Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
hallidalli
81 Kritiken
User folgen
3,0
Veröffentlicht am 12. August 2025
Schon übertrieben das ein Autist als Supersoldat durch die Lande streift um kriminelle Organisationen zur Strecke zu bringen. Wie auch immer,. solidener Actionthriller der durch seine Stars glänzt!
"The Accountant" von Gavin O'Connor aus 2016 verfügt über eine interessante Grundidee und verfolgt die resultierende Story recht stringent und schnörkellos, vor allem aber etabliert der Film eine charismatische Filmfigur, die voller Überraschungen steckt: Christian Wolff, autistisches Finanzgenie und Geldwäscher der Großkriminellen umgibt eine geheimnisvolle Aura sowie eine herrliche Unbeholfenheit gleichermaßen. Ben Affleck ist die Rolle quasi auf den Leib geschrieben. Er braucht nicht viel mehr als diesen einen Gesichtsausdruck, um die Rolle perfekt zu meistern, und er tut dies mit einem unwiderstehlichen Charme. Neben der resultierenden subtilen Situationskomik verfügt "The Accountant" allerdings auch über ein erfrischendes Spannungslevel, beinharte Action und einen unglaublich intensiven Score aus der Feder von Mark Isham. Alle Zutaten gemeinsam, ergeben einen atmosphärisch dichten Thriller, der durch viele Rückblicke in die Kindheit und Jugend von Christian Wolff, seine Hauptfigur perfekt einführt und sie trotz ihrer Radikalität liebenswert erscheinen lässt. Hat durchaus Kultpotential.
Der Film setzt nicht so viel auf Action eher auf einen spannenden Thriller. Nur leider fand ich ihn nicht so spannend. Dafür ist Ben Affleck super und wenn es mal Action gibt, ist sie sehr gut. Die Story ist gut und hat viel zu erzählen, der Cast ist auch echt gut und es gibt schon ein paar Shootouts die echt geil sind und die auch Blut zeigen. Manchmal war ich etwas verwirrt aber es war trotzdem ein guter Film den man empfehlen kann.
Insgesamt ist es ein guter Film der gute Action, eine gute Handlung und einen tollen Ben Affleck bietet.
Etwas weniger Blockbuster- Getue hätte der intelligenten Geschichte sehr gut getan. Wenigsten hat sich der Film konsequent für seine Linie entschieden. Starker Cast, vordergründig inszeniert und gute Musik. So ist denn gute Unterhaltung geworden, die schnell vergessen ist.
Ein durch und durch spannender Thriller mit guten Actionszenen und einem Ben Affleck, der in seiner Rolle überzeugt. Handwerklich gut gemacht und trotz seiner 2 stündigen Laufzeit sehr kurzweilig. Die Handlung ist nicht die komplexeste, für einen Action Thriller aber recht ordentlich.
Für mich ist der Film einer der genialsten Filme seit langem. Ich kann gut verstehen, wenn für viele der Anfang recht langatmig wirkt, doch wer sich geduldet wird belohnt...
Ich habe diesen Film nun schon mehrfach immer mit Abstand von ca. einem Jahr gesehen und erst beim 2ten und dritten Mal kristallisieren sich all die feinen Details heraus, auf welche der Film wert legt. Es ist wie eine Kompostion und erinnert mich sehr an Kingsman, nur irgendwie realistischer und greifbarer. Ich bin sehr gespannt wie die weiteren angekündigten Teile werden, oder ob sie dem kunstvoll offen gelassenen ende eher schaden.
Fast der ganze Film ist ein spannender Reißer, obwohl schon ziemlich bald klar wird, dass der kleine Christian (später dann Ben Affleck) an einem Hochfunktionalen Autismus leidet. Er ist nicht das Genie oder der helle Wahnsinn, er ist ein wahnsinniges Genie mit einer Begabung für Zahlen. Sein Vater erkennt diese Fähigkeit und trainiert ihn zusammen mit seinem Bruder Braxton (Jon Bernthal) in allen möglichen Kampfsportarten. Christian arbeitet freiberuflich und findet für Großkonzerne Lücken im System mit Milliardenverlusten. Parallel dazu laufen die Ermittlungen der Steuerbehörde unter Ray King (J.K. Simmons) und Marybeth Medina (Addai- Robinson) die Christian für einen Steuersünder halten. Sein Honorar zahlt dieser teilweise zurück, muss sich allerdings verteidigen, als die Mafia ihm eine Killergang auf den Hals hetzt. Nur die Angestellte Dana (Anna Kendrick) der Firma Robotics von John Lithgow kann Christian gedanklich folgen. Beide werden von der Mafia weiter gejagt. Am Ende treffen das autistische Genie und die Killer aufeinander und Christian muss erkennen, dass er mit deren Anführer verwandt ist. Eine Szene im Hotel verdeutlicht das Handikap von Christian. Er kann mit Dana als Frau nichts anfangen. Hilflos rennt er davon. Am Ende gibt es innerhalb der Behörde eine Beförderung, Christian schenkt Dana ein Bild von Jackson Pollock und will sich mit seinem Bruder treffen. Erst nur reiner Reißer mit sozial-psychologischen Hintergrund, dann erklärende Läuterung des Helden. So gesehen eine wohltuende Mischung von Spannung und Unterhaltung.
Gefällt mir nicht. Langatmig, Verworren, irgendwie planlos. Man versteht vielleicht einmal eine einzelne Szene kann diese aber wieder nicht einordnen, weil nichts zusammenpasst. Ich habe mich immer wieder gefragt worum geht es eigentlich in dem Film. Lediglich klar ist dass der Typ Autist ist und Probleme hat sich auszudrücken und Emotionen zu zeigen. Aber die ganze story ist für mich nicht nachvollziehbar ich sehe keine rote Linie. Mal geht es um seine mysteriöse Vergangenheit mal darum dass er selbst Sachen aufklärt ich habe den Film trotzdem gekuckt die ein oder andere Szene war okay aber insgesamt hat er mir überhaupt nicht gefallen. Ben Affleck's Gesicht ist sehr dick geworden im Vergleich zu früher, das wirkt befremdlich.