Breit angelegtes Biopic ĂŒber Gandhi. Bisweilen etwas langatmig. Pointierte Dialoge in GerichtssĂ€len und Verhandlungen. Tolle Bilder, erstklassiger Schnitt. Einzig etwas ĂŒbertrieben empfand ich die allzu idealistische Darstellung Gandhis als Heiligen des 20. Jahrhunderts. Abgesehen von einem kleinen emotionalen Ausbruch seiner Frau gegenĂŒber zu Beginn der Jahrzehnte dauernden ErzĂ€hlung handelt Gandhi immer absolut edel und weise. So verfĂ€llt der Film dann doch in undifferenzierte Heiligsprechung des Menschen, der sicher auch die eine oder andere kleine Eigenheit gehabt hat. Dies hĂ€tte man in die Geschichte einflieĂen lassen können, ohne an seinen auĂergewöhnlichen Leistungen zu kratzen. Nichtsdestotrotz ein interessanter und sehr gut gemachter Film.
Der Film spielt um die Jahre 1900. Ich fĂŒhlte mich allerdings nicht in diese Zeit hineinversetzt. Das indische Feeling (wie es zuteilen aus den Bollywood-Filmen bekannt ist) kam fĂŒr mich nicht rĂŒber, als Szenen in Indien gezeigt wurden. Es hat fĂŒr mich zu westlich gewirkt.
Die Darstellung des Gandhi durch Ben Kingsley ist ĂŒberzeugend und er macht seine Sache wirklich gut. Auch die Oscar-Auszeichnungen sprechen fĂŒr sich und sind zu Teilen völlig zu Recht vergeben worden. Wobei ich den Film bezĂŒglich meines Interesses auf die gleiche Stufe stellen wĂŒrde wie Steven Spielbergs âE.T. â Der AuĂerirdischeâ.
Den Anspruch des Filmes ist recht hoch anzusetzen und mit einem Happy End darf nicht gerechnet werden. Die Geschichte um Gandhi interessiert mich schon, allerdings konnte der Film kein brennendes Interesse in mir wecken. WĂŒrde ich diesen mit Steven Spielbergs âSchindlers Listeâ vergleichen, wĂŒrde âSchindlers Listeâ die Nase vorn haben.
Die Geschichte an sich ist groĂartig, die Person Gandhi vorbildlich und Ben Kingsleys Schauspiel dem ebenbĂŒrtig. Die Inszenierung ist zwar mehr zweckmĂ€Ăig als auĂergewöhnlich, aber der Film lebt ohnehin von der Figur und dem geschichtlichen Hintergrund, welche auch perfekt dargestellt werden. Ein guter und wichtiger Film ĂŒber eine Zeit, wo Menschen noch durch absolute Selbstaufgabe und VerĂ€nderungswillen zu Ansehen und Ehre kamen. Heutzutage reichen auch ein paar Reden aus.
Gandhi, wer kennt nicht diesen Namen? So wie man Martin Luther King kennt. Wieviel unglaubliches Engagement zur Gewaltfreiheit gehört, zeigt dieser Film. Nur wenige stehen das durch. In den meisten FÀllen, wie hier auch, wird der Gewaltlose Opfer von Gewalt.
I did not think ââGhandiââ would impress me like that. 6th of January 2018
I recently watched the film ââGhandiââ, a documentary by Richard Attenborough in my English class. It reminded me of an autobiography.
Obviously, the film is based on the life of Mahatma Ghandi and it actually catches with his death. Showing his death in the beginning baits the viewer to watch right from the beginning. The second scene is him sitting on a train in Africa, where he is discriminated against because of his Indian roots. It was remarkable to see Ghandi stand all of that without violence, which will be a very big aspect later in the film and his life when he travels to India and starts a non-violent protest against the British rule in the colony of India. In my opinion, this is an excellent subject for a film the message is delivered appropriately. Richard Attenborough did a good job by carefully choosing important incidents on Ghandiâs way to Indiaâs independence, for example the salt march or Ghandiâs fastening. Ghandi is acted by ben Kingsley, who, like the other actors, was well casted and gave a authentic representation of Ghandi. The film manages to give a realistic picture, without a lot of technical elements and effects, but those which are implemented, for example the gun-shots, are not really good. Considering the release date of 1982, I think that better effects were not possible at the time. This is a problem that continues during the whole film; the music is traditional Indian, but old. The camera setting makes the film look old and the sound quality is not good.
To sum it up, I would say the film âGhandiâ is really good film for everybody who cares about history and the message behind a film and not so much about an expensive production and special effects. I think thatâs what the film was made for and I would give this film 7/10 points.