Neueste Kritiken: Die Tribute von Panem - The Ballad Of Songbirds & Snakes
Die Tribute von Panem - The Ballad Of Songbirds & Snakes
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Maddin
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Veröffentlicht am 28. Juni 2026
Mit Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds & Snakes kehrt das Publikum in die Welt von Panem zurück – viele Jahrzehnte vor den Ereignissen um Katniss Everdeen. Die Verfilmung des Romans von Suzanne Collins erzählt die Vorgeschichte des späteren Präsidenten Snow und erweitert das bekannte Universum um neue Perspektiven, politische Intrigen und moralische Konflikte.
Im Mittelpunkt steht der junge Coriolanus Snow, gespielt von Tom Blyth. Als ehrgeiziger Schüler aus einer einst angesehenen, inzwischen verarmten Familie erhält er die Aufgabe, eine Teilnehmerin der 10. Hungerspiele zu betreuen. Seine Mentorin wird Lucy Gray Baird, dargestellt von Rachel Zegler, eine charismatische Sängerin aus Distrikt 12. Zwischen den beiden entwickelt sich eine komplizierte Beziehung, geprägt von Vertrauen, Ehrgeiz und widersprüchlichen Interessen.
Eine der größten Stärken des Films ist die Figur des Coriolanus Snow. Statt eines eindeutigen Helden präsentiert der Film einen komplexen Charakter, dessen Entscheidungen zunehmend von Machtstreben und Selbstschutz beeinflusst werden. Tom Blyth gelingt es überzeugend, die innere Zerrissenheit und den schleichenden Wandel seiner Figur darzustellen.
Rachel Zegler verleiht Lucy Gray viel Charisma und Ausstrahlung. Ihre musikalischen Einlagen fügen sich überraschend gut in die Handlung ein und unterstreichen die kulturellen Unterschiede zwischen dem Kapitol und den Distrikten. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern trägt wesentlich zur emotionalen Wirkung des Films bei.
Visuell bleibt die Reihe ihrem hohen Niveau treu. Die frühen Hungerspiele wirken rauer, improvisierter und weniger spektakulär als in den späteren Filmen, was gut zur erzählten Epoche passt. Gleichzeitig vermittelt der Film eindrucksvoll, wie sich die Spiele im Laufe der Zeit zu dem grausamen Medienereignis entwickelt haben, das Fans der Reihe bereits kennen.
Allerdings wirkt die Handlung im letzten Drittel etwas überladen. Mehrere Wendungen und Themen werden in vergleichsweise kurzer Zeit behandelt, wodurch einzelne Entwicklungen etwas abrupt erscheinen. Dennoch gelingt es dem Film, spannende Fragen nach Moral, Macht und persönlicher Verantwortung aufzuwerfen.
Fazit: Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds & Snakes ist eine gelungene Rückkehr nach Panem. Der Film überzeugt mit starken Darstellern, einer interessanten Charakterstudie und einer düsteren Atmosphäre, die die Ursprünge des bekannten Universums eindrucksvoll beleuchtet. Zwar erreicht er nicht ganz die emotionale Wucht der ursprünglichen Filmreihe, bleibt aber ein sehenswertes Prequel für Fans und Neueinsteiger gleichermaßen.
Die eigentlichen Hunger Games finden lediglich in einer kleinen Arena statt und sind im Grunde nicht der Rede wert, da hier lediglich eine Handvoll Kiddies mit Heugabeln und anderen Waffen aufeinander losgelassen werden. Zudem füllt dies auch nur die erste Hälfte des Films aus. Die zweite Hälfte besteht dann zum größten Teil nurnoch aus Gesang der Hauptdarstellerin und Musik. Im Grunde Highschool Musical nur in etwas schmutziger.
Fazit: Wer hier auf einen weiteren Teil von Tribute von panem gehofft hat, wird hier maßlos enttäuscht. Wer jedoch ein Musical mit eher schlechten und wenigen Kulissen sucht wird hier bestimmt fündig.
Ich fand die Hunger Games Filme sehr gut inszeniert, aber hier hat Francis Lawrence kläglich versagt( meiner Meinung nach). Da fehlt die Action und die Protagonisten harmonieren auch nicht immer miteinander. Ein großes Lob aber an Rachel zegler, sie macht ihre Rolle sehr gut.
Das ist endlich wieder einmal ein Film, bei dem man nicht auf die Uhr schaut, wann er endlich vorbei ist. Das Set ist genial mit seiner 40er und 30er Jahre Attitüde, gemischt mit Zukunftselementen, die aber dann auch wieder alt aussehen - klasse. Sehr dicht, sehr athmosphärisch.
"Die Tribute von Panem - The Ballad Of Songbirds & Snakes" von Francis Lawrence ist eine gelungene Verfilmung der literarischen Vorlage mit einem großartigen Ensemble - allen voran Tom Blyth als junger Coriolanus Snow und Rachel Zegler als Lucy Gray Baird. Es ist schon etwas länger her, dass ich das Buch gelesen habe - aber aus meiner Sicht hat im Film nichts Entscheidendes gefehlt. Trotzdem ging es in der zweiten Hälfte und insbesondere im dritten Teil sehr schnell und Schlag auf Schlag. Da hätte man sich doch gewünscht, dass die Ereignisse und Hintergründe ausführlicher erzählt worden wären.
Fazit: Trotz der beachtlichen Länge von 2,5 h hätte der Film sich noch mehr Zeit zum Erzählen lassen können, vor allem bei den Hungerspielen und der Handlung danach. Mir hat der Film dennoch sehr gut gefallen - absolut sehenswert!
"Die Tribute von Panem - Das Lied von Vogel und Schlange" basiert auf den gleichnamigen Roman von Suzanne Collins und behandelt die Geschichte von Coriolanus Snow und den 10. Hungerspielen. Das für mich wichtigste gleich mal vorweg, die Story des Streifens ist nahe zu 1 zu 1 umgesetzt worden, wie im Roman. Was by the way so gut wie auf fast alle Filme der Panemreihe zu trifft. Also schon mal dafür Respekt. Keine unnötigen zusätzlichen Szenen, wie in manch anderen Filmen, die keiner braucht. Trotz einer recht ordentlichen Spielzeit von 158 Minuten kommt mir "Die Tribute von Panem - Das Lied von Vogel und Schlange" kurzweilig daher, was besonders daran liegt, dass es kaum Atempausen gibt. Es ist wirklich ordentlich was los. Dies liegt vor allem auch an den herausragenden Leistungen der Darsteller. Durch die Bank weg klasse Umsetzungen der verschiedenen Rollen. Sie schaffen es fesselnde Dialoge zu kreieren und man fiebert bei der kompletten Geschichte absolut mit. Hut ab! Des weiteren konnte mich die Filmmusik sehr begeistern, welche die verschiedenen Stimmungen zudem noch klasse eingefangen hat. Der einzige kleine Kritikpunkt ist der, spoiler: dass der Angriff der Schlangen auf Clemensia relativ schlecht umgesetzt wurde. Im Buch ist das wesentlich ausführlicherer. Da bekommt sie dann Schuppen, gelbe Augen etc. Da hätte ich mir unter anderem etwas mehr Einsatz der Maskenbildner gewünscht. Aber gut, bei einer Länge von 158 Minuten wirklich nur ein klitzekleiner Kritikpunkt. Ansonsten gelungener Film aus dem Panem Universum.
Ich bin da etwas zwiegespalten. Schauspielerisch und von der Inszenierung her ist der Film sehr eindrucksvoll. Die Story wirkt aber teilweise etwas zusammengestückelt. Alles in allem aber ein solider Film. Die ersten Filme waren aber definitiv besser.