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Klempsen
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2,0
Veröffentlicht am 4. Mai 2025
Atmosphäre ohne Wirkung – ein verschenkter Horrortrip
Heilstätten hätte mit seinem düsteren, real existierenden Setting das Potenzial gehabt, ein atmosphärischer Horrorfilm zu werden. Doch was daraus gemacht wurde, ist leider kaum der Rede wert. Die wenigen Jumpscares sind vorhersehbar und wirkungslos, schauspielerisch bleibt das Ensemble blass und kaum überzeugend.
Die Kameraführung versucht sich an einem Mix aus festen Überwachungsperspektiven à la Paranormal Activity und wackeligen Handkamera-Szenen im Stil von Blair Witch Project, doch auch das wirkt eher nach abgekupferter Formel als nach durchdachter Inszenierung. Geradezu ärgerlich ist, wie das Setting – ein eigentlich perfekter Schauplatz für Gänsehaut – so kläglich untergenutzt wird.
Der finale Twist wirkt bemüht und zielt offensichtlich darauf ab, mit total antiklimatischer Brutalität die Gore-Fans doch noch irgendwie zu ködern. Statt echter Wirkung bleibt nur ein krampfiger Versuch – dadurch verpasst sich der Film buchstäblich den Gnadenschuss.
Fazit: Viel Potenzial, wenig Wirkung. "Heilstätten" ist ein weiterer Beweis dafür, dass eine gute Location allein keinen guten Horrorfilm macht.
Schlechtester film alles zeiten war nicht gruselig alles nur total gestellt mehr auf musst den nochmal anschauen komplett weill ich vor Langeweile eingeschlafen bin
Heilstätten fängt etwas nervig an, vorallem an die Kameraführung muss man sich gewöhnen. Die Gruppe von Youtubern stellt außerdem zusätzlich noch feste Kameras in den Heilstättenräumen auf um die Räume zu zeigen, von denen ich persönlich nicht viel gesehen habe. Manche Dialoge sind schwer zu verstehen und unlogisch. Und die letzten paar Minuten, mit denen hat glaube ich keiner gerechnet. Ansich besser als so mancher Film in Klischeehäusern und durchaus Schock Momente. Ich persönlich habe mich gegruselt.
Der mit Abstand schlechteste Film den ich je gesehen habe, ich liebe Horrorfilme und bin deswegen gut in diesem Genre drin aber dieser war wirklich schlecht. Von den Schauspielerischen Leistungen mal ganz abgesehen. Langweilig....
Die Grundidee von "Heilstätten" ist gar nicht mal übel. Absolut überzeugend dargestellte Youtuber-Vollpfosten sind einem spätestens nach nervtötenden zehn Minuten derart überdrüssig, dass man dem gesamten Influencer-Pack ein Kettensägen-Massaker an die Stimmbänder wünscht. Was folgt, sind leider sehr zähe 70 Minuten, in denen sich unerträgliche Found-Footage-Sequenzen mit Standbildern à la "Paranormal Activities" abwechseln. Der durchaus gelungene Twist am Ende des Films, verleiht dem durchlebten Müll zumindest eine weitere Ebene, die Raum für beißende Gesellschaftskritik bietet. Leider kommt das alles zu spät und zeigt nur im Ansatz, was man aus dieser Idee hätte machen können. Viel verschenktes Potential und eine peinlich überflüssige Schlusssequenz. Schade.
das Genre Found Footage ist nicht unbedingt überzeugend oder spannend, kommt es aber dazu auch noch aus Deutschland ist es erst so richtig schlecht. Der Horror dieses Filmes besteht aus der Schauspielkunst der Protagonisten. Zu Beginn meint man noch, dieses übertriebene und aufgesetzte "Gespiele" soll einfach nur den Youtubern ein Spiegel vorhalten. Dann fällt dir auf, dass dies die -deutsche Art- der Schauspielerei ist und dieses Stilmittel nicht nur kurz für die YouTube-Ausschnitte genutzt wird sondern ernst gemeint ist. Erinnert alles sehr stark an die Theateraufführungen in der Schulaula. Wieso ist es eigentlich so, dass scheinbar niemand in diesem Land es schafft Mimik, Gestik und Stimme authentisch und zusammenpassend zu spielen? Das Drehbuch ist ebenso so spannend wie die Gebrauchsanweisung eines Smartphones. Man weiß einfach instinktiv was dort drinnen steht. Aber eine Überraschung gab es dann doch... Netflix verschwendet Datenkapazität für diesen Schund. Das liegt aber sicherlich lediglich an der gesetzlichen Auflage per Zwang solche Produktionen anzubieten. Eigentlich war ich auf seichte Unterhaltung aus. Einfach nur irgendein Quatsch den man mal gucken kann. Nun bin ich frustriert, denn ich fühle mich nicht unterhalten sondern meiner Lebenszeit beraubt