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BrodiesFilmkritiken
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4,0
Veröffentlicht am 10. Oktober 2019
Die Figur des Jokers ist endlos oft auf der Leinwand gewesen und hat dennoch keine richtige Geschichte. Nun versucht sich Todd Phillips daran, wobei das Skript fast auch ohne die „Batman“ Bezüge bestehen kann: es erzählt von einem traurigen, dabei aber psychisch labilen Mann dem durch schlimme Umstände mehr und mehr der Verstand abhanden kommt. Das der Film gefährlich ist und Amokläufer inspirieren kann schätze ich nicht, er gibt allerdings ein sehr glaubhaftes und plausibles Bild davon ab wie sich ein mehr und mehr unterdrückter Mensch letztlich in Gewalt flüchtet und diese als letzte Möglichkeit einsetzt. Ansonsten ist dieser Film in einer sehr eigenen und passenden Stimmung erzählt und zeigt Joaquin Phoenix in einer absolut großartig gespielten Rolle. Die Bezüge zur Batman Materie sind zwar dar, ich hoffe trotzdem das dieser Film einzeln und für sich bleibt und nicht nur die nächste Kinoserie einläuten soll.
Fazit: Funktioniert als Psychodrama ebenso wie als krasse Gesellschaftssatire und ist dabei keine Unterhaltung, sondern manchmal sehr unangenehm zum Anschauen.
Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=Hc5vrTSBABQ
Ich habe mich seit dem ersten Tag des Trailers auf den Film gefreut. Leider ist der Trailer bedeutend besser als der Film. Natürlich erzählt der Film die Geschichte des Jokers, dabei versucht es aber zu realitätsnah zu sein und scheitert gerade in dieser Durchmischung Batman/Realität. Es ist natürlich ein Wahnsinns-Spagat den Weg eines "normalen" Bürgers zu einem Psychopathen in nur wenigen Wochen Handlungsdauer zu pressen. J. Phoenix spielt toll, so grandios wie Heath Ledger war er aber bei weitem nicht. Dieser ganze Rummel um Joker (dass einige Besucher den Saal vorzeitig verlassen, oder zu grausam finden) ist völlig übertrieben bzw. steckt wohl eine gut geölte Marketingabteilung dahinter. Den Film kann man sich lieber Zuhause auf Video anschauen, als ins Kino zu pilgern. Ausserdem fand ich ihn manchmal langweilig. Allerdings fand ich den Soundtrack echt gut.
Diesen Film so unneutrale zu Bewerten wie Filmstarts 2/5 ?! Tut diesmal einfach Weh, Der Film hat nicht nur unglaublich Spaß gemacht, die Rollen waren großartig besetzt, joaquin phoenix in Höchstform(jede Szene ist eine Phoenix -Szene!!), tolle aufwendige Bilder , guter Look, handgemachte Effekte. Der beste Film seit Jahren. Viel Spaß an jeden!!
Der Film sticht besonders durch die unglaublich starke Performance von Phoenix hervor. Kameraarbeit und Score sind auch erste Klasse. Die Inspirationen aus u.a. Taxi Driver fand ich persönlich sehr geil und sehe es garnicht als negativen Kritikpunkt, wie es bei der Filmstarts Kritik der Fall war, im Gegenteil.
Ich wiederhole mich gerne: Joaquin Phoenix hat meiner Meinung nach neue Maßstäbe gesetzt.
Der letzte Part hat mich so gepackt wie schon lange kein Film mehr.