Hard Target 2
Durchschnitts-Wertung
2,9
9 Wertungen

3 User-Kritiken

5
1 Kritik
4
0 Kritik
3
2 Kritiken
2
0 Kritik
1
0 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Lemmiblog
Lemmiblog

2 Follower 115 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 15. Dezember 2025
DIE MENSCHENJAGD IST ERÖFFNET

Wes ist am Ende. Nachdem er im Ring aus Versehen seinen besten Freund getötet hat, schlägt er sich mit illegalen Untergrundkämpfen durch. Als ihm der exzentrische Aldrich ein Angebot macht, in Myanmar an einem Kampf teilzunehmen, den er so noch nie erlebt hat, wird Wes neugierig. Was er nicht weiß, er selbst ist der Sport und Ziel einer Menschenjagd.

Hard Target 2 von 2016 läuft rund 100 Minuten und ist ab 18 Jahren freigegeben. Mit dem Van-Damme-Original hat dieser Film eigentlich nur den Titel gemeinsam, Figuren und Tonfall sind komplett andere. Während im ersten Teil die Menschenjagd eher der Auslöser war, ist sie hier Dauerzustand.
Scott Adkins’ Wes ist permanent auf der Flucht, sucht Deckung, setzt sich zur Wehr und verprügelt alles, was ihm in den Weg läuft. Die Story ist simpel, aber funktional. Reiche Menschen mit zu viel Geld, zu wenig Moral und noch weniger Hobbys jagen einen Mann zum Vergnügen. Wes kann dabei nicht nur Martial Arts, sondern gefühlt alles wie Boot fahren, mit Pfeil und Bogen schießen wie Hawkeye und durch Minenfelder springen wie eine Gazelle. Realistisch ist das nicht, aber die Action stimmt.
Die Bösewichte sind leider ziemlich austauschbar. Das Muttersöhnchen, der Sadist, die böse Lederlady, alles schon tausendmal gesehen, niemand bleibt wirklich hängen. Aldrich selbst ist okay, aber kein Antagonist mit Gewicht.
Das Finale liefert dafür ordentliche Kämpfe, solide Choreografie und natürlich das obligatorische Bösewicht-Gelaber, statt einfach den Abzug zu drücken.
Unterm Strich bleibt eine Fortsetzung, die dank starker Action und Adkins’ Präsenz gut unterhält. Die Story ist kurzweilig, aber dünn, die Bösewichte kaum ernst zu nehmen und manche Entscheidungen klar plotbegünstigt. Was fehlt, sind ikonische Money Shots wie im Original.

6,5/10 Punkten. Schön ist, dass man bei der Motorradverfolgung mit Explosionen links und rechts kurz Adkins’ Stuntdouble mit Schutzbrille erkennt. Realismus endet eben dort, wo die Brille anfängt.
Steve Hoffmann
Steve Hoffmann

20 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 13. Dezember 2025
Wow super fortsetzung und gute Story/ Umsetzung nur zu topen vom ersten Teil mit van damme
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 4. September 2016
Was im ersten Moment nach billigem Action-Abklatsch aussieht, konnte mich am Ende doch überzeugen. Der Film hat auch seine tiefen Momente und die Action ist gut gemacht. Universal war ja auch daran beteiligt, deswegen sehen Explosionen realistisch aus und die Story ist nicht so an den Haaren herbei gezogen. Bis auf den finalen Fight, der vor Logiklöchern nur so strotzt und leider auch einen schlechten Effekt beinhaltet, hat mich der Film gut unterhalten. Scott Adkins ballert nicht die ganze Zeit herum, sondern springt und greift zu den Fäusten. Und auch er zeigt Emotionen, was dafür spricht, dass dieser Film wahrscheinlich nicht bei TELE 5 laufen wird.

Kleiner Tipp: Nicht vorher die US-Serie The Last Ship schauen, sonst kann man Rhona Mitra ihre Rolle als harte Killerin nicht abnehmen.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme