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L KGehilfe
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5,0
Veröffentlicht am 18. Januar 2026
Absolutes Meisterwerk mit subtiler Atmosphäre und mehreren Schichten der Interpretation. Er lässt seinen Aufseher sterben seine psyche kann diese schuld nicht verarbeiten und erschafft eine Art Traumwelt, auf der Suche nach Erlösung stellt er sich verschiedenen Stücken seiner psyche(durch Robert Eggers jungianisch dargestellt)doch er scheitert und stirbt am Ende jedes durchlaufes , somit hängt er in einer Schleife des Scheiterns während sein Wahnsinn sich Vorarbeitet. spoiler: Eine volle Erklärung und schlüssige Interpretation ist, dass er in Wirklichkeit im Delirium durch die Wälder Kanadas irrt und die Insel eine psychische Konstruktion seiner schuldzerfressenen Psyche ist, dies wird durch einige Dialoge gestüzt.
-positiv: -Atmosphäre -Cinematographie -Viel Spekulations- und Interpretationsspielraum -Gute schauspielerische Leistung (Willem Dafoe und Robert Pattinson)
Robert Eggers hat ja spezielle Filme. Hier hat er einen Schwarz-Weiß Film im Bildformat 4:3 und mit zwei Leuten die langsam durchdrehen. (Auch wenn an sich nur einee durchdreht). Ich muss ja sagen, dass ich Robert Pattinson nicht mag aber hier war er gut. Willem Dafoe war super. Der Film hat einen genialen Score. Eine grandiose Stimmung, eine geniale Optik und eine gruselige Atmosphäre. Am Ende werden mir die Figuren doch etwas zu verrückt und er hat auch seine längen. Für mich bleibt "The Northman" der beste Film von Robert Eggers. Aber Filme vom ihm, ist nicht für jeden was. Meine Muttwr fand ihn richtig schlecht. Aber ich finde trotzdem Robert Eggers toll und der Film ist auch super.
Insgesamt ist es ein sehr guter Film der einen genialen Score, tolle Darsteller und viele Rätsel bietet.
Wilder, fantastischer Arthouse-Ritt. Eintensiv-eindringliches Kammerspiel mit zwei großartigen Schauspielern. Ist jetzt kein echter Horrorfilm im engeren Sinne, auch die schwarz-weiße Arthouse-.Ästhetik muss man mögen. Auch ist die Story jetzt zugegebenermaßen nicht übermäßig originell. Wenn man sich aber darauf einlassen kann, bekommt man einen beängstigend schönen und beängstigend schön gefilmten Mystery-Thriller. Das Ganze wird auf jeden Fall vom hervorragenden Spiel der beiden Protagonisten getragen, die beide hier eine herausragende Performance abliefern. Mir hat der Film sehr gefallen!
Der Film ist gut gemacht und auch umgesetzt. Dafoe und Patterson spielen meisterhaft. Stimmung und Kulisse hervorragend eingefangen. Ich fand den Film allerdings auch teilweise ermüdend. Diese ganze Rätselsymbolik und Verwirrung, mit der man sich dann noch länger beschäftigen soll, hat mich hier noch nicht so ganz überzeugt. Vielleicht dann beim zweiten Mal schauen...ansonsten ein interessanter Horrorfilm mit Längen.
Regisseur Eggers ( u.a. The Witch) hat hier oberflächlich betratet einen Horror/Psycho Streifen erschaffen mit unzähligen Beziehungen zu Werken von Hitchcock (die Wendeltreppe zum Leuchtturm- die Treppe aus Vertigo zum Glockenturm), die Möwen (die Vögel), zu Kubrick (die Axt- die Axt von Jack Torrence) und etwas subtiler zu den Werken von Bergman und Tarkowski, ohne dabei die Klasse der vier genannten Regisseure zu erreichen. Der Film will zu viel und mischt dann noch die griechische Mythologie (Prometheus), oder einen nackten griechischer Gott hinzu.
Das eigentliche Thema was immer hinter der Oberfläche bleibt ist die Homosexualität der Männern und ihre Mechanismen ihre Gefühle zu verdrängen. Dort ist nichts Übernatürliches. Es ist das Begeheren zum gleichen Geschlecht. Was beide bis zum Schluss nicht zugeben können und daran sterben.
Wirklich klasse Horrorstreifen vom Regisseur von The Witch. Tolle Leistungen der beiden Hauptdarsteller Pattinson & Dafoe. Das Schwarzweißbild erhöht nochmal den Gruselfaktor. Definitiv einer der besten Filme des Jahres.
Also, für mich ist es kein Horror-Film, eher Drama mit etwas Mystery. Und sicher ist es auch kein Film, der sehr viele Frauen begeistern dürfte, zu viel derbes Männer-Zeug... Das Szenario und die Machart, in Schwarz-Weiss und in 4:3 Format, sind schon originell und ganz stimmig. Doch irgendwie fand ich die Geschichte etwas undurchsichtig und das Ende hat mich auch nicht wirklich aufgeklärt - irgendwie unbefriedigend. Einer der Filme, die ich nicht unbedingt nochmal anschauen muß. Trotzdem insgesamt gut gemacht, mit überzeugenden Darstellern und sehr gutem Raum-Klang (Blu-ray: DTS 5.1).
Zwei Leuchtturmwärter, die immer wie wahnsinniger werden oder ist es nur einer? Die frage muss man sich ständig bei "Der Leuchtturm" stellen. Nichts ist klar, er steckt voller geheimnisse und Rätsel. In diesem Film machen nur gerade 3 Personen mit. Eigentlich nur 2, denn die dritte kommt fast nicht vor. Egal wie man den Streifen interpretiert, es gibt kein richtig oder falsch. Es wird dem Zuschauer selbst überlassen, ob es stimmt, was man da sieht, oder beben nicht. Düsteres und doch packendes Horrorkammerspiel, was sehr gut in Szene gesetzt wurde. Man sollte Ihn aber mindestens 2 mal schauen, um zu begreifen, was genau los ist.