Martin (Ole Giæver) befindet sich alleine auf einer Wochenend-Bergtour. Während seiner Reise erfassen ihn essentielle, existentielle, aber auch alberne Gedanken und Gefühle, bezüglich seines Daseins. Eigentlich wollte er den Trip unternehmen, um endlich wieder einen klaren Kopf zu bekommen, doch nun stellt sich genau das Gegenteil bei Martin ein. In der Einsamkeit der Berge muss er sich seinen privaten und beruflichen Problemen stellen und steht letztendlich vor einer großen Entscheidung: Macht er weiter wie gehabt oder startet er ein neues Leben?
3,5
gut
Out of Nature
Von Christian Horn
Der norwegische Filmemacher Ole Giæver war bereits 2011 mit seinem Kinodebüt „Fjellet“ im Panorama der Berlinale vertreten. Nun präsentiert er dort mit „Out of Nature“ seinen zweiten Spielfilm, der wie schon der Erstling unter Low-Budget-Bedingungen entstanden ist und in den Bergen spielt. Die Hauptrolle hat der Regisseur selbst übernommen: Der Mittdreißiger Martin lebt in einer dörflichen Kleinstadt in Norwegen. Zwischen Jobroutine, Frau und Kind fragt er sich, ob das schon alles gewesen ist. Also wandert Martin ein Wochenende lang allein durchs Gebirge und sinniert in einem fortwährenden Gedankenstrom über seine Rolle als Mann und Ehemann, Vater und Sohn. Aus dieser Prämisse könnte leicht ein tonnenschwerer und dröger Arthouse-Schinken entstehen. Doch Ole Giæver gestaltet seine Tragikomödie jederzeit unterhaltsam, der Humor kommt trotz der Sinnkrise der Hauptfigur keineswegs zu kurz. E
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Produktionsland
Norwegen
Verleiher
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Produktionsjahr
2014
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
8 000 000
Sprachen
Norwegisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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