Der Nachtmahr
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No Use For A Name
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5,0
Veröffentlicht am 15. Januar 2026
Was für ein wilder, irrer Trip! Der Film weist uns schon ganz zu Beginn darauf hin, ihn möglichst laut anzuschauen. Und das sollte man auch tun, denn wie kaum bei einem anderen Film sind hier Bild und Ton eins. Vordergründig wechselt die Story zwischen lauten Club-Beats mit Stroboskop-Lichtern und Gesprächen, die untertitelt sind, weil es viel zu laut ist, um sich zu verstehen und sehr leisen, ruhigen Momenten, die manchmal sogar komplett still sind. Absichtlich ist die Musik viel zu laut im Vergleich zu den gesprochenen Worten, es werden auch Drogen konsumiert und man fühlt sich wie im Sog mitgerissen, ohne dass man etwas dagegen tun kann.

((ACHTUNG! SPOILER!))

Die Story ist selbstverständlich metaphorisch zu verstehen, keineswegs handelt es sich um einen Monster- oder gar um einen Horrorfilm. Vielmehr sehen wir ein intensives, wildes, emotional und auch intellektuell aufgeladenes Coming-of-Age-Drama mit einem sehr ungewöhnlichen Narrativ. Im Englisch-Unterricht ist in einem Gedicht von einer Geburt die Rede und auf die Frage, was das bedeuten könne antwortet Tina, es gehe wohl eher um ein Gefühl. Die Lehrerin fragt: “Ein gutes Gefühl?” und bevor Tina antworten kann, ertönt die Pausenglocke. So ist ähnlich wie in dem Gedicht diese Kreatur, die Tina zu verfolgen scheint und mit der sie auf rätselhafte Weise verbunden scheint, keine reale Kreatur, sondern verkörpert ihre unbewussten oder unbekannten Ängste, Gefühle oder Persönlichkeitsanteile an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Nicht zufällig ist die Kreatur einem Fötus nicht unähnlich, wurde im Englischunterricht ja auch von “Geburt” gesprochen. Entsprechend überfordert sind ihre Eltern mit der Situation, die beide ganz unterschiedlich damit umgehen

Der Film selbst gibt uns wenig Hinweise, wie die ganze Sache zu deuten ist, Regisseur Akiz lässt ganz bewusst Interpretationsfreiräume, wir sind dann am Ende mit unseren Gedanken auch alleine gelassen. Zumindest wird es zu Schluss hin immer skurriler und absurder, an ihrem 18. Geburtstag (gemeinhin die konkretistische Schwelle zum Erwachsensein!!!) entführt sie den Nachtmahr aus einer Klinik und bringt ihn mit zu ihrer Geburtstagsparty. Offenbar ist die Kreatur jetzt auch für alle sichtbar – gleichsam sind Tinas innere Dämonen jetzt für alle offen sichtbar. Im Internet wird der Nachtmahr auch gerne als psychische Erkrankung (wohl am ehesten eine Psychose) interpretiert, im Sinne einer ganz manifesten Halluzination. Möglicherweise war die Sequenz, in der sie von ihren Eltern in eine psychiatrische Klinik gebracht wird, kein Traum (wie uns der Film weismachen will), sondern ein wahrhaftiges Erlebnis und alles Folgende entspinnt sich als Tinas Wahnerleben. Die wilden Bild- und Toneffekte vermitteln uns ein Bild davon, wie anstrengend es ist, so eine Psychose im Kopf zu haben.

Mir persönlich gefällt die Deutung mit der psychischen Störung nicht so gut, da sie glaube ich der Tiefe dieses Kunstwerks nicht gerecht wird und auf zu eindeutige und einfache Erklärungen abstellt. Wie auch immer, jeder ist hier aufgefordert, sich seine eigenen Gedanken zu machen, “Nachtmahr” ist in jedem Fall ein Film, über den man noch lange nach dem Abspann sprechen wird. Und das sind mir auch die Liebsten!

((SPOILER ENDE!))

Schauspielerisch ist hier zugegebenermaßen nicht allzuviel los. Allein Carolyn Genzkow, die die Protagonistin Tin spielt, und eigentlich immer nur im Fernsehen zu sehen ist, zeigt hier eine überzeugende Leistung. Obwohl sie zu dem Zeitpunkt schon 24 war, nimmt man ihr die 17/18-jährige problemlos ab, auch ihre emotionale Zerrissenheit, ihre Unsicherheit und ihre Ängste kommen glaubhaft und authentisch rüber. Alle anderen Darsteller agieren überwiegend auf Laienniveau, besonders Tinas Eltern sind grauenhaft schlechte Schauspieler. Wie ein echter Fremdkörper indes wirkt der fürchterliche Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der im Film ein paar wenige NPC-Szenen hat, in denen er dümmlich dreinschauen darf.

FAZIT: Ein irrsinniger Trip für alle Sinne, ein abgefahrener Rausch in Bild und Ton, ein eindringliches, emotionales und atmosphärisch dichtes Mystery-Coming-of-Age-Drama, das viel Freiraum für Deutung und Interpretation lässt. Gewaltig inszeniert und hervorragend gefilmt, absolut sehenswert!
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 14. Juni 2023
Faszinierender Mix aus Horror und Jugenddrama. Sicher nicht jedermanns Sache sind die treibende Musik und die grellen Lichteffekte, sie sorgen aber für viel Party-Atmosphäre.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

998 Follower 942 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 5. Oktober 2022
KOMM AUF MEINE DUNKLE SEITE
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

Dieser Film kann lichtempfindliche Zuseher nachhaltig in Mitleidenschaft ziehen. Stroboskopeffekte können zur Epilepsie führen. Und dennoch wird empfohlen – um die Qualität des Werks nicht zu mindern – ganz laut aufzudrehen. Die Musik, die hier während diverser Rave-Partys zu hören ist, muss hämmern, dass einem die Ohren klingeln. Will ich das? Nein, das ist es mir nicht wert. Ich drehe Der Nachtmahr auf handelsübliche Lautstärke. Schraube das Volume sogar noch ein bisschen runter, denn das quälende Geräusch, einem Presslufthammer gleich, ist schon lange nicht mehr als Musik zu bezeichnen, nur weil man ab und an noch so etwas wie Rhythmus raushören kann. Aber gut, soll’s geben, stört mich nicht, wenn ich mir trotz Empfehlung der Filmemacher nicht unbedingt einen Tinnitus einfangen will. Und siehe da: Der Nachtmahr funktioniert genauso gut. Auch ohne Selbstquälerei. Die Coming of Age-Allegorie des vielseitigen Künstler AKIZ (mit bürgerlichem Namen Achim Bornhak) sucht sich für die im Kino schon sehr oft bemühte und derzeit etwas inflationär gewordene Phase des Erwachsenwerdens vom Mädchen zur Frau einen allerdings reizvollen und ungewohnten Zugang aus, der mit dem Genre des phantastischen Films kokettiert und die Metaebene des Irrealen auch in die Realität holt, um eine Zwischenwelt zu besiedeln, die durch ihre Erdung allerdings so greifbar bleibt, dass man das Gefühl hat, ein Monster wie dieser graue, kleine Humunculus könnte bei einem selbst mal den Kühlschrank plündern.

Tatsächlich widerfährt diese Begegnung, die an das erste Aufeinandertreffen von Elliott mit dem extraterrestrischen Trapezkopf aus E.T. erinnert, einem fast volljährigen Mädchen namens Tina. Die junge Dame lebt ihre Pubertät, wie Mädels des Handyzeitalters eben ihre Pubertät leben. Mit Tanzen, Partys und mediensozialer Dauerpräsenz. Mit schickem Kommerz, Intrigen und Romanzen. Manchmal kippt das Ganze auch ins Bizarre, wenn Videos von Verkehrsunfällen geteilt werden oder wenn sich Tinas Konterfei durch Morphing in einen missgestalteten Fötus verwandelt. Es dauert nicht lang, da geistert dieser Fötus in Tinas Wahrnehmung herum. Anfangs noch als Schrecken aus der Küche, den die Eltern nicht sehen können, wird der Nachtmahr langsam zu einem Teil von Tinas Psyche. Was der kleine glupschäugige Knirps fühlt und empfindet, fühlt und empfindet auch Tina. Die Eltern sind zusehends besorgt, eben auch sie selbst. Eine Einweisung in die Psychiatrie steht im Raum, nachdem der Besuch beim Therapeuten nicht den gewünschten Erfolg bringt. Auch Tinas Freundinnen distanzieren sich, in der Schule wird das Mädchen gemobbt – bis es dazu kommt, dass der Nachtmahr nicht nur Tina, sondern auch allen anderen erscheint. Und wir wissen: Absonderliches kommt in unserer Gesellschaft nie gut an. Entweder wir Menschen verstehen es sofort, oder es muss weg.

Das Absonderliche ruht in der Psyche eines jeden jungen Menschen, dessen Hormonhaushalt verrückt spielt und dessen Identität, Charakter und Bedürfnisse sich erst mal herausbilden müssen, um mit beiden Beinen im Leben stehen zu können. Dieses Absonderliche sind Ängste, Albträume, emotionale Defizite, Unsicherheiten angesichts einer Welt, die man als Erwachsener immer noch nur sehr schwer begreifen kann. Dazu kommt die Abnabelung vom Elternhaus, das Flüggewerden und das Nicht-Entsprechen elterlicher Erwartungen. Zuletzt bediente sich das finnische Horrordrama Hatching eines sehr ähnlichen Symbolismus. Hier findet die junge Alli ein Ei im Wald, das immer größer wird, um dann ein Monster schlüpfen zu lassen, dass allerdings andere Ambitionen an den Tag legt wie das Wesen in Aziz‘ Film. Beide allerdings fordern durch visualisierte Ausgeburten den werdenden Erwachsenen dazu auf, zu sich selbst zu stehen. Sie sind die Manifestation einer dunklen, missgestalteten, unidealen Seite. Sie fordern auf, akzeptiert zu werden als das, was sie sind. Als Teil vom Ganzen, ohne dessen eine Persönlichkeit nicht reifen und funktionieren kann. Ziel ist es, diesen Teil anzunehmen, ohne sich von ihm beherrschen zu lassen. Deutlicher lässt sich Psychologie kaum illustrieren. Akiz tut dies behutsam, ohne den Horror zweckzuentfremden oder aus dem Kontext zu reißen. Das Unnatürliche gerät zum Ruhepol einer unruhigen Welt im Umbruch. Carolyn Genzgow geht dabei schauspielerisch durchaus an verantwortungsbewusst gesteckte Grenzen, scheint unter Akiz‘ Regie eine Odyssee zu meistern, die sich viel mehr vom Sarkasmus in Hatching entfernt, dafür aber gerne die Rolle des Elliott in E.T. übernehmen würde, der durch die Skills des Außerirdischen per Fahrrad allen entkommt, die dieser Einheit schaden wollen. Letzten Endes wird Der Nachtmahr zum komplexen Märchen eines befreienden Statements, welches jede und jeder irgendwann in seinem Leben in die Welt schreien sollte.
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Cursha
Cursha

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4,0
Veröffentlicht am 15. Juni 2019
Ein sehr interessanter kleiner Fantasiefilm über eine psychisch Kranke. Interessant deshalb, weil der Film aus Deutschland ist und für deutsche Verhältnisse vollkommen anders ist. Aber der Film ist eine wundervolle kleine Empfehlung, die aufzeigt, dass in Deutschland auch Filme machen kann, die anders sind.
Frank B.
Frank B.

71 Follower 198 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 9. März 2017
Klassische Geschichte aus deutschen Landen gut aufbereitet und erzählt, alleine letzteres ist in dieser Form auf jeden Fall ein Pünktchen wert. :)
Auch wenn der Film gegen Ende etwas nachlässt, nicht so viel, als dass er den gesamten guten Eindruck, den er in den ersten Minuten aufbaut und der sich wirklich extrem positiv durch den gesamten Film zieht zerstören würde, ist vielleicht dieser letzte Fitzel Freiraum glatt etwas zuviel.
Ansonsten großes Kino aus deutschen Landen.
Inglourious Filmgeeks
Inglourious Filmgeeks

19 Follower 134 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 4. März 2017
[...] Das deutsche Genrekino lebt. Es pulsiert wie ein epileptischer Rave in den schäbigen Clubs der Hauptstadt. Genrekino, dass sich rücksichtslos mit isochronischen Tönen, binauralen Frequenzen in die Psyche hämmert und mit epileptischen Stroboskoplichtgewittern dafür sorgt, dass wir selbst schon Teil eines Delirium werden. Akiz Film ist nicht nur ein audiovisuelles Erlebnis, es fordert uns heraus. Coming of Age Drama? Behutsamer Horror? Familiendrama? Als Tina auf einer Party bewusstseinserweiternde Drogen einnimmt, sieht sie eine ekelhaft deformierte Kreatur im Gebüsch, glaubt jedoch zuerst an einen Irrtum, bis sie beginnt, die Kreatur erneut wahrzunehmen. Akiz benutzt dabei einen inszenatorischen Kniff, in der Darstellung des eigentlichen Antikörpers. Er vermittelt dem Zuschauer nicht nur den Eindruck Teil von Tinas Gedanken zu sein, sondern auch Teil ihrer subjektiven optischen Wahrnehmung. Die Kreatur ist nur so lange bedrohlich, solange Tina sie als Bedrohung wahrnimmt, auch wenn sich nie aufklärt was andere sehen.Wir sind Teil eines Kopfes und doch können wir ihn nicht verstehen. Der Nachtmahr ist ein mutiger, herausfordernder Genrebeitrag geworden, der seinen komplette Sogwirkung durch die szenischen Wechsel zwischen Coming of Age Alltag, Home Invasion Body Horror und bewusstseinserweiternden verzerrten Trip erzielt. Audiovisuelle Perfektion eines psychischen Zerfalls, dass zurecht mit vollem Druck in die Welt posaunt, dass die deutsche Filmlandschaft getrost auf „Honig im Kopf“ & Co. scheißen kann. Dann aber auch auf vollster Lautstärke! [...]
TheReviewer
TheReviewer

48 Follower 174 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 19. Januar 2017
Horror ab 12? Okay, da wird sich wohl viel in der Fantasie abspielen denkt man sich und dem ist dann auch so und zwar in mehrfacher Hinsicht: es geht im Prinzip um den so oft in Filmen thematisierten „Imaginären Begleiter / Freund / Spielkameraden“, mit dem Unterschied, dass die Person, zu der dieser imaginäre Freund gehört kein kleines Kind, sondern ein 17 jähriges Mädchen ist, das alles hat, was sich Mädchen in dem Alter wünschen und dementsprechend auch das Leben in vollen Zügen genießt. Im Gegensatz zu den Kindern, die sonst so mit imaginären Freunden in Verbindung gebracht werden, ist dieses Mädchen auch nicht einsam, sondern hat einen riesigen Freundeskreis.
Und ausgerechnet dieses Mädchen verliert nun an Glaubwürdigkeit – verständlich - weil sich bei ihr sowas imaginäres eingeschlichen hat und nein, es ist ganz und gar kein Märchenprinz, wie es bei einer solchen Teenage-Queen angebracht wäre.
Die Darsteller sind dabei nicht nur nett anzuschauen, sondern machen ihre Sache echt gut und die Geschichte selbst ist zwar abgedreht, aber driftet zum Glück nie in völligen Nonsense ab.
Einmal mehr erstaunlich gutes deutsches Kino!
Jenny V.
Jenny V.

141 Follower 237 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 9. Januar 2017
Also ich kann meine Vorkritiker nicht verstehen, denn für mich ist es ein miserabler Film.
Schlechter Schnitt, schlechtes Drehbuch, schlechte Story, schlechte Musik, null Grusel, null Aussage, weil vollkommen zerschnitten... ein typischer deutscher Film, der einfach in die Tonne gehört.
Die Idee hinter dem Film ist gut, aber die Story, die aufgebaut wird und der Schnitt erzeugen einen Film der einfach nur nervt, weil man nie weiß was die Rückblenden bedeuten, die Dialoge flacher als ein trockengelegter See sind und der Schnitt immer eine eventuell aufflammende Spannung zerstört.
Klar ist es ein Low Budget Film, was aber Blair Witch und Conjuring auch sind, dafür aber gute Horror geworden sind und selbst Caroline, welcher eine ähnliche Aussage hat nur nicht mit einem pubertären, drogensüchtigen, charakterschwachen und partysüchtigen Mädchen (scheinbar typisch deutsches Bild), stellt alles viel schlüssiger und besser dar.
Allerdings kann man an dem Film sehen, wie scheinbar Andersartige in unserer Gesellschaft behandelt werden - von Freunden ignoriert und verstoßen, von Eltern ruhiggestellt mit Pillen und von Lehrern und anderen als bekloppt abgestempelt... Leider ein wahres Bild unserer Gesellschaft.
Alles andere an dem Film ist Schrott. Spart euch also die 1,5 h Lebenszeit.
T.R. Ewing
T.R. Ewing

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2,5
Veröffentlicht am 27. Dezember 2016
Ich habe mich wirklich bemüht. Nach all der Vorrede über den notwendigen Schalldruck. Also auf Heimkinoleinwand und alle Regler nach rechts, bis mir gesagt wurde: Alter, deine armen Nachbarn!
Und wofür?
Also ich habe Respekt vor der Leistung aus kleinem Budget einen weitaus höherwertigen Film zu machen. Aber Meisterwerk? Kein Stück. Gutes, kreatives deutsches Kino. Leider in der Story spoiler: immer weiter das Risiko gesucht, immer höher, immer weiter und sich dann vor einer Auflösung gedrückt.
Das gibt Abzug. Leider kein Vergleich zum Bockstarken und innovativen Viktoria aus 2015.
Und die Lautstärke? War nicht wirklich der entscheidende Faktor. Drei bis fünf "Club"-Szenen in denen die Darstellerinnen untertietelt werden - aber wirklich nötig? Kein Stück.
Insgesamt 5 von 10
grondolfderpinke
grondolfderpinke

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4,0
Veröffentlicht am 23. Dezember 2016
Akiz scheint in einen Topf gefallen zu sein, der von N. Winding-Refn aufgestellt wurde. Jedenfalls bedient er sich dick vom Eyecandy-Stapel und inszeniert hier einen kleinen Alptraum mit ein paar Gesichtern aus der hiesigen Vorabend-Serien-Szene und es sieht auch noch gut und unterhaltsam aus. Für einen deutschen Film sicher nicht schlecht gemacht.
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