Extraklasse
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bianca
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3,0
Veröffentlicht am 15. Mai 2026
so, jetzt hab ich auch den ersten teil gesehen.
zuerst "extraklasse 2+" und erst danach den ersten teil.
die reihenfolge ist nicht wirklich entscheidend, weil der zweite teil genauso ist, wie der erste und der erste teil genauso ist, wie der zweite. was ich überhaupt nicht negativ meine.
man kann sich beide teile sehr gut anschauen, vielleicht nicht direkt hintereinander, da würde sich irgendwo ein klein bischen monotonie einstellen. weil beide teile nunmal gleich sind.
also einfach zwischen dem zweiten und dem ersten teil, oder zwischen dem ersten und dem zweiten teil einfach zwei wochen zeit verstreichen lassen oder drei wochen, und dann müsste das eigentlich passen.
der erste teil büßt nicht wirklich was an charisma ein, wenn man den zweiten schon kennt und umgekehrt.

und weil beide teile gleich sind, gibt es hier die gleiche filmkritik wie zu "extraklasse 2+"
vorhang auf > > >

der vergleich passt nicht, aber man wird zwischendurch mal für ein paar sekunden an ´fuck yu göthe´ erinnert.
wie gesagt, passt nicht wirklich.
aber dafür wird man für ein paar minuten an ´mr. bill´ erinnert. (großartiger film)
und man wird für noch mehr minuten an ´die mongolettes´erinnert.
(auch ein sehr guter film.)

also bekommt man hier eine mischung aus ´mr. bill´ und ´die mongolettes´ und einer eigenständigen produktion.
filme, in denen ein lehrer erst mit seiner klasse warm werden muss und sich dann tatsächlich für diese abgeschriebenen loser interessiert, gibt es schon. mehrere. trotzdem schafft dieser film es, manchmal aus dem schatten der erfolgreichen vorgänger rauszutreten und ein eigenständiger film zu sein.
mehr drama gibt es auf jeden fall bei den ´mongolettes´ oder zB auch bei den ´checkmates´, aber ich glaube, dieser film hier wollte gar nicht so super doll dramatisch ein. muss ja auch nicht.

der lehrer muss sich mit seiner neuen klasse von losern anfreunden und sie mit ihm. das gibt es, aber es gibt auch noch nebenhandlungsstränge, die den film insgesamt gesehen irgendwie schon ganz gut machen. der film beisst sich nicht an einer sache fest, sondern hat mehrere teile als nebenhandlung mit drin, inklusive guter nebenrollen.

probleme der einzelnen schüler, die man dramatisch hätte lang und breit ausrollen können, werden nicht dramatisch ausgerollt. irgendwie schade, es fehlt etwas dramatik, aber die war wahrscheinlich auch nie vorgesehen. 15 prozent drama und 85 prozent leichte und lockere unterhaltung. wenn der mal wieder im fernsehen läuft, würd ich sagen: einfach mal einschalten. manchmal etwas zu ruhig, machmal etwas zuwenig drama aber so insgesamt gesehen macht man hier nichts verkehrt, wenn man sich nach einem stressigen arbeitstag abends vorm fernseher entspannen möchte.

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