Oh man, was für ein computerinszenierter Blödsinn. Fortsetzungen schwächeln nicht selten, so auch hier und deshalb reicht‘s auch nur noch für gut gemeinte zwei Sterne. Man sieht den Dreien den Spaß am blödsinnigen Action-Kino an, wobei vor allem Salma Hayek hier nicht nur mit ihrem, bei jeder(!) Gelegenheit in Szene gesetzten Dekolleté glänzt, sondern auch mit ihrer deftigen „Kodderschnauze“ ungebremst vom Leder ziehen darf. Macht‘s das besser? Nein, manchmal nervt es gar. Wie schon im ersten Teil stört mich die Kluft zwischen brutalem blutrünstigem Action-Kino und Klamotte. Die Gratwanderung zwischen Gewalt und Spaß ist einfach zu groß. Auch das permanent in den Raum geschleuderte „Motherfucker“ nervt, allerdings ist Samuel L. Jackson ja dafür bekannt, in fast allen seinen Filmen in dem Genre keine Möglichkeit dazu auszulassen (vermutlich lässt er sich das in seine Verträge mit reinschreiben). Bekommt diesmal aber von Salma Hayek Konkurrenz. Was muss man noch erwähnen? Eigentlich nichts…, Antonio Banderas und Morgan Freeman sind dabei, können schauspielern, das weiß man, aber müssen sich wahrlich nicht überarbeiten. Einziger Lichtblick sind vielleicht ein bisschen, wenn auch computeranimiert, die visuellen Eindrücke der Toskana, aber genau da, ist der Film dann auch in seiner langweiligen Phase. Ach doch…, Frank Grillo…, der kommt ganz cool. Fazit: Für ein Action-Film bin ich nur mühsam bis zum Ende gekommen. In Pandemiezeiten ist es wahrlich schwer, den kommerziellen Erfolg eines Filmes richtig einzuschätzen, aber ich denke mal, ein dritter Teil wird uns nicht erspart bleiben.