Auf dem ungarischen Dorf Istenmezején in den 1970ern ist nicht viel los. Das in der Übersetzung „Gottesfeld“ heißende Örtchen stellt sich in Wahrheit als Hort starrer, patriarchaler Strukturen heraus, wo Mädchen mit 15 verheiratet werden – idealerweise an einen gut verdienenden Bergarbeiter – und ihr Arbeitsleben auf die Erntehilfe beschränken sollen, wenn sie gerade nicht das Haus hüten. In der sozialistischen Gemeinde herrschen gegenseitige Kontrolle und Missgunst; Individualität ist nicht erwünscht. Regisseurin Judit Elek begleitet zwei junge Frauen, Ilonka und Marika, bei ihrem Alltag im Sozialismus und auf Abenden in der Dorfdisko und gibt Einblick in ihre Sorgen und Zukunftswünsche.