Films sind. Danach lernen wir die anderen wichtigen Charaktere kennen, zuerst Garrett Garrison, alias Garbageman. Er ist ein ehemaliger bester Gamer des Jahres, betreibt aktuell einen Gaming-Laden und ist pleite. Danach lernen wir Natalie und ihren kleinen Bruder Henry kennen, die in die Stadt gezogen sind, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Dabei lernen wir auch noch Dawn kennen. Auf jeden Fall passieren mehrere Ereignisse, wodurch sie in die Minecraft-Welt gelangen. In der ersten Zeit zerstören sie ein Artefakt, und es wird wild und kompliziert, weshalb ich die Zusammenfassung hier beende.
So, das Ding beim Film ist, dass er sich selbst nicht ernst nimmt und mit der Logik von Minecraft spielt, wo vieles einfach keinen Sinn ergibt. Und das funktioniert im Film: Auf den ersten Blick wird er schlecht, weshalb ich auch die vielen 1-Sterne-Bewertungen verstehen kann. Aber wenn man anfängt, es zu verstehen, macht der Film Spaß. Es geht nicht um Logik, sondern um den Spaß daran, dass eigentlich nichts Sinn ergibt. Was ich hierbei noch erwähnen muss: Der Film hat nicht nur Elemente aus dem Hauptspiel Minecraft übernommen, sondern auch aus Ablegern wie Minecraft Legends.
Eine Sache, die definitiv positiv erwähnt werden muss, ist die Ehrung des verstorbenen Minecraft-YouTubers Technoblade.
Eine Sache, die vor allem die deutsche Synchronisation betrifft: Manche Dinge hätte man einfach im Englischen lassen können, wie "Crafting Table" oder "Flint and Steel". Genauso wie der Filmtitel selbst, "A Minecraft Movie", hätte man einfach lassen können. Ich finde, das klingt besser. Es gibt noch eine Sache die storytechnisch keinen Sinn macht, die mich persönlich extrem stört.
Wenn die Piglins kurze Zeit in die Overworld kommen können, warum lässt die Piglin-Herrscherin Steve überhaupt frei? Sie hätte das Aktefakt ja auch von ihren Truppen holen lassen können, wie später im Film.
Aber nicht so wichtig. Wie gesagt nichts macht Sinn.
Also, kurz gesagt, lasst euch auf den Film ein. Er ist nicht perfekt, aber schaltet einfach alle Logik aus und lacht über diesen absurden Film.
Ich gebe dem Film 4 von 5 Lava Chickens.
. Ich finde es bei der Story gut, dass man sich für einen Live-Action-Film entschieden hat. Animationen wären da irgendwie seltsam gewesen. Wenn aber irgendwann eine Verfilmung des alleinigen Originalspiels kommt, fände ich Animationen besser.
Und noch was man hört im Film ein Villager Deutsch spricht.